Lina Hawk

Facebook Beitrag zur (Früh-)sexualerziehung im neuen Bildungsplan

Achtung, wer diesen einführenden Beitrag liest und auch die Kommentare dazu überfliegen möchte, sollte einen Abend Zeit aufbringen.
Hier (auf meiner früheren Facebook-Seite, die ich aus datenschutzrechtlichen Gründen abschaffen möchte) ist ganz schön was los für ein Thema, dass „absoluter Quatsch“ sein soll, wie mir einige, „gebildete“ Mitbürger mit wenig Zeit und Geduld neben „Dummheit“ und „Schwachsinn“ attestierten.
Wir sind zu einem großen Teil der Bevölkerung unglaublich schnell geworden beim Beurteilen.

Da reichen meist schon Überschriften, um Mitmenschen in eine Schublade zu stecken, deren Worte dann unter dieser Einfärbung umzudeuten, irgendwelche Motivationen hineinzudichten und die Verfasser von oben herab zu behandeln.

Wer aber unvoreingenommen und ernsthaft verstehen statt lediglich interpretieren möchte, warum die vielen Kommentare und meine Antworten bzw. Richtigstellungen meine Motvation betreffend zu keinem einvernehmlichen Ergebnis führten, sollte mindestens einen Tag aufbringen und den dazugehörigen (unten verlinkten) Aufsatz auf dieser Internetseite inkl. Quellen und Videos ansehen, damit er überhaupt meine Argumentation nachvollziehen und sich selbst ein Bild der Lage machen kann, das mehr Fakten und Expertenmeinungen hinzuzieht, als vielleicht bisher bekannt waren und zur eigenen Meinungsbildungs beitrugen.

Ich habe wirklich viele Wochen mit der Recherche zu dem Aufsatz verbracht und Fake und beunruhigende REAL News separiert. 

Leider gibt es über die Inhalte des Aufsatzes nur wenige journalistische Beiträge in der Mainstreampresse (einige – z.B. aus der FAZ – habe ich verlinkt), die die Hintergründe und Ursprünge des Gender-Mainstreaming und der Frühsexualisierung beleuchten. Man nennt das natürlich nicht offiziell so. Statt Sexualkunde (so hieß das früher) nennt man es nun Sexual-„Erziehung“ für Kinder in der Grundschule.
Warum aber eine Aufklärung und eine Erziehung in einem Bereich, in dem Kinder noch nicht die Vorpubertät erreicht haben, ein himmelweiter Unterschied ist, beschreibt das entscheidende Element meiner Argumentation.
Das Thema findet in der öffentlichen Wahrnehmung, wenn überhaupt, selten statt, wo der Gender-Bildungsplan wie der in Hessen bislang noch nicht eingeführt wurde. Deshalb halten viele Leute die Beschäftigung damit für bekloppt. Es geht eben über die Vorstellungskraft eines normalen Menschen hinaus, was zum Beispiel in Lehrbüchern von Pro Familia so drinsteht und an unserem Nachwuchs ausprobiert werden soll. In NRW gab es vor Jahren heftige elterliche Aufstände deswegen, die aber jenseits der Bundeslandesgrenze kaum bemerkt wurden.
Auch auf der offiziellen Hamburger Infoseite zum Bildunsgplan findet sich die Pro Familia als beratende und inhaltliche Instanz wieder. Inhalte werden aber, so steht das jedenfalls dort, erst nach Emailanfrage rausgetan.
Das steht bereits auf meiner ToDo-Liste. Allerdings erhoffe ich mir da nicht allzuviel Infos über tatsächliche Inhalte der Schriften, denn gegen die ist ja in der Vergangenheit ordentlich Rabatz gemacht worden. Diese Art der öffentlichen Aufmerksamkeit möchte man nicht haben.
In Hessen, Baden-Würtenberg, NRW und in anderen Bundesländern, wo der Plan bereits Realität ist, sieht das mit der öffentlichen Wahrnehmung allerdings anders aus, denn er wurde z.B. in Hessen gegen den Willen des Elternbeirats eingeführt.
Ziel der Regierung ist es, ihn in allen Bundesländern einzuführen.
Das Vorbeiregieren an den Interessen der Bürger macht auch vor unseren Kindern nicht Halt. Da allerdings lohnt sich der Widerstand am meisten, wie ich finde, denn dort ist noch eine Chance vorhanden, das Steuer noch einmal herumzureißen und aus dem Mensch wieder eine mit der Natur verbundene Spezies zu machen, die sich natürlich entwickelt, ohne dass der Staat eingreift, die Norm neu definieren will und Prozesse vorwegnimmt, für die das Kind noch nicht reif ist und erst in einem späteren Entwicklungsstadium angemessene Begleitung bräuchte.
Allerdings gibt es auch in Baden-Würtenberg Lehrer, die sich kritisch zu den Plänen äußern. Hier zitiere ich aus einem Artikel in der Welt, den ich weiter unten auch verlinke:

„Der Ulmer Gymnasiallehrer Saur hatte unter der Überschrift „Schamlos im Klassenzimmer“ davor gewarnt, Kinder „nicht vertretbaren Übergriffen durch entfesselte, öffentlich komplett enttabuisierte Sexualpädagogen“ auszusetzen. Der Staat dürfe „hier nicht übergriffig werden“.

