Archiv vom März 2016

auf dem Jakobsweg schrieb ich einst ein Lied:

Samstag, 26. März 2016

ins alte Land

du holst die Wolken vom Himmel
und lachst der Sonne ins Gesicht
du kannst den Regen bezwingen
und alle Schatten fürchten dich
der Morgen und der Abend
sind Alchimisten wohlbekannt
so mancher spricht in Rätseln
hat bewandert altes Land

nur hier und da ein Funke
springt zwischen Zeilen hin und her
sind weder Sätze noch die Worte
allein der Zauber wirkt im…

wer bin ich?
Wo komm ich her?
Was fragt hier?
und wer will mehr?
Sind Zeiten und Weiten leer?
Ist Gold so wichtig?
Komm sag es mir!

geh ins alte Land
dort
bist du wohlbekannt
du wurdest ausgesandt
dich zu finden

Ich liebte viele lange Jahre
die Seele in nem alten Mann
sein Mantel war ein junger Knabe
nur graue Haare dann und wann

er liebte den Applaus und
vergaß das Morgenrot
ich lief hinein und fragte
die Stimme aus dem Lot

wer bin ich?
Wo komm ich her?
Was fragt hier?
und wer will mehr?
Sind Zeiten und Weiten leer?
Ist Ruhm so wichtig?
Komm sag es mir!

geh ins alte Land
dort
bist du wohlbekannt
du
wurdest ausgesandt
dich zu finden

und als ich diese Zeilen schrieb
bewanderte ich altes Land
kein Ende und kein Anfang
und kein Ziel mehr in der Hand
ich gab das Steuer ab an
Saturn und seine Gunst
er lehrte mich Geduld und
vererbte mir die Kunst

wer bin ich?
ist die, die fragt
mehr ist nur
was ich zu geben hab
vereine mich mit Licht und Raum
kein Morgen noch so wichtig wie
das Jetzt
am Lebensbaum

komm, geh nur ins alte Land
und such dort den Lebensbaum
komm, schau nur ins Morgenrot
und folg nicht dem fernen Traum

Karfreitag

Freitag, 25. März 2016

heute ist der Tag, an dem die Kirche es immernoch schafft, Menschen ein schlechtes Gewissen einzureden.

Jesu Leidensweg für uns alle endete in der offiziellen Version in einer Höhle hinter einem großen Stein. Ostern und Christi Himmelfahrt folgen bald, und dann ist er wieder weg. Doch irgendwann, so sagt man, käme er zurück zu uns, und darauf hoffen Millionen von Christen weltweit. Sie gehen weiter in die Häuser einer Institution, die so viel Verbrechen an der Menschlichkeit verübt hat, dass es nicht zu ermessen ist. Was die Kirche an der Weiblichkeit in uns allen verbrochen hat, ist immernoch Teil unserer Kultur.

Die Menschen bezahlen weiterhin ihre Kirchensteuer, weil die Verbannungsmär immernoch im Gengedächtnis eingebrannt ist. Ich bin evangelisch, weil ich als Kind schon eine innere Bindung zu Jesus spürte und glaubte, die Taufe in der Kirche wäre von Nöten. Ich bin auch nicht aus der Kirche ausgetreten. Es ist eine Gemeinschaft, trotz allem.

Allerdings bin ich nicht gern in den meisten Kirchen. Entweder sie sind voller Prunk und Mächtigkeit und/oder es steht mindestens ein gekreuzigter Jesus auf dem Altar oder hängt zentral an der Wand. Das ist die Erinnerung an die Sünden der Menschen. Sie soll uns einreden, wir hätten Schuld an seinem Leid. Es trennt uns von ihm, diese Vorstellung. Diese Vorstellung produziert Scham und Kleinheit in den Seelen und vermag es, Massen zusammenzuhalten, nicht aus der Kraft der Liebe heraus, sondern aus der Macht der Angst, nicht von Gott geliebt zu werden.

Einer steht auf der Kanzel und ist Gott näher. Er predigt an Feiertagen und auch sonst, wofür Jesus lebte und starb und auferstand. Für uns.

Doch für mich ist es ein anderer Jesus, ich fühle ihn in meinem Herzen.

Er ist nicht fort im Himmel und kommt irgendwann erst zurück. Der Himmel auf Erden ist nicht erst nach dem Tode zu betreten. Er ist hier unten auf der Erde. Es liegt an uns, ob die Angst oder die Liebe die Erde bemalt.

Jesus ist in jedem von uns lebendig. Er hängt nicht am Kreuze, er steht mit geöffneten Armen da und betrachtet uns voller Mitgefühl und Liebe. Er ist der Gott in jedem von uns. Er war ein Mensch. Er versteht uns. Er weiß um alle inneren Kämpfe, Ängste, Leid, Sehnsucht und um die Liebe, zu der wir fähig sind.

