über den politischen Austausch mit Verschwörungstheoretiker-Verachtern.

In Sachen politische Aufklärung trennt sich die Spreu vom Weizen.
 
Wer das Wort Verschwörungstheorien gern in den Mund nimmt, um sich abzugrenzen, macht es sich sehr leicht.
 
Allein der Ursprung dieser Wortkreation sollte einem das Misstrauen in die Adern pumpen anstatt diese inflationär zu gebrauchen.
 
Und wieder gilt, nur wer sich die Zeit nimmt und sich widmet, kann etwas mehr von der Realität hinter den Medienvorhängen erkennen. Und je mehr man darin voranschreitet, desto mehr wird man manchmal angefeindet.
 
In solchen Situationen fühlt es sich für mich an, als sei ich die Mensch gewordene Bedrohung für die Komfortzone jener, die den kriegstreiberischen Medien Glauben schenken und meinen, sie hätten verstanden, was weltpolitisch geschieht, während ihnen massenhaft Informationen vorenthalten oder verfälscht dargestellt zugeführt werden.
 
Wie nah liegen doch manchmal Begegnung und verbortes Unverständnis. Die Lebenszeit für die Wahrheit zu geben, kann ich niemandem abnehmen. Anderthalb Jahre nächtliche Recherche kann ich nicht auf zwei Sätze runterkürzen und auf dem Silbertablett servieren.
 
Ich bin einmal durch den Sumpf gewatet, das übernehme ich nicht für andere.
 
Wikileaks, Gabriele Ganser, Ken FM. Auf meiner Internetseite habe ich meine Reise in diese Welt dokumentiert und auch mit dem Herzen gedeutet. Die Energien, die in vertuschten Verbrechen stecken, sind böse und tun niemandem gut. Ich möchte mich auch durch Gespräche nicht wieder dort hineinziehen lassen. Es tut mir nicht gut. Trotzdem ist es ein haushoher Unterschied, davon zu wissen oder blind herumzulaufen. Ich kann das behaupten, weil ich beides erlebt habe.
 
Ich habe eine gefühlte Ewigkeit gelernt, welche Journalisten noch Ehre im Leib haben und auch den Erfolg für die Wahrheit gegeben haben, bis die Wahl von Trump mir eine Pause einräumte. Ich habe eine neue Positon zu diesen Dingen eingenommen. Eine beobachtende, wenn man so will, die mich nicht in die Stauffenbergsche Wut hineinkatapultiert, denn auch diese widerspricht meiner Lebensfreude und meinem grundsätzlich lösungsorientierten Lebenswillen.
 
Die höchste Form von Liebe ist die Akzeptanz, dass es Menschen gibt, die sich für die dunkle Seite der Macht entschieden haben; ihren freien Willen, will ich ihnen nicht absprechen, wohl aber das Recht über die Zukunft meiner Tochter zu entscheiden.
 
Jedes politisch erläuternde Gespräch kann nur unbefriedigend sein, wenn erwartet wird, dass ich Beweise und Fakten ausspucke wie ein Flaschenautomat. Ich bin nicht bereit, immer wieder in diese Sümpfe hineinzulaufen, nur um jenen Menschen etwas zu beweisen, die sowieso nicht Willens sind, die nötige Zeit aufzubringen, sich selbst damit auseinandersetzen.
 
Ich bin längst auf dem Weg zur nächsten Haltestelle: selber besser machen und selber Verantwortung übernehmen. Ich habe viel mehr Lust dazu, in dieser Hinsicht Gespräche zu führen: aufgeklärt, voller Hoffnung und in meinem Raum von Zuversicht. Wir müssen neue Wege finden und dürfen uns nicht verdummen und instrumentalisieren lassen.
 
Jaja, das politische Erwachen tut weh, ich weiß das, und niemand außer Dir kann den Job übernehmen. Aber auch wenn du es mir übel nehmen solltest, ich kann nichts dafür, ich spreche es nur aus.