Lina Hawk

das wirtschaftliche Wachstum und die Illusion

Das Problem ist, dass man uns manipuliert hat, zu glauben, wir bräuchten das wirtschaftliche Wachstum.
Unendliches Wachstum ist lebensfeindlich und vollkommen wider die Natur.
Wachstum kommt, wenn es an der Zeit ist, und wenn die nötige Veränderung den Wachstum eingeläutet hat.

Die Bewusstwerdung steht vor der Illumination und entscheidet, wann die richtige Zeit für die Veränderung gekommen ist. Und wenn man Glück hat, wächst man dann innerlich weiter, auch wenn man bereits auf der materiellen Ebene den Wachstums-Zenit erreicht hat.
Natürlich kann dein Haus weiter wachsen, wenn du mehr Geld hast. Aber ist das der eigentliche Sinn unseres Daseins?
Macht sich der Fuchs verrückt, weil er in jedem Jahr einen größeren Bau als der Nachbarfuchs bauen muss, damit die Fuchsdame ihn auch weiterhin sexy findet?
Nö. Der ist nicht so bekloppt. Der Fuchs ist schlau und freut sich an seiner Liebsten und den Kindern und darüber, einen Platz gefunden zu haben, der für alle Familienmitglieder ausreichend Schutz bietet.
Wenn man das auf die Menschen übertragen würde, hätten wir noch eine Menge zu tun, um für alle diesen Schutz zu gewährleisten. Um dafür die Verantwortung zu übernehmen, wählt man eigentlich führende Verantwortungsträger.
Doch das wirtschaftliche neoliberale System funktioniert so nicht, auch wenn die Möglichkeit bestünde, die Gelder so zu investieren, dass jedes Kind ein Dach überm Kopf hätte, satt wäre und auch ein Mindestmaß an Wissen vermittelt bekäme.

Wichtig: Was ist überhaupt Verhütung? Und wie kann man auf religiöse Führungspersönlichkeiten einwirken, die Glaubenssätze so zu verändern, dass die Weltbevölkerung nicht explodiert und die Krankheiten eingedämmt werden können? Darüber sollten Politiker sich Gedanken machen.

Das wirtschaftliche Wachstum spricht nicht von Erkenntnis und Evolution sondern von der materiellen Ebene. Hier aber wiederum nicht von der materiellen Überlebensnotwendigkeit für die Dritteweltländer sondern vom Anhäufen von Reichtümern, die kein Mensch in einem Leben lebensbejahend ausgeben könnte.
Das dient nur den Wenigen, die profitgeil sind, weil ihre Herzen so verarmt sind, dass sie an innerem Mangel leiden. Und, guess what, kein Wachstum der Industrie wird ihren Hunger stillen können, denn Geld macht vielleicht entspannter, eventuell auch selbstgefällig, aber glücklich macht es nicht, mehr zu besitzen, als man zum Leben braucht.
Leider geht dabei der Planet über die Klippe, und die Verantwortungslosigkeit gegenüber unseren Mitmenschen andernorts, unseren Nachfahren und dem Wunder Natur, strömt uns aus den Poren, wenn wir „das Wachstum“ über das Leben stellen.

Die Leute wählen trotzdem weiter den neoliberalen Politiker, der meist Single ist und schon auf den Job in irgendeiner großen Firma schielt, den er bekommt, sobald er sein politisches Amt niedergelgt haben wird.
Warum er weiß, dass er den bekommen wird? Na weil er im Interesse dieses Unternehmens entschieden hat, als er noch lebensfreundlicher hätte entscheiden können. Und weil der freundliche Lobbyist ihn immer so nett anlächelte.