Diese Liebe ist das Göttliche. Aus ihr kommt alles Leben und alle Heilung. Seine Präsenz ist die Auferstehung eines jeden, wenn er ihn in sein Herz lässt und das an jedem einzelnen Tag im Jahr, nicht nur an Christi Himmelfahrt.

Er ist eine Gestalt. Gestalten ändern sich im Auge des Betrachters. Buddha, Mohammed, Naturgeister…

Das Göttliche zeigt sich so, wie wir vermögen, es auf Grund unseres Glaubens zu sehen. Viele Details aus dem Leben Jesu fand man schon in der Geschichte des Sonnengottes in Ägypten. Ich glaube, Jesus steht für eine Kraft und liebende Präsenz, die älter ist, als das Christentum. Sie ist zeitlos. Seine Gestalt erscheint mir wie auf christlichen Gemälden, ich habe ihn mehrfach in mir drin so gesehen.

ich weiß, dass er real ist. Doch dies ist der Rahmen meiner Vorstellung. Er ist mehr als das Bild, das wir Christen von ihm haben.

Und deshalb bin ich heute nicht traurig. Ich weiß, dass er lebt.

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Diese Skulptur ist eine schöne Visualisation zu meinen Gedanken und Gefühlen.

Danke Joshua.

Gäbe es eine Kirche ohne leidenden Jesus auf dem Präsentierteller, wo jeder sprechen darf, ich würde öfter dort sein. Ich möchte ihn in seiner Kraft und stillen Präsenz visualisieren. Wie er das Menschsein transformierte und lehrte, was wichtig ist, wie er lebte. Denn ich weiß, er lebt, und ich möchte, dass auch er glücklich ist, nicht nur wir. Denn ich liebe Jesus. Ich liebe die Liebe. ich liebe das Leben. ich liebe Mutter Erde und Vater Sterne. ich liebe die Kinder und die Alten. ich liebe die Menschen und ich bete für sie. ich liebe die Tiere.

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Mögen wir die Angst überwinden, teilen, was wir haben und einander verstehen und respektieren.

Singer- Paintwriter

Sonntag, 13. März 2016
Morgenprismauen
eine Woche freie Zeit im Atelier… Mal schauen, wie das Lineare zerbröselt und die reale Form sich ausbreitet.
Thema: innere Wahrnehmung blickt nach außen
Interim I: Skizzen
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Morgenprismauen: innere Wahrnehmung

Das verbundene Wahr-nehmende sitzt im Herzen und blickt mich an, nehme ich mir nur die Zeit, die Augen nach außen zu schließen und nach innen zu öffnen. Was hier aussieht, wie Flügel, sind die Herzberge 🙂 vielleicht aber sowieso das Selbe…

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Morgenprismauen die Zweite:
Heute arbeite ich mit Pappmaché.
Zuerst hatte ich Zweifel, ob ich normales Zeitungspapier nehmen sollte. Die schlechten Nachrichten dieser Tage haben eine ganz schön düstere Energie. Doch dann dachte ich: „nee, gerade die Kraft der Liebe und der Kunst haben die Macht, das Erdrückende und Angstbesetzte in Schönheit und Frieden zu verwandeln. Und da es in meinem Bild auch um den inneren Frieden geht, und das aktuelle Geschehen in der Welt mich oft ganz schön mitnimmt, kann es doch kein besseres Material geben, um mich damit auseinanderzusetzen – mit dem Blick nach innen. Ich bin gespannt und werde berichten…

Interim II:
nebenan probte eine Band, aus dem kleinen Cdplayer kam Melody Gardot, und ich hab beim Kleben mitgeträllert.
Da habe ich ganz schön viele Gesichter und Worte durcheinandergewürfelt, ganz ohne bewusste Einflußnahme. Und das Beste war das Zerreißen. Illusionsmaschine gestoppt, alle Themen sind jetzt ganz weit entfernt. Nicht einmal die AFD juckt mich gerade noch. Das habe ich nicht erwartet…

Scheinbar reichen die Ausrichtung und der Verzicht auf Anhaftung vollkommen aus.
Als Nächstes kommt die weiße Acryl-Matschepampe zum Einsatz 😉

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vor dem Einschlafen kommt mir noch ein Gedanke:

Was stelle ich gegen das Grau (Morgen-grau-en) um es gegen das prismatische Licht (Morgen-pris-mauen) auszutauschen? Das Prisma, den Regenbogen! Und wie könnte ich eine Regenbogenschicht dazwischen schieben? Regenbogenfarben mit Kleister: Konfettimatsche. Das wird morgen noch erledigt, auch wenn es mich einen Tag Trocknungszeit kosten wird. Die Freude, die Farben, das Schöne, das Gemeinsame – all dies verkörpert Konfetti für mich. Also werde ich morgen wohl ein Paar Säcke Konfetti kaufen. Etwas Kleister habe ich noch übrig.

