Frieden heißt, zu Kriegstreiberei „Nein“ zu sagen und selbst den Frieden zu kreieren

Wer diesen Mann noch nicht hat reden hören, sollte dies flott mal nachholen.

Ich war am Samstag dabei und habe in den Reihen der Demonstranten jenen friedlichen Zusammenhalt gespürt, der Verbindung schafft und jeden einzelnen Menschen als Teil von etwas Gutem sichtbar macht.

Es hat geregnet, mir war kalt, ich hab nen Schnupfen. Eine Frau teilte ungefragt ihren Schirm mit mir, ein Herr hielt mir Geld hin für den Bus zurück nach Hamburg, das ich nicht annehmen musste, weil ich schon eine Mitfahrgelegenheit hatte. Mit welch einer Selbstverständlichkeit die Menschen dort zusammenstanden und sich gegenseitig schüchtern anlächelten: das hat mich gerührt und mir wieder Hoffnung gegeben.

All die Nächte, die ich in den letzten Jahren Vorträge, Interviews, Hintergrundwissen und Aufklärungsvideos im Netz gesehen habe, worauf ich bis in die Puppen schreiben musste, um zu begreifen, mich selbst als Künstlerin zu positionieren und mich selbst als Mutter anzutreiben, für die Zukunft meiner Tochter nicht all das einfach hinzunehmen, all die Gefühle und Ängste die in mir hochkamen, wenn ich Kinder in Serbien hab sterben sehen, auf dem Bildschirm, die Trauer der Eltern, die mir mein Herz zerriß.

Ich kann da nicht wegsehen. Es sind KINDER wie das meine. Ihre Eltern sind meine Menschengeschwister. Ich kann nicht wegsehen. Ich schreibe, ich bereite den künstlerischen Umgang damit vor, den ich provokant auf der Straße darstellen werde. Jene, die es nicht wissen wollen, werden an mir vorbeigehen und keine Maus in der Hand haben, um mich wegzuklicken.

Sie werden die Liebe zum Nehmen oder die Liebe zum Geben mitnehmen können von mir, wenn sie denn den Mut haben, auf mich zuzugehen.

Performance-Vorbereitungen:

Performance Vorbereitung

Ich lasse nicht mehr zu, dass in meiner Umgebung verschwiegen wird, dass unser Lebensstil Opfer fordert, die wir nicht sehen.

Ken Jebsen ist der beste Journalist, den wir derzeit hier haben, meiner Meinung nach. Er weckt uns auf und fordert uns auf, selbst Verantwortung zu übernehmen. Er ist ein Idealist, ein hochemotionaler Engagierter. Herz und Kopf gehen bei ihm zusammen und fließen aus dem Munde, als hätten Vater und Mutter aller Seelen ein Ventil gefunden. Endlich lässt einmal jemand Emotionalität zu und zeigt, dass Werte und Liebe wichtig sind.

Auf KenFM (auch youtube) findet Ihr die echten Talkrunden und Interviews mit Fachleuten, Professoren, klugen Köpfen, die hinter die Kulissen geschaut haben oder forschen, wo es nicht erwünscht ist. Schaut rein.

Wissen ist die Kraft zur Eigenverantwortung. Kommt in die Bewegung. Redet darüber miteinander.

Glaubt ARD und ZDF nicht mehr. Ein Ältestenrat aus klugen Köpfen mit großen Herzen wäre die einzige Institution, die uns, das Volk, beratend zur Seite stehen könnte. Auf KenFM findet ihr sie. Sie entmündigen Euch nicht, sie teilen ihr Wissen. SIE TEILEN, so wie wir alle es endlich anfangen müssen, zu tun. Wir müssen als Spezies denken, nicht als Egozellen.

Es ist nicht so bequem, selbst in die Hufe zu kommen und sich einzubringen, die Verantwortung nicht den Politikern oder der NATO oder den USA zuzuschieben. Aber nur mit uns kann sich dieses kranke System verändern.

Wählen allein ändert das System nicht. Wir müssen uns für den Frieden einbringen, ihn nicht nur konsumieren wie die Lieblingsbiersorte in der Kneipe um die Ecke.

JETZT ist unser Planet in Gefahr.

JETZT wird die Natur in Überschallgeschwindigkeit zerstört.

