Archiv vom Oktober 2015

Charlie´s in da house

Freitag, 30. Oktober 2015

 

IMG_2957

im Namen der Demokratie: dafür lasst uns streiten.

Friedens-Vodoo

Samstag, 24. Oktober 2015

Wenn Kunst Frieden stiften könnte…

Ein Miniatur-Friedens-Vodoo-Lina-Seelen-Püppchen unter einem Pfirsichbaum:

IMG_2916

Lina-Seelen-Püppchen (sitzend ca. 7 cm groß) unterm Pfirsichbaum mit Blättern aus Moosachat Steinchen (Gesamthöhe ca. 17 cm). Die Chakren habe ich aus Glasperlen gemacht. die Muschel (symbolisiert das Meer…) die Taube (… den Frieden, die Reinheit, die Freiheit) die Rose (… die ewige Liebe, die Schönheit, die Reinheit und deren Dornen stehen für das Leiden.) der Pfirsichbaum (Symbolisiert die Langlebigkeit bei den Menschen.)

IMG_2912

Wer mehr über meine Seelenpüppchen-Inspiration erfahren möchte, dem empfehle ich wärmstens das Buch „Die Wolfsfrau“ von Clarissa Pinkola Estés.

Unsere Ur-Ahnen wussten so Vieles, was uns heute verloren gegangen scheint. Sie hatten das uralte Wissen in Märchen eingewoben, um es an die Kinder weiterzugeben. Ehe die Märchen durch die Kirche verunglimpft wurden, die die weibliche Macht ausmerzen wollte (Hexen- und Ketzerverfolgung), enthielten sie ursprünglich symbolträchtige, mächtige Details.

Die Autorin ist seit über zwanzig Jahren Psychoanalytikerin und erforschte die Ursprünge der Märchen.

Die Kraft der weiblichen Urinstinkte steckt nicht nur in Frauen. Auch Männer haben weibliche Anteile. Das Märchen, das Inspiration für diese Skulptur war, ist Aschenputtel und war ebenfalls ursprünglich vollkommen anders erzählt worden. Die Mutter gab Aschenputtel, bevor sie starb, ein Seelenpüppchen, das dem Mädchen exakt glich. Nicht die Tauben im Außen erledigten das, was das Bewusstsein nicht vermochte. Das Seelenpüppchen half der Heldin die Aufgaben der weisen Hexe zu lösen. Diese war in der Urversion des Märchens nämlich keinesfalls böse. Im Gegenteil: die weise alte Frau half dem Mädchen, ihre eigene Kraft zu finden.

Dieses Buch ist eine Offenbahrung – und immer aktuell! Nicht nur für Frauen ein Muß!

für den Frieden…

Dienstag, 20. Oktober 2015

wenn Kunst Frieden stiften könnte…

Utopie I:

die Friedensrosen ranken sich um ein vergessenes Gewehr.

IMG_2849

Utopie II:

drei Flammen, die unaufhörlich weiterwachsen: die(gute)Macht, die Liebe und die Kunst

IMG_2897

IMG_2894

Utopie III:

shooting the love gun!

IMG_2850

that´s what kids should learn in school:

IMG_2854

 

Herbstgold

Samstag, 17. Oktober 2015

Nun ist es wieder frischer geworden. Da regnen die Blätter wieder auf uns hernieder, wenn wir spazieren gehen. Natürlich kann man sich nun fröstelnd im Bett verkriechen und einen dicken Schmöker aus dem Regal holen. Oder aber man trotzt den launischen Grüßen vom Himmel und hofft auf einen goldenen Herbst. Ich empfehle dazu das Album „October Road“ von James Taylor, der mich stets im Leben musikalisch behütet hat. Ihm widme ich daher mein Lied Herbstgold, das Du hier probehören kannst:

Du bekommst es auch als Download bei Cd Baby:

Herbstgold Cover

http://www.cdbaby.com/cd/linahawk4

Herbstgold hüllt mich ein.
sein Licht dimmt meinen Schatten.
die milde Brise weht den Sturm davon.
und mit ihm die Erinnerung.
mein Duft küßt nun den Horizont
verschlingt in einem Feuerball mein Sehnen

nun steh ich hier,
barfuß im weichen Sand
und meine linke fühlt ganz ernst das Wesen deiner rechten Hand.
und ein Lächeln brennt mir unter meinen Nägeln

Hey, mein Menschenkind
laß ihn rein, den Wind
mach dich bereit für ein Leben
ohne Streben
hey, mein Menschenkind,
hier im letzten Sommerwind,
laß dein Herz vergeben
und dich neu beleben.
lalala….

laß den Wind das Laub verwehn
und alles Denken mit sich tragen.
wo die Einsamkeit
das Land und Meer geweiht.
unser neu erlernter Glaube uns gezeigt
die weite uns bereite Wasserwaage
nun in der Lage
Gleichgewicht zu halten
laßt uns das Sehnen tauschen
gegen begegnendes Sein.
du bist das Meer in mir.
ich bin das Land in dir. hey, hey

mein Menschenkind,
laß ihn rein, den Wind.
mach dich bereit für ein Leben
ohne Streben
hey, mein Menschenkind,
hier im letzten Sommerwind,
laß dein Herz vergeben
und dich
neu beleben.
lalala….

herbstgoldene Veränderung
flüstert ihren weichen Schein
in die Dämmerung hinein:
„komm nach Haus“

nichts bleibt gleich,
alles in Bewegung.
einerlei,
was du auch tust. ge-
setzt im Wandel
endet der Moment.
bring dich ein und dann
laß es sein, so
wie es ist. hey,
hey, mein Menschenkind,
laß ihn rein, den Wind.
sei bereit zu leben
ohne Streben, hey,
hey, mein Menschenkind,
hier im letzten Sommerwind,
laß dein Herz vergeben und dann
komm nach Haus

In diesem Sinne sende ich Euch allen herbstliche Grüße und freue mich auf Eure Kommentare!

Lina