Archiv vom Juli 2015

Blütengemüt

Mittwoch, 22. Juli 2015

Dr. Masaru Emoto hat es bewiesen: Wasser nimmt Informationen auf. Gefrorene Eiskristalle verändern ihre Gestalt, ob man dem Wasser Hitler oder Klassik vorspielt, die Worte „Liebe“ oder „Hass“ auf das Glas schreibt.

(Es gibt dazu viel interessante Infos im Netz, Dr. Emoto hat es auch in Buchform erläutert. Oder man schaut ganz oder ab Minute 55 im sehr abgefahrenen Film „What the Bleep do we know?“. In diesem Film wird die Quantenphysik lebendig und ungewöhnlich erläutert.)

Hier der Youtube Link: https://www.youtube.com/watch?v=j0U1fTNB9X4

Wir bestehen zu 78% aus Wasser.

Wenn also unser stilles Sprechen in uns selbst direkten Einfluss auf unsere Substanz hat, warum das Denken nicht erblühen lassen, indem wir das Wasser immer öfter mit liebevollen Gedanken beleben?

Heraus käme dann ein „Blütengemüt“.

Blütengemüt

korallrote Himmel-Phantasie

Mittwoch, 8. Juli 2015

für einen lieben Freund in Erbil

Gott schütze Dich

korallrote Himmel-Phantasie

Wie Schnee, der still die Berge bedeckt
schweift Dein trauriger Blick
in die Ferne und zugleich nach innen
unter dir Granit, um Dich die Weite

das rechte Auge wartet auf den Frühling
das linke glaubt nicht mehr

es ist, als säße Dein Kopf auf einem Leib
der bleibt, wo du bist
dein Zeuge und Vehikel ist
von einem Ort zum nächsten dich trägt
Geheimnisse in deine Arme legt
morgen gleich gestern gleich heute

„sei stark“
flüstert die Stille, die Lebensspannen misst
„wozu?“
fragt dein Blut rauschend in den Raum hinein

du bist allein

deine Wahl
Genügsamkeit
gefeit gegen das Mehr vom Leben

nirgendwo ist das, was dich denkt, dort wo du bist, geborgen
dein Blick verrät es mir
doch das ist der Trick
die Sicherheit im Leib
ohne sinnlosen Zeitvertreib

und du hast dir mit mir und ihm
ein kleines Stück der endlosen Zeit geliehn
die Zeiger hielten für einen Moment lang an
bis die Morgensonne kam

ich kenne deiner Ahnen Namen nicht
wunderschöne phantomare Seele
dein Herz ist schon mehr als der Mensch, der du bist
ernst
so ernst
und wunderschön

wie ich mir wünschte
dich einmal lachen zu sehn
wenn ein Grollen im Zwerchfell sich löste
und die Geister vertrieb, die du zu oft gesehn

die Scharen der Engel rief ich herbei
für jeden Geist einen
sie ins Licht zu begleiten, ist ihr Ziel
wieder ein bisschen mehr Platz
für die Lebenden auf Deinem Spiel
-feld
Held
die Nehmenden
die Dein Herz von der Last deines Kleinseins befreiten
ich nähm´ deine Hand und zög dich hinter mir her
fort von der Himmelstür

rennend durch wilde Wiesen
bis unsere Lungen wie Steine würden
die uns aus der Brust fielen
wir uns fallen liessen ins weiche Gras

in diesem Traum sitz ich am Hebel von Zeit und Raum
ja ich dreh die Zeiger und die Welt zusammen
bis sich der Fokus der Magneten in uns sein Zentrum sucht

wir liegen auf dem Rücken und lachen
Brustkörbe heben und senken sich
der Traum, den die Steine hinterließen
pocht bis zum Hals
und ein Baum über uns verliert seine Blüten

wie auch deine Augen sich freuen
sie fürchten sich nicht mehr
ein zarter Atem weitet uns die Brust
wir bleiben liegen und sehn
den korallroten Himmel glühn
sprühnebelige Lichtpigmente

ich liebe dich ernst
mein Herz
ich lass Dich so sein
nur der Impuls
er reckt sich, streckt sich
durch Weiten und Welten
bis hin zu dir

ich bin eine Tür
die Schwelle ist weit
Niemandsland
nicht in unsrer Hand

wir sind verbunden
ja, das sind wir
in einer anderen Dimension

ich halt Dich noch ein bisschen fest
im Geiste meiner selbstbestimmten Symphonie
korallrote Himmel-Phantasie

ich werd Dich nie
vergessen.

Heldin

Mittwoch, 8. Juli 2015

Pippi in meinem Zauberwald Zimmer. Sie macht, was ihr gefällt.

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