JETZT fordern in Deutschland produzierte Waffen und auf deutschem Boden stationierte Drohnen unschuldige Menschenleben.

Wir müssen einen Weg finden, in Frieden mit den Russen zu sein, selbst wenn die USA gern einen Krieg mit den Russen anzetteln wollen.

Wir müssen aus der NATo raus, damit hier die LAmpen anbleiben und heller leuchten können – für die Menschen, für die Zivilisten.

Wir müssen aufwachen und die NATO als den wahren Bösewicht entlarven, Brüssel und die Banken, Großkonzerne und korrupte Marionetten. Wer begreift, was läuft, muss raus, es aussprechen und anders machen.

Die Wurzeln der Demokratiebäume brauchen wieder Liebe und Hingabe.

Nur wir können diese Liebe, diese Klarheit, diese Emotionen und Verletzlichkeit einander wieder geben und willkommenheißen. Nur wir.

Macht Eure Herzen auf und verkauft die fetten Bonzenkarren.

Gebt das Bemühen auf, unnahbar, cool und professionell rüberzukommen. Schluß mit dem Marionettentheater.

Wir müssen uns gegenseitig begegnen und nur das Beste wünschen.

Das Friedensdomino der handelnden Kräfte kann nur angestoßen werden, wenn diese sich auch in der wirklichen Welt treffen.

Die Materie ist ein wichtiger Aspekt unseres Daseins. In diesem Aspekt formieren sich böse und verbrecherische Kräfte.

Genau hier müssen wir ihnen entgegentreten: mit unserem Erscheinen, mit unseren endlichen Daseinsformen, die unendlich lebendige Seelen beherbergen. Nur vergeistigt über das Netz und kunstvoll geschnittene Youtubefilmchen werden wir die Leute nicht zum Handeln bringen.

ich nehme von dieser Demo mit, dass es nicht genügt, sich für sich selbst mit diesen Dingen auseinanderzusetzen und auf Facebook darauf hinzuweisen.

Es ist unverzichtbar, dass wir persönlich zusammenkommen. Die Demo kann nur ein Anfang sein. Wir müssen reden mit den Menschen und uns in Kleingruppen verabreden, Aktionen planen und die Seifenblasen platzen lassen, in denen die Apathischen noch herumschweben.

Weckt Eure Mitmenschen auf. Im Netz haben sie die Maus in der Hand und können jederzeit wegklicken. Sie haben eine Macht der Ignoranz unterm Zeigefinger, die alles auf Nullen reduziert und die Impulse aus der Angst und dem Egoismus nutzt. „Klick – weg. Nicht mehr existent.“ das ist eine Illusion.

Dieser Zeigefinger sollte genutzt werden, um auf das Lebensverneinende zu zeigen, zugleich aber mit dem Daumen zusammen das Lebensfreundliche zu erschaffen. Worte und digitale Buchstaben werden das nicht erreichen!!!!! Wir müssen raus und unseren Mitmenschen begegnen, ihnen in die Augen sehen und darauf hinweisen, dass unser System der letzte Mist ist und dass WIR dafür verantwortlich sind, ein neues System zu erschaffen.

Die Friedensbewegung in Amerika wird verschwiegen. Bernie Sanders ist mit Ken Jebsen auf einer Linie.

Er hat Millionen Anhänger. Die Menschen in Amerika wachen genauso auf wie wir. Wir dürfen das nicht außer Acht lassen.

Wir müssen uns nicht nur virtuell begegnen sondern im wirklichen Leben.

Demonstrationen können immer nur Initialzündungen für eine kollektive praktisch gelebte Bewegung sein. Und dafür sind sie unerlässlich wichtig. Wer als Argument gelten lässt, dass zu Wenige dort erscheinen heutzutage, der ist einfach nur zu bequem, sich umso mehr einzubringen.

Dies muss nicht nur aus der Not des Erwachten heraus entstehen. Es kann auch aus der Freude und der Liebe zu den Mitmenschen heraus entstehen und den Aufklärern Energie schenken. Begegnungen tun das nämlich immer, wenn sie das Gute nähren. So sehe ich das.

KenFM am Set: 2. Rede von Ken Jebsen vor dem Kanzleramt bei „Es reicht!“ – 1.10.2016