mein Tag

Mein neuer Rucksack. Jeden Tag zu meinem machen. Auf dem Jakobsweg trug ich ihn für viele, bevor mein eigener dran kam.

Heute trag ich nur noch ihn. Darauf ein Lied:

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In dem Lied „mein Tag“ geht es um die Phase zwischen Schlaf und vollkommenem Wachsein.

Bis ich aus meinen sehr lebendigen Träumen in der sachlichen Wirklichkeit ankomme, können Stunden vergehen. Optimal sind diese gefüllt mit Mantrasingen, Yoga und Gebet. Hierbei ist meine Tochter die stolze Klangschalenbeauftragte 🙂

Ob ich aus meinen sehr lebendigen Träumen ohne Bruchlandung in der sachlichen Wirklichkeit ankomme, ist von meiner Tagesform und der Qualität meines Schlafes und der Länge meiner To Do Liste abhängig 🙂

Auf dem Bild unter diesen Worten, das ich malte, während ich wieder und wieder das Lied hörte, sieht man eine schwebende, noch nicht mit der materiellen Welt verbundene Frau. Sie streichelt dem Specht, der ihr Herz an jedem Tag mit seinem Klopfen weckt, sanft über den Rücken.

Der Schmetterling bringt ihr den Verlobungsring, der sie auffordert, sich dem Leben anzuvertrauen.

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Sie hält mit diesem Ring um ihr eigenes Leben an.

Sie lässt die Realität ihrer Traumesphantasie im Wachwerden nicht zu schnell verblassen.

Alle Wesen, die ihr im Traum begegnet sind, erhalten auch im Wachzustand die Berechtigung, ihre Botschaften zu verkünden.

Die Phantasie erhellt und beflügelt. Sie ist real, wenn auch nicht für Jedermann sichtbar.

Jeder Morgen gibt ein neues Geschenk: das Vergangene loszulassen und im Jetzt zu leben – das vielleicht bislang ungekannte und vermeintlich ängstlich machende Glück den ersten Schritt tun zu lassen und nach vorn zu gehen: Schritt für Schritt.

Mein Tag

Hörprobe: Mein Tag

Wenn ein Sonnenstrahl mich weckt, und mein Traumgerüst noch weiterlebt, sind alle Wesen aus Lummerland mir noch wohlbekannt.

Das kleine Honigkuchenpferd sitzt auf dem Fenstersims und grinst mich an. Die Montagsfliege dreht ihre Bahn´ und zeigt, wie laut sie summen kann.

Heute ist mein Tag. Ich streif das Gestern ab. Der Morgen ist noch weit, und ich bin schon bereit. Es klopft an meine Tür, ich bleib nicht länger hier. Das Glück tut einen Schritt, und dann lauf ich mit.

Ein Tausendfüßler holt die Schuh´ und Mister Schmetterling den Verlobungsring. Heute halt ich ums Leben an und hör Erdenklang.

Der rosa Specht in meiner Brust klopft den Rythmus der Lebenslust. Ich halt mein Herz mit der linken Hand und streichle seine Flügel…

Heute ist mein Tag. Ich streif das Gestern ab. Der Morgen ist noch weit, und ich bin schon bereit. Ich tret durch´s Gartentor. Die Vögel singen im Chor. Das Glück tut einen Schritt, und dann lauf ich mit…

Abenteuerlust! Abenteuerlust! Gegen den Verdruß! Ein Frosch gibt mir nen Kuß. Ich hab es doch gewußt: ich brauch gar kein´ Prinz zum Glücklichsein. Die Zeilensteine warnen vor der Eile… Ich hab den Fluch gebannt und wander ein ins Linaland. Der Sternenvater flüstert hier Geschichten in den Wind: die Sagen, die besagen, daß wir Gaias Sternenkinder sind…