Frau Merkel, die große Freundin des Glyphosats, hat ja keine Kinder und kann sich ein Leben ohne diese geile Macht irgendwie nicht vorstellen. Ein „Später“ gibt es für diese machthungrige Person einfach nicht.
Wobei, unsere Angriffskriegsministerin hat sieben Kinder. Aber die wollen nicht zur Bundeswehr, gab sie einmal lachend zu, als man sie darauf befragte. In diesem Lachen war so ein Blitzen in den Augen: „MEINE Kinder sind natürlich nicht so bescheuert, sich von mir verheizen zu lassen. IHNEN würde ich das nicht erlauben, selbst wenn sie wollten. Ich bin klug. Ihr seid dumm.“

Und heute zieht Frau von der Leine los in unsere Schulen, um die jungen Menschen abzuwerben, die nicht ganz so helle in der Birne sind wie ihre Sprösslinge.
In der U-Bahn konnte ich dann auch schon einen Film auf der hängenden Glotze (sehr passendes Bild übrigens) bestaunen:
„Komm zu uns – zur Bundeswehr nach Mali. Aber du Held, Achtung! Im Sand lauern Skorpione, also Vorsicht beim Aussteigen aus dem Panzer.“ Nein, welch ein Abenteuer! Da fühlen wir uns doch gleich alle wie Winnetou auf dem schwarzen Koloss statt dem schwarzen Ross! Und dazu noch die visuellen Eindrücke, die Hintergrundmusik und das selbstgefällige coole Gesicht des Uniformierten… Sie erinnern an die „NAVY CIS“-Serie auf Sat1.
Haben die Gegner dort eigentlich auch panzerbrechende Uranmunition, die bei allen, die im selben Umkreis atmen, Blutkrebs verursacht und Kinder behindert zur Welt kommen lässt? Fragen über Fragen, aber für Politiker ist das eh alles nur Theorie. Die Realität baden ja andere aus. Und hö hö, stellt Euch vor, deren Eltern haben sie gewählt…
Zurück zu den neolie!beralen Obrigkeiten, die ganze Bundesländer in ihren dirigierenden Händen halten:
Auch die Vorträge, die manch ein Staatsmann schon während seiner Amtszeit hält, bringen mitunter ganz beachtliche Sümmchen ein. Die kann der Privatmann dann in Aktien anlegen, zum Beispiele in jene von Dr. Oetker. Da geht es nicht um Pudding sondern um die Rüstungsindustrie.
Da das Bankgeheimnis ja nun abgeschafft ist, habe ich eine Frage: „Gibt es eigentlich auch ein Anlagegeheimnis?“
Ach, egal, darauf darf ja eh nur der Staatsschutz zugreifen. Das nennt man dann „innere Sicherheit“.
Über die eigentliche Bedeutung der „inneren Sicherheit“ hat uns Edward Snowden ja schon aufgeklärt.
Ich korrigiere das Weltbild der NSA, der CIA und des FBI einmal, die ihre langen Finger bis zur NAhTOd ausstrecken: Innere Sicherheit gleich Äußere Zerstörung.

Wir obligen hier einem Denkfehler:
Wenn das Drumherum zerstört ist, wird das System im Inneren auch nicht fortbestehen können.
Aber der Mensch ist ja das klügste Säugetier auf dem Planeten, nicht wahr? Und jene, die heute größtenteils darüber entscheiden, haben sich statt für Kinder für die Karriere entschieden.
Jup.