Interim III:
Konfetti für die Vielfalt, die Lebensfreude, die Gemeinsamkeit, die Neuanfänge an Alltagen und das Regenbogenlicht des Prisma.

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Interim IV:

Acrylpaste. Dreidimensionalität. Materie des Körpers. Irdischer Menschsein-Aspekt

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Heute ist die Atelierwoche vorüber.

Und ich habe nun das Bild im Hausflur auf dem Dachboden…

… und auch schon eine Idee, wie es weitergehen wird.
Das Prisma wird in allgemeiner Darstellung ja mit der Spitze nach oben dargestellt. Hier kommt das Licht aber von schräg unten.

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Bei mir steht das Prisma auf der Spitze.
Zum Einen ist dies das Symbol (Dreieck auf Spitze) der Weiblichkeit.


Zum Anderen aber kommt das Licht dann von oben links.

Das Prisma liegt in der geöffneten rechten Hand.

Das innere Bewusstsein transformiert das einfallende Licht, dient durch die innere Wahrnehmung als Katalysator und entlässt die Regenbogenstrahlen aus der anderen Hand in die Welt.


So schließt sich dann der Kreis.


Denn es ist dieser innere Teil von mir, der wirkt, wenn ich kreativ tätig bin.

Ich brauche nur das Licht zu empfangen und bekomme die Farben geschenkt, die ich sodann mit allen teilen kann.

Und auch die Wissenschaft wird nicht zu kurz kommen.

Morgen aber geht es erst einmal als Belohnung mit dem Töchterlein ins Kindertheater.

Denn es sind die Zeiten der Ruhe, die das Glas neu befüllen.

aktuell und nicht zu ignorieren; Idomeni versus Menschlichkeit

Sonntag, 6. März 2016

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zuerst in der wichtigsten Sache dieser Zeit ein Paar Links.

Ein ausführlicher Film über den folgenden Link zum Thema Menschlichkeit versus Idomeni.

Wenn Du nicht die viertel Stunde Zeit findest, ihn anzusehen, solltest Du Dich ehrlich fragen, warum.

Es gibt in Deinem Herzen einen Spiegel, der Dir selbst zeigt, wie Dein inneres Gesicht aussieht. Kannst Du noch in diesen Spiegel hineinsehen? Blickst Du in Augen der Güte, wenn Du in diesen Spiegel schaust? Oder starrt Dich eine leere Taubheit an?

http://www.stern.de/tv/nobert-bluem-mit-stern-tv-im-fluechtlingslager–eine-nacht-in-idomeni-6746672.html

http://www.stern.de/tv/norbert-bluem-in-idomeni–ex-minister-mit-stern-tv-in-griechisch-mazedonischem-fluechtlingslager-6745968.html

Wenn die geheime Kriegsführung mit Flüchtlingen der wirtschaftlichen Elitepolitik nun für eine Unmenschlichkeit diesen Ausmaßes verantwortlich ist, dann werde ich ganz klar und einfach Menschlichkeit wählen.

Selbst wenn Europas Kapazitäten dahinschmelzen würden, was noch längst nicht erwiesen ist. (es gibt ernstzunehmende Stimmen, die behaupten, das genau das Gegenteil passieren würde, nähme man das Geld in die Hand, all diese jungen Menschen, an denen es unserem Lande fehlt, gut auszubilden) Menschlichkeit und Liebe, Mitgefühl und Wärme sind die einzigen Größen, die die ganze Welt noch stabilisieren und retten können.

Die Grenzen sind nur in den Köpfen existent. Sie sind eine Illusion… Das world wide web hat sie niedergerissen. Alles, was in einem Land geschieht, hat auf die Welt einen Einfluß. Man kann nicht verdrängen, dass das so ist, wenn man die Zukunft seines eigenen Landes positiv beeinflussen möchte. Europa hat viel zu lange die Realität (Syrienkrieg) ignoriert.

Nun gibt es die Quittung. Wollen wir den Kredit, den wir mit unserem Luxusleben bei anderen Ländern aufgenommen haben, nun einmal anfangen abzuzahlen? In diesen Ländern, wo Armut und Krieg herrschen, der auch mit deutschen Waffen geführt wird, hat leider niemand die Wahl gehabt.

Es gibt keine Grenzen mehr, Leute, und dass wir weiter so tun, als wäre das so, wird die Welt der Menschen vernichten. Wir müssen die Obrigkeiten aushebeln, indem wir nicht mehr konsumieren, was die Eliten stark und reich macht. Denn eigentlich steuern sie die Politik des Westens, und das hat mit Demokratie schon lange nichts mehr zu tun. Das Verzichten auf Güter, die uns manipulativ angedreht und als Glückstransporter angepriesen werden, ist der einzige Weg, dieser politischen Korruption noch die kalte Schulter zu zeigen.

