Archiv vom August 2014

Herbstgold

Sonntag, 24. August 2014

Nun ist es wieder frischer geworden, und es wird nicht lange dauern, da regnen die Blätter wieder auf uns hernieder, wenn wir spazieren gehen. Natürlich kann man sich nun fröstelnd im Bett verkriechen und einen dicken Schmöker aus dem Regal holen. Oder aber man trotzt den launischen Grüßen vom Himmel und hofft auf einen goldenen Herbst. Ich empfehle dazu das Album „October Road“ von James Taylor, der mich stets im Leben musikalisch behütet hat. Ihm widme ich daher mein Lied Herbstgold, das Du hier probehören kannst

Du bekommst es auch als Download bei Cd Baby:

Herbstgold Cover

http://www.cdbaby.com/cd/linahawk4

Herbstgold hüllt mich ein.
sein Licht dimmt meinen Schatten.
die milde Brise weht den Sturm davon.
und mit ihm die Erinnerung.
mein Duft küßt nun den Horizont
verschlingt in einem Feuerball mein Sehnen

nun steh ich hier,
barfuß im weichen Sand
und meine linke fühlt ganz ernst das Wesen deiner rechten Hand.
und ein Lächeln brennt mir unter meinen Nägeln

Hey, mein Menschenkind
laß ihn rein, den Wind
mach dich bereit für ein Leben
ohne Streben
hey, mein Menschenkind,
hier im letzten Sommerwind,
laß dein Herz vergeben
und dich neu beleben.
lalala….

laß den Wind das Laub verwehn
und alles Denken mit sich tragen.
wo die Einsamkeit
das Land und Meer geweiht.
unser neu erlernter Glaube uns gezeigt
die weite uns bereite Wasserwaage
nun in der Lage
Gleichgewicht zu halten
laßt uns das Sehnen tauschen
gegen begegnendes Sein.
du bist das Meer in mir.
ich bin das Land in dir. hey, hey

mein Menschenkind,
laß ihn rein, den Wind.
mach dich bereit für ein Leben
ohne Streben
hey, mein Menschenkind,
hier im letzten Sommerwind,
laß dein Herz vergeben
und dich
neu beleben.
lalala….

herbstgoldene Veränderung
flüstert ihren weichen Schein
in die Dämmerung hinein:
„komm nach Haus“

nichts bleibt gleich,
alles in Bewegung.
einerlei,
was du auch tust. ge-
setzt im Wandel
endet der Moment.
bring dich ein und dann
laß es sein, so
wie es ist. hey,
hey, mein Menschenkind,
laß ihn rein, den Wind.
sei bereit zu leben
ohne Streben, hey,
hey, mein Menschenkind,
hier im letzten Sommerwind,
laß dein Herz vergeben und dann
komm nach Haus

In diesem Sinne sende ich Euch allen herbstliche Grüße und freue mich auf Eure Kommentare!

Lina