AFD, CDU, FDP, SPD, Grüne… alles eine Soße, wenn es um den Neoliberalismus geht.
Wenn man die wählt, muss man sich nicht wundern, auch nicht, wenn man selbst Veränderungen im Staat sehen will, jedoch die Ursache für „immer weiter so auf den Abgrund zu“ wählt…
Übrigens allesamt haben diese Pinguine in Krawatten dafür entschieden oder sich enthalten, dass die Industrie das Menschen-Recht auf Wasser abschaffen will. Aber hey, wer befasst sich schon mit Inhalten?
Die meisten wählen jene, die ihnen weismachen, sie könnten zumindest behalten, was sie bereits besitzen; ja, auch den Diesel vor der Tür.
Die FDP, CDU/CSU, SPD, Grünen und AFD-Wähler träumen halt trotzdem lieber weiter vom jährlichen Karibik-Urlaub, vom Traumauto und von der Eigentumswohnung, anstatt dieses gesamte kranke System einmal grundsätzlich in Frage zu stellen. Vor allem die Zinsen auf der Bank und die Spekulationen im Bankensystem, die Kredit-Blasen…
All dieser irrationale Quatsch wird hingenommen, damit man weiterhin vom Lottogewinn träumen kann. Obwohl die Wahrscheinlichkeit, vom Blitz getroffen zu werden, höher ist, als von dem bestehenden Finanzwahnsinn noch einmal profitieren zu können. Eher drohen Altersarmut und Pflegenotstand.
Da schließt man lieber eine Extra Pflege-Versicherung ab oder erzieht sich perfekt funktionierende Leistungsroboter und macht den Lehrern die Hölle heiß, damit die Noten gut genug sind.
So hat man noch eine geringe Chance darauf, dass die Kinder eines Tages genug Platz haben werden, Opa aufzunehmen, ansatt ihn in ein Heim zu stecken, wo man keine Zeit haben wird, ihn täglich zu waschen. Obwohl, wenn sie dann Investmentbänker sind, könnte es auch sein, dass sie gar keine Zeit mehr haben werden, sich um den Tüdel-Opi überhaupt zu kümmern. Aber dann greift der gute alte Verdrängungs-Mechanismus wieder: „Augen zu und durch…“
Alles regt sich auf über Flaschen sammelnde Rentner. Aber eigentlich doch deshalb, weil die Oma am Mülleimer vor dem Einkaufszentrum das Unbewusste antriggert und stört. Die will man nicht mehr sehen, damit man auch weiterhin die eigene Angst vor der Altersarmut verdrängen kann.
Würde man das nicht tun, müsste man ja mal den Politikern aufs Dach steigen. Macht aber keiner. Will aber keiner. Ist viiiieeeel zu anstrengend.
Und dann kommt der Modus „Kenn ich schon, mach ich weiter…“ Man regt sich über die Politik auf, die sowas zulässt. Aber trotzdem ist die CDU wieder im Bundestag.
Doch Merkel in einer Talkshow auszuschimpfen, reicht eben nicht, Mutti. Und im Social Network rumzumotzen, ist eben auch kein konstruktiver Ansatz. Und ich bin es echt langsam leid. Das ändert nichts. Und das langweilt mich.

Die Medien-Kanäle der Nachrichten und Bevölkerungs-Einflussnahme sind zu einer puren Unterhaltungsblase verkommen. Und Leute wie Maas und Zuckerberg werden auch weiterhin dafür sorgen, dass das auch so bleibt.
Die Frustrationsgrenze soll nicht stimuliert sondern herabgesetzt werden.
Das erreicht man durch das Entweichen von frustrierenden Gedanken und die Befriedigung des Ventil-Mechanismus´, das damit verbundene Schmeicheln des intellektuellen Ego und die ermöglichte Einbildung, etwas bewirkt zu haben, weil andere der eigenen Empörung zustimmen.
Es gibt so einen Sketch von Kerkeling. Da ist Hannilein bei der Oma, die gerade ein Kreuzworträtsel löst.
„Boaaaah, ist dat langweilisch!!!!“

Ich hoffe so sehr, dass Human Connection nicht nur ein Ablenkungs-Instrument ist und wider Erwarten doch bald online geht. Dann verlinke ich auf Facebook nur noch auf meine Seite und verweise mit meiner Künstler-Facebookseite auf Human Connection und meine Webpage.
Facebook ist nur ein Kontrollmedium und ein Loch im Kochdeckel auf dem brodelnden Kochtopf mit Volkes-Sklaven-Einheitsbrei.
Facebook bietet keine Handlungsalternativen, klärt nicht über jene auf, die es schon gibt und spornt auch nicht zur Eigenverantwortung an. Über Human Connection wird etwas anderes behauptet. Bislang ist da aber nicht viel passiert. Ich warte noch… Man macht es von Spendengeldern abhängig.
Auf FB wird nur geschimpft und sich selbst beweihräuchert.
Es gibt natürlich Ausnahmen: die tollen Menschen, die ich auf Facebook kennenlernen darf. Ich hoffe, dass viele von ihnen mit ihrem Hauptaugenmerk umziehen, wenn Human Connection doch noch an den Start gehen und seine Versprechen in die Realität holen sollte.