Aber ich bin ratlos, wie wir JETZT helfen sollen?

Natürlich kann man im Kleinen helfen, spenden oder dorthin fahren und ehrenamtlich arbeiten.

Ich als Mutter könnte aber nicht einfach dorthin reisen. Das ist keine Option. Ich kann wählen gehen, aber dann ist es bereits für einige kranke Kinder dort in Idomeni, die an Lungenentzündung erkrankt sind, zu spät. Es sind Zeiten, in denen nur noch der Terrorismus Regierungen zwingt, zu intervenieren, so erscheint es mir jedenfalls. Doch Terror bringt Instabilität. Verschwörungstheoretiker, interessantes Un-Wort, behaupten, dass die Eliminierung der Weltüberbevölkerung im Interesse der Superreichen ist. Das lasse ich jetzt einmal im Raum stehen.

Wer diese Filme und Nachrichten über das Leid flüchtender Menschen nun fortwährend ausblendet, tut das, um die eigene materielle Abhängigkeit von Luxusgütern nicht aufgegeben zu müssen (wird aber auch diese Zeilen nicht lesen). Die Anhaftung an die Vorstellung über die eigene wirtschaftliche Zukunft ist wichtiger als das Leben von Menschen, die nicht aus dem eigenen Land, der eigenen Familie, dem eigenen Freundeskreis, der eigenen Kultur kommen.

Es geht um das Eigene. Unser Land, unser Geld, unsere Sicherheit. Das ist das kollektive Wohlstands-Ego. Und das ist die Wahrheit, die niemand laut ausspricht. Ich glaube, die Menschen wollen nicht verlieren, was sie haben.

Sie lassen lieber die Kinder anderer Leute im Schlamm verrecken. Norbert Blüm hat Recht, wenn er dieses Wort verwendet.

Ich meide mittlerweile Orte, an denen solche Deutsche, auch Zugewanderte übrigens, sich über die Not flüchtender Menschen hinwegsetzen und mit der Wirtschaft und den Kapazitäten unseres Landes argumentieren. Ich kann es einfach nicht mehr ertragen, diese Gleichgültigkeit und Ignoranz.Es macht mich fassungslos, wie kalt und abgestumpft Herzmasse sein kann.

Aber ich kann auch nicht mehr jeden Film darüber ansehen. Ich versuche mit der Kraft meines Herzens und mit Kunst etwas zu tun, Liebe und Hoffnung nach außen zu transportieren, mich selbst zu transformieren. Die Hilflosigkeit angesichts solcher Bilder ist manchmal zu viel für mich. Ich habe ja auch selbst ein Kind für das ich sorgen und stark sein muss. Ich bin so unendlich traurig über meine Heimat. Ich versuche, meine Wurzeln neu zu definieren. Ich fühle eine Art Lähmung. Ich logge mich bei Facebook ein, um Gleichgesinnte zu treffen, mich im Geiste zu verbrüdern. Das hat vielleicht einen Affekt auf das kollektive Bewusstsein der Menschen. Das ist ein Hoffnungsschimmer.

Und ich schaue nicht fortwährend weg, auch wenn es Kraft und Mut, Tränen und Gemütszustände verursacht, die mich teils an den Rand meiner Kapazitäten führen.

Doch bewirken im Praktischen wird eine Verbrüderung im geiste vieler Menschen vielleicht nur dann etwas, wenn die Mächtigen sich auch bewusst beeinflussen lassen. Und ich fürchte, die meisten von ihnen (siehe Herr Gabriel, dessen Partei sich sozial nennt, der schon wieder Waffen an die Terrorunterstützer verkauft hat) werden weiter ihre Wohlstandshintern in die bequemen Bundestagsstühle drücken dürfen, ohne dass sie jemand vor das Gericht Den Haags vorlädt.

Charlie Chaplin war ein Held. Und diese Rede in modernste Klänge gehüllt, ist aktueller denn je.

Ich wünsche mir Frieden. Time for a Love Revolution.

Leider geht das nicht, wenn man nichts über die Hintergründe weiß.

Es ist hilfreich, zu verstehen, was unsere Regierung heutzutage meint, wenn der Begriff „Demokratie“ verwendet wird.

Und weil das die Laune ganz schön verdüstern kann, noch ein kleines Musik-Pralinchen hintendran, bevor es unten zu meiner Vorstellung als Künstlerin kommt.

Denn eins muss man ihm ja lassen: er hat die Haare schon föhn.

Das ist genial. 😀

herzlich Willkommen…

Samstag, 5. März 2016

… im Linaland!

Ich poste hier dreidimensionale innere Wirklichkeiten und bringe sie so ein Stück weit nach draußen und in die Welt.

