Musik-Moskitos

hier kommen Musik-Moskitos, gegen deren Fieber keine Medikamente helfen können…

… lass das Ballistol zu Hause und Dich mal pieksen!

Meine neuesten Entdeckungen:

mehr politische Herzwecker von der musikalischen Zunft, bitte!!!

oder die pure Lebensfreude:

vom Abschiednehmen und Friedenschließen:

 

allein geht´s auch 🙂

 

Seelentrost:

Mich packt aber auch immer wieder das Harry Connick Jr. Fieber.

http://www.youtube.com/watch?v=N6pcX408_8c

 http://www.youtube.com/watch?v=9Nooyq98m_c

Nun ein Mann, dessen Musik ich stundenlang laufenlassen kann, wenn ich einen Tag frei habe und einfach so zu Hause rumtüdel… Wunderwunderwunderschön und musalariös ansteckend. Wem ich auch immer diese Musik zeigte, er/sie konnte nicht mehr auf-hören…

Mein Lieblingsinstrument ist nun einmal der Bass. Und weil ich mich in der Vergangenheit zu schnell in Bassisten verguckt habe (ähnlich wie Marilyn in some like it hot als Sugar in die Saxophonisten), bewundere ich heute fast lieber aber doch auch gerade Frauen, die dieses meist doch männerdominierte Feld von hinten aufräumen.

Die erste Frau, die ich in diesem Bereich vor Ewigkeiten entdeckte, war Meshell N´Degeocello. Nicht nur ihr versiert-grooviges Spiel auf dem E-Bass, ihr Songwriting, und was nicht sonst noch alles dazugehört, beim Produzieren, auch ihr erzählerischer Sprechgesang sind einzigartig und für mich unerreicht. Jedes Album ist ein in sich geschlossener Kosmos. Nicht in jedem ist man zuhause, aber wenn dann doch, dann echt wie auf einer fetten Lieblingscouch. Brilliant! Die Platte „Bitter“ zum Beispiel ist eines ihrer Meisterwerke und mir eine meiner liebsten. Hier aber ein Song von ihrem Album: „Plantation Lullabies“.

Und glaube mir, wenn Du nachts schon einmal vor einer Tür gewartet hast, um mit jemandem zu reden, dann wird es Dich erreichen. Bis zum Gitarrensolo zu warten, lohnt sich.

So, und wo wir schon von den Bassladies reden, nun eine Perle, die wirklich auf allen Ebenen glänzt, dass einem die Augen und die Ohren nur so aufgehen. Diese Frau ist ein Wunder: Esperanza Spalding On The Midnight Show!

„Precious“ hat mich vor Jahren durch Zeit getragen, die mich verändert hat und mir beim Mitsingen zerschmetterte Herzstücke wieder zurechtgerückt…

Aufgeben ist noch nie meins gewesen. Ich mag es, für das Leben zu kämpfen und die Liebe ist mutig.

Mädels, wenn Ihr den Glauben an einen noblen König nicht aufgeben wollt, hier ein Musikmückchen für Euch.

Träumen ist ja nicht verboten, und das Herz weiterhin offen zu halten, auch nicht.

und wo wir schon einmal dabei sind, können wir ja gleich nach dem Mond greifen und Lizz Wright ein Lied dazu singen lassen: „reaching for the moon and you“…

die folgende Künstlerin heisst Vienna Teng… Ich liebe ihr Songwriting und jede Umsetzung und dürfte sie, welch ein Glück, schon zwei Mal live erleben. Der folgende Titel war rythmisch bemerkenswert: „Cup-enhagen“:

Wenn Du wieder Mal einen verbesserungswürdigen Tag hast, empfehle ich Dir, im Auto, oder wo auch immer Du grad bist, das Radio auszuschalten und dieses Lied anzumachen (die Cd „radio music society“ gibt´s im Handel) denn in unserem Lande, spielt man das leider nicht im Radio.

Hier noch zwei Liedchen von der wunderbaren Alin Coen:

Kannst Du das Folgende zu jemand anderem sagen, hast du´s geschafft, zu teilen:

Und irgendwie muss ich immer an Ani die Franco denken, wenn ich Alin Coen live höre. Hast Du sie schon erlebt? Wenn nicht, solltest Du sie unbedingt kennenhören! Bei ihrem Konzert habe ich ein Pick gefangen 🙂 Und drauf stand: „righteousbabe„-records.

Eine Powerfrau gründet halt ihr eigenes Label und nimmt aussergewöhnliche Musiker selbst unter Vertrag. Bei dem Konzert in Hamburg spielte ein Geiger vorher und dabei mit: Andrew Bird. Ich hab mir gleich danach sein Album mitgenommen. Also hier zwei Filmchen von beiden…

Mein liebstes Rohjuwel unter den Songwriterinnen. KT hat es bislang immer geschafft, mich direkt ins Mark zu verzaubern. Ich könnte hier dreißiig Filmchen teilen, beschränke mich aber auf ein Paar wenige 😉

das dürfte Dir bekannt vorkommen…

Traurigkeit kann so schön klingen. In dieser Stimmung bleibe ich noch eine Weile und kehre zurück zu einem Lied von Alin Coen. Wer nie verstehen konnte, warum eine Mutter ihr Baby in eine Babyklappe legt, der möge dieses Lied, das ein musikalischer Brief einer Mutter an ihr Kind ist, in sein Herz hineinlassen.

… und wo Tränen  einmal flossen, ist einem herzhaften Lachen der Weg geebnet:

Hier erklärt der famos grandiose Bobby McFerrin die pentatonische Skala: „talking about expectations“

dieses Lied macht gute Laune, auch ohne Auto:

und zu vorletzt mein musikalischer Papa; das, was er der Welt geschenkt hat, war wohl mein größter Einfluss.

Das Lied: „the Secret of Life“ ist mein Lieblingslied von ihm.

Und gleich danach und zuletzt meine geliebte Shawn Colvin mit ihrem Song „like a Diamond in the Rough“, in dem es darum geht, das innere Kind in den Arm zu nehmen und festzuhalten, egal wie es im Leben vielleicht auch einmal verloren schien. Nimmst Du Dir die Zeit dafür und lässt Dich vom Außen nicht beirren, Deinen eigenen Weg weiter zu gehen, findest Du es wieder, wie einen Roh-Diamanten, der nie geschliffen wurde.

Das sagen übrigens auch so einige über die Stimmen, die nie bis zur Perfektion ausgebildet wurden. Es sind Rohdiamanten geblieben und unverwechselbar.

James Taylor, dessen Stimme mir doch die liebste von allen ist, sagte einmal, auf die Frage hin, was denn an seiner Stimme so besonders sei: „Die Grenzen meiner Stimme“.

Genau, Recht hat er. Denn wenn es nach mir geht, muss man nicht zehn Oktaven beherrschen und endlose Modulationen um einen Ton herumsingen. Das Besondere und unverwechselbare an einer Stimme ist, wie sie innerhalb ihrer Grenzen schlicht und ehrlich audrücken kann, was ein Lied vermitteln soll.

Aber sieh und hör nur selbst, was der James damit so meinte. Auf Shawn Colvin trifft das auch zu. Vieleicht gefällt es Dir ja auch so sehr wie mir 🙂

http://www.youtube.com/watch?v=yHWHPPHpAj8

http://www.youtube.com/watch?v=ln4NrzlN4pM