Klänge, Worte, Bilder sprechen viele Sinne und Synapsen an und sind so manches Mal vielleicht nicht ganz alltäglich, ja , gar ungewohnt.

Man kann stöbern, lauschen, sich in Wortbilder hineinträumen und sich, vor allem, wieder einmal ein bisschen wundern.

Ich freu mich sehr, dass Du hier gelandet bist!!!

Rechts findest Du eine Leiste mit allem, was so aus mir heraussprudelt und Dich vielleicht ein wenig inspirieren kann… Oder Du scrollst einfach nach unten, dort läuft die Timeline rückwärts… 🙂

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Ich möchte zuerst gern vom Wolkenraten erzählen. Denn das ist es, womit meist alles beginnt – hier auf meinem Blog in meinem Land.

Dieses unsichtbare Land ist es, was mich antreibt, zu schreiben – da sind innere Bewegungen, die wie Wolken in mir ziehen und leise flüstern.

Diese Wolken sind alles andere als grau. Sie sind bunt und wirbelig. Sie wabern auf und werden flüchtig, kitzeln mich frech am kleinen Zeh und ziehen manchmal im Rücken – genau da, wo die Schulterblätter meine unsichtbaren Flügel halten. Wenn ich dann ganz tief einatme und eine kleine Pause mache, knackt es.

Meine Flügel sind so groß, daß sie nicht durch menschliche Türen passen. Ich vergesse sie ganz oft, um durch ebendiese zu gehen.

Doch ich werde traurig, wenn ich sie zu lang vergessen habe.

Meine Flügel sind sehr, sehr stark und mächtig. So sehr, daß sie mir manchmal Angst machen.  Aber es sieht sie ja keiner. Dann beruhigt es mich. Sie sollen mich ja schließlich durch mein ganzes Leben tragen. Und ich möchte gern Urgroßmutter werden, also ist es nur gut, dass sie so groß sind. SIe helfen mir dabei, weiter zu gehen. Selbst wenn es Momente gibt, in denen ich lieber stehenbliebe.

Wenn ich mir ihrer bewusst bin, schauen mich manche Leute so komisch an, wenn ich spazieren gehe. Aber das ist mir egal.

Ich glaube nämlich, dass wir alle solche Flügel haben. Aber erst einmal zurück zu den Wolken.

Auf dem Bild kannst Du sie in den Augen erkennen, die Wolken, wenn Du es groß-klickst.

Wolkenraten

Wolkenraten

Die Wolken sprechen eine Sprache, die nur mein Herz aber nicht mein Kopf verstehen kann. Drum öffne ich den Kanal und lausche den Tasten, während meine Fingerkuppen hin- und hersausen, feine Klick-Geräusche fabrizieren und mir ein kurzzeitiges Festhalten ermöglichen. Dieses Klicken gibt mir eine tiefe Geborgenheit. Ich fühle mich zuhause, wenn ich dieses Klicken höre und gleichzeitig mit meinen Händen fühle. Sie halten nicht fest, sie tippen nur ganz sanft an. So als würde ich vielen kleinen Fliegen, die auf den Tasten sitzen und alle neugierig auf den Bildschirm starren, einen kleinen Klaps auf den Po geben.

Ich halte beim Schreiben die inneren Wolken fest und rate ihre Form.

Auch Worte wie diese stoßen die Wolken an:

„Jeder kann wütend werden, das ist einfach.

Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß,

zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art,

das ist schwer.“             Aristoteles

So lang ist das her und doch so aktuell und klug. Das Interessante an festgehaltenen Wolken ist, daß sie stehen bleiben. Ein Mensch wie Aristoteles kann vielleicht nicht mein Großvater sein, auf dessen Schoß ich sitze und mir Weisheiten erzählen lasse. Aber seine festgehaltenen Wolken können über meine Lese-Synapsen in mich eindringen und sich mit meinen zusammentun. So kommen sie wieder in Bewegung. Wie auch jetzt:

ich beschreibe, was ich sehe, worauf mich diese Wolken hinweisen möchten:
Die Wut ist ein guter Indikator für den Schmerz dahinter, der gesehen werden möchte. Und der Schmerz ist ein guter Ratgeber, wenn es darum geht, was man gern verändern möchte, damit man friedvoller leben kann.
Jeder für sich selbst im Kleinen. Und daraufhin alle zusammen im Großen. Die Wut zu verteufeln oder nicht sehen zu wollen führt zu Unfrieden. Denn früher oder später wird sie sich entladen. Es gibt in unserem inneren Land keinen Wutspeicher, der daraus kleine freundliche Elfenkinder macht. Nein. Sie würde unseren Körper früher oder später aus dem Gleichgewicht bringen. Sie ist ja aus einem bestimmten Grunde da.

Nur die Aufmerksamkeit ist das Licht, das die Wut und den Schmerz erhellen und verwandeln kann.
Gestern Abend lief ich durch die regnerische Dämmerung auf einer langen Straße mit mehreren Straßenlaternen. Ich hatte Kopfhörer auf und hörte ein Lied, das meiner Traurigkeit viel Raum gab.
Da waren auf einmal drei Schatten um mich. Drei große Lichter erhellten einen anderen Anteil in mir. Und der Schatten, der vorweg ging, war mir der tröstlichste. Es geht nicht darum, die Schatten wegzumachen. Es geht darum, ihnen zuzuhören.
Jeder innere Anteil hat einen Schatten und ein Licht.
Jede Wut ist ein inneres Wesen, das Trost braucht. Und der Schmerz ist ein guter Ratgeber, wenn es darum geht, was man gern verändern möchte, damit man friedvoller leben und die Traurigkeit spüren kann. Wenn ich meine Traurigkeit wiederfinde, kann ich mich auch wieder daran erinnern, dass ich mächtige, kraftvolle Flügel habe.
Jeder für sich selbst im Kleinen kann das. Und daraufhin alle zusammen im Großen. Das ist mit dem Himmel auf Erden gemeint.

Mit dieser liebevollen Aufmerksamkeit können wir erst dann andere betrachten und Frieden erschaffen in der Welt, wenn wir diese Fähigkeit bereits für uns selbst erlernt haben. Weil wir uns selbst als wertvoll erachten. Und weil wir dann keine künstlichen äußeren Werte und keine manipulative Röhre mehr brauchen, die unsere Langeweile vertreibt. Wenn wir es schaffen, uns selbst zu genügen wird es keine kleinen Kinder mehr geben die anderswo verhungern oder direkt vor unserer Küste ertrinken müssen. Es bricht mir das Herz, daran zu denken, doch ich weiß, wenn ich mir mein Herz lähmen lasse und zulasse, nur ein Rädchen im Maschinenraum zu sein, wird der Frieden nicht den Raum bekommen, den ich ihm geben möchte.

Aufmerksamkeit.

Die Skulptur unten ist mein letztes Mitbringsel aus dem Kunstuniversum und berichtet von dieser Aufmerksamkeit. Mehr dazu findest Du hier All.

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„All“ Stofflichkeit zum Lied

 

Über Schwäne und Veränderung

Samstag, 5. März 2016
Gerade schrieb ich diese Zeilen einer lieben Freundin.
 
Ich glaube, sie könnten auch andere trösten, die gerade loslassen müssen.
 
Schwäne bleiben ein Leben lang zusammen. Das stimmt.
 
Aber Menschen verändern sich.
 
Wenn man trotz der Veränderung noch zusammen passt, ist das ein großes Glück.
 
Zu wachsen, ist aber das Geschenk des Lebens an die Seele. Und wenn man sich unterschiedlich entwickelt, so hat man sich doch in Zeiten der Nähe geholfen, zu wachsen.
 
Besonders aber in Zeiten der Trennung. Denn jemandem seine Entwicklung zu gönnen, ist die höchste Liebe. Auch dann, wenn diese Trennung nicht glimpflich abläuft, ist es ein wertvoller Prozess, der Dich auf eine neue Stufe bringt. Sehr wertvoll.
 
Meist findet Veränderung erst dann statt, wenn die Schmerzgrenze überschritten wurde. Du sprengst die Ketten erst dann, wenn Du keine Luft mehr bekommst. Die wenigsten Menschen schaffen es, ohne zu leiden, loszulassen und zu wachsen.
 
Dieser Prozess wird solange schmerzvoll sein, wie wir ihn nicht in unserem Leben haben wollen. Aber ihn zuzulassen und den Schatz darin zu vermuten, nimmt die Anhaftung, nimmt das Unglücklichsein fort. Dann erwartet man das Gute und öffnet sich dafür.
 
 
Man schenkt sich so selbst das Leben. Man lässt seine Gefühle zu, anstatt sich dagegen zu wehren. Lebendigsein ist Fühlen, was da ist. Jetzt.
 
Wenn ich mich mit meiner Aufmerksamkeit auf einen anderen Menschen stürze, mit meinen Gedanken nur um diesen Menschen kreise, anstatt bei mir und meinen Gefühlen zu bleiben, wehre ich mich gegen meine eigene Lebendigkeit. Ich verhindere so mein eigenes Lebendigsein. Ich leide, weil ich mein Leben nicht so haben will, wie es gerade ist. Ich will anders fühlen und glaube, dass mir dieser Mensch dieses Andersfühlen schenken könnte. Das ist aber nicht wahr.
 
Ich kann nur fühlen, was ich fühle. Und ich brauche niemanden außer mich selbst, um genau das zu fühlen. Und wenn ich das annehme und lebe, kann ich mich anderen wieder zuwenden und mich selbst mitteilen. Nur wenn ich mich selbst verstehe, können auch andere dies tun, weil ich dann in der Lage bin, mich mitzuteilen.
 
Ich vertraue dem Leben, dass wenn ich meiner Seele den Raum gebe, zu wachsen, ich eine Seele finde, die sich in die gleiche Richtung entwickeln möchte wie ich. Oder diese Seele findet mich. Oder das Leben führt uns zusammen.
 
Denn die Früchte des Lebens zu teilen, das gibt dem Leben erst Sinn. ❤❤❤
 
hab Vertrauen. Du bist wundervoll, so wie Du bist.Vertraue in Deinen Prozess. Erlaube Dir Deine Gefühle. Du wirst nicht darin stecken bleiben. Ganz im Gegenteil. Du bleibst stecken, wenn Du sie Dir nicht erlaubst. Und dafür brauchst Du jetzt nur Dich selbst. Niemand außer Dir kann fühlen, was Du fühlst. Also erlaube es Dir. Nimm Dein Lebendigsein an.
 
Nur weil es Menschen gibt, die für sich selbst andere Wege gehen, heißt das nicht, dass Deine Seele nie gesehen wurde.
 
Du selbst hast jeder Zeit die Freiheit, Deine Seele zu sehen. Hinzusehen. Hinzuspüren.
 
Geh weiter Deinen Weg.
 
Es werden Dir neue Seelen begegnen.
 
Das Leben ist Veränderung.
 
Es ist ein Geschenk.
 
Du bist ein Geschenk.
… und bis zu der Erfüllung Deiner Sehnsucht, gibt es immernoch die Musik!

die „schwierige Frau“

Samstag, 5. März 2016

Ich halt es ja gern mal mit starken Frauen wie Ani DiFranco, KT Tunstall oder Laura Marling.
Ich finde unbequeme Frauen wunderbar. Ehrlich und nicht so angepasst und gerade deshalb liebevoll.
Liebe ist nicht immer nur seicht und samtig.
Was bedeutet das in Bezug auf die Mutterschaft für mich?
Muttersein ist nur, nach meiner Erfahrung, gut, wenn man dem Kind vorlebt, dass man seine Gefühle durchleben darf, seine Grenzen zeigen darf, seine Liebe aussprechen und sie praktisch umsetzen darf (auch wenn das nicht immer nur die Art von Liebe ist, die strahlend hell um die Ecke kommt.) und auch Schwäche zeigen darf.
Als Frau aber ist es von großer Bedeutung, seiner Tochter vorzuleben, dass Du auch wütend sein darfst, wenn jemand Deine Grenzen missachtet.
Entgegen der gesellschaftlichen Meinung, dass Wut gleichzusetzen wäre mit Aggression, ist es von gravierendem Interesse für ein Mädchen, zu lernen, das die Wut einer Frau ein mächtiges Instrument für sie selbst ist. Die Wut gibt Dir nämlich die Power, Deine Ängste, Deine Hilflosigkeit, Deine Lähmung zu überwinden und in die Handlung zu kommen.  Nur weil Du wütend bist, heißt das noch lange nicht, dass Du verletzend bist. Es kommt darauf an, wie einverstanden Du selbst damit bist und wie Du kommunizierst.
Der eigene Instinkt wird gedeckelt, wenn man immer lieb und nett und umgänglich und still ist. Nur damit andere Leute nicht aus ihrer Komfortzone raustreten müssen.
Wenn jemand sich respektlos verhält, Dir Angst macht, Dich unterbuttern will, hast Du das Recht, Deinen Rücken gerade zu machen und Deine Zähne zu zeigen wie eine Wölfin. Es gibt durchaus lächelnde Menschen, die ziemlich aggressiv sind in ihren Handlungen anderen gegenüber. Die immer ihren Vorteil herausschlagen und berechnend handeln. Sie gönnen Dir Dein Glück nicht.
Wenn jemand ein freundliches „Stop“ lächelnd  immer wieder ignoriert und dabei säuselnde Charmantien von sich gibt, anstatt das „Nein“ zu respektieren, fordert er oder sie Dich dazu auf, das Megaphon in die Hand zu nehmen.
Nimm es Dir, benutze es und halte es nah genug ran an den stumpfen Gehörgang, sage unmissverständlich „Nein.“, und dann stell das Ding wieder auf das Regal der unangenehmen Notwendigkeiten zurück.
Wir alle sind nicht nur Geist. Wir sind aus Fleisch und Blut.
Wir sind Teil von Mutter Erde. Und Mutter Erde trägt in ihrem Bauch die Lava. Wer keinen Respekt vor ihr hat, sie versucht zu unterdrücken und auszubeuten, wird früher oder später ein Signal erhalten.
Meine Tochter soll ihre Impulse ernst nehmen und nicht irgendwelchen Leuten zuliebe, die Angst vor der Kraft der Unberechenbarkeit von Mutter Erde haben, sich selbst und ihre Kraft verleugnen. Denn wer Perfektion erwartet und lebt, immer kontrolliert ist und nie Fehler macht, erlaubt sich selbst nicht, zu wachsen. Und wenn man dem Kind nicht vorlebt, wie man wächst, wie soll das Kind es dann tun?
Also liebe Frauen, natürlich sollte man nicht als Furie durch die Weltgeschichte reisen und andere permanent angreifen und beleidigen.
Aber wenn jemand sich auf Eurem Rücken ausruht, Dinge immer zu seinem Vorteil nutzt, Euch zusieht, wie Ihr Euch abrackert und dann noch sein ausgeschlafenes stumpfsinniges Lächeln in die Runde Aussenstehender hält, während Euch die Haare elektrisch zu Berge stehen, habt Ihr das Recht, ihm die Meinung zu geigen. Sollen die Leute doch denken, was sie wollen. Es soll ja auch solche Arbeitskollegen geben. Hey, und wenn irgendwer Euch dann das Etikett „schwierig“ auf die Stirn bappen möchte, denkt Euch Euren stillen Teil dazu. Wer das Schwierige immer umschifft und die harten ungemütlichen Kausalitäten des Lebens immer andere erledigen lässt, ist nicht in der Lage, das objektiv zu beurteilen – ich meine dabei den Begriff „schwierig“.
Es soll ja auch Leute geben, die finden sogar das Treppensteigen „schwer“.
Wenn man sich die Hummer ansieht (siehe in diesem kleinen Filmchen): wenn´s eng wird, spreng den Panzer und wachse.
Wer nicht damit klar kommt, dass Euer Wesen dann expandiert und kraftvoller wird, so what!?!

So, und nun sage ich noch etwas zu den Erben des christlichen Abendlandes: Wer auf die Frauenverachtung in islamischen GEsellschaften schimpft und unsere sogenannte Gleichberechtigung daneben stellt und lobt, sollte mal ein wenig genauer hinsehen. Wenn man als Frau nur gleichberechtigt Erfolg im Berufsleben haben darf, wenn man seine männliche Seite dominieren lässt und seine Kinderwünsche verdrängt, oder die schon vorhandenen Kinder zehn Stunden in die Kita oder Ganztagsschule abschieben muss, ist meiner Meinung nach, alles andere als gleichberechtigt. Für mich bedeutet Gleichberechtigung nicht, die innere Weiblichkeit mitsamt ihren gesellschaftlichen Funktionen brach liegen zu lassen, weil diese Leistungen auf keiner Abrechnung stehen und nicht offiziell bezahlt werden. Gleichberechtigung bedeutet für mich, dass es der Frau überlassen wird, ob sie Karriere machen, Kinder haben oder beides miteinander verbinden möchte. Das bedeutet, dass es selbstverständlich sein müsste, einer beruflich aktiven Frau genügend Raum zu geben, sich auch um die Zukunft des Landes zu kümmern: um die Kinder, ohne deshalb beruflich ins Abseits zu geraten. Teilzeit müsste eine gesetzlich geregelte Selbstverständlichkeit für Mütter sein. Es gehört dazu, dass Frauen das selbe Gehalt bekommen wie Männer, und wenn sie Teilzeit arbeiten, sollte auch gesehen werden, dass der Arbeitstag dann für Mütter nicht endet. Ihre gesellschaftliche Leistung sollte auch finanziell anerkannt werden. Es ist eben nicht nur Privatsache und Egoismus, ein Kind groß zu ziehen. Denn alle Leute, die darauf verzichten, wollen irgendwann einmal in Rente gehen. Wer zahlt dann für sie? Richtig, die Kinder, die heute mit Aufmerksamkeit, Geld und Liebe von Vätern und Müttern groß gezogen werden. Auch Väter, die beruflich zurücktreten und sich um ihre Kinder kümmern, sollten dafür gewertschätzt und nicht beruflich benachteiligt werden. Gebt den Eltern Raum für ihre Familien und erwartet vom Staat, dass die Familie subventioniert wird, nicht die naturzerstörende Landwirtschaft. Denn wer in die Kinder investiert, investiert in die Zukunft des Landes. Vernachlässigte Kinder werden zu labilen Erwachsenen heranwachsen.

Wenn man die Kinder nur abschiebt, um weiterhin erfolgreich sein zu können, Wird eine Generation des inneren Mangels herangezüchtet, die nicht in der Lage sein wird, den ewig erwarteten Wachstum und die damit verbundene stetig wachsende Anspruchshaltung der Konsumenten zu schultern.Über diese Anspruchshaltung kann ebenfalls noch philosophiert werden. Doch dies an einem anderen Tag…