Saur kritisierte, einige Bundesländer wollten abstruse Vorstellungen einer modernen Sexualpädagogik im Bildungsplan der Schulen verankern. Es sei unsäglich, „was Gender-Sexualpädagogen, neoemanzipatorische Sexualforscher und andere postmoderne Entgrenzer“ in den Unterricht integrieren wollten. „Lederpeitsche und Fetische wie Windeln, Lack und Latex wollen sie als Lehrgegenstände in die Bildungspläne integrieren. Themen wie Spermaschlucken, Dirty Talking, Oral- und Analverkehr und sonstige Sexualpraktiken inklusive Gruppensex-Konstellationen, Lieblingsstellung oder die wichtige Frage: ‚Wie betreibt man einen Puff‘ sollen in den Klassenzimmern diskutiert werden.“

Die Übersexualisierung als Anschlag auf die Schamgrenze

Für zehn- bis vierzehnjährige Schülerinnen und Schüler sei der Bereich der Sexualität eine hochsensible, zutiefst private, intime und mit einer natürlichen Schamgrenze geschützte Zone, betonte Saur. Die „Übersexualisierung“ entspreche einem Anschlag auf ihr natürliches und überaus schützenswertes Empfinden, einer eklatanten Verletzung der Schamgrenze.

Quell der Aufregung ist ein Arbeitspapier aus dem Kultusministerium um das Thema sexuelle Vielfalt im Schulunterricht. Es bildet die Grundlage für den neuen Bildungsplan, der derzeit erarbeitet wird. Am Sonntag protestierten in Stuttgart rund 1200 Menschen unter dem Motto „Ehe und Familie vor“ gegen den Bildungsplan. Mit einem großen Aufgebot verhinderte die Polizei Übergriffe zwischen Bildungsplan-Befürwortern und 200 Gegendemonstranten. Beamte wurden von Gegendemonstranten angespuckt und mit Stinkbomben beworfen.“

Der zeitliche Faktor in der Entwicklung eines Kindes spielt hinsichtlich seiner psychischen Entwicklung eine Rolle, auf die Hirnforscher, Sexualtherapeuten und Kinderpsychologen eindringlich hinweisen, die die neue Art der Sexualerziehung in der ein oder anderen Grundschule kritisieren. Ich spreche im Folgenden aber alle Eltern an, denn es wird kein hessisches Problem bleiben.Gut wäre, wenn vor dem Ausprobieren des Lehrplanes dieser den Eltern vorgestellt würde, damit diese die Inhalte und die Konzepte der Lehrer absegnen bzw. die Vermittlung noch demokratisch dirigieren können.
Interessant ist, dass die inhaltliche Kritik bei den Kritikern der Kritiker immer nur um die Gleichstellung unterschiedlicher Lebensentwürfe kreist anstatt um die schulische Verbalisierung von Intimität und die altersgerechte Vermittlung von visuellen und auch verhaltensbezogenen Inhalten. Ich denke, dass sich viele Eltern genau um diesen Punkt sorgen, die überhaupt nichts gegen ihren schwulen Nachbarn einzuwenden haben und ihn mit seinem Freund gern neben sich am Gartentisch sitzen haben, wenn einmal im Jahr das Hoffest gefeiert wird, selbst wenn dieses Paar eine Tochter adoptiert hätte. Nur weil ich die neurobiologischen Anlagen meiner Tochter oder meines Sohnes respektiere, heißt das ja nicht, dass ich alle Ausnahmen bei Bürgern, die nicht der Norm entsprechen, verteufle.
Da malen die Regenbogenfahnenhalter sich die Welt ein wenig zu schwarz weiß. Es geht zum Einen darum, den Kindern zu vermitteln, dass jeder leben darf, wie er möchte. Es geht aber nicht darum, dass mein Kind den Erwartungen jener Erwachsenen entsprechen muss, die die herkömmliche Familie und die Identifikation mit dem gleichgeschlechtlichen Elternteil in Bezug auf die eigene, zu erprobende geschlechtliche Identifikation des Kindes abschaffen wollen. Nicht alle weitergegebenen Normalitäten sind beschränkt und im Haltbarkeitsdatum überschritten.
Im weiterführenden Aufsatz verlinke ich Videos, in denen Neurobiologen und Psychologen erklären, warum das männliche bzw. weibliche Gehirn so aufgebaut ist, dass Jungs meistens mit Autos und Mädels lieber mit Puppen als mit Baggern spielen. Dabei hat sich die Natur etwas gedacht.
Es hat schon einen gesellschaftlich-stabilisierenden Faktor, wenn Menschen ihren Anlagen und evolotionsbezogenen Traditionen treu bleiben. Und für ein Kind spielt es eben auch eine Rolle, ob es eine elterliche Identifikationsfigur hat oder nicht.
Ich persönlich würde einer lesbischen Freundin, die mit ihrer Partnerin Kinder adoptieren oder irgendwie anders selbst zeugen und austragen möchte, immer dazu raten, einen treuen, immer wieder zu Besuch kommenden männlichen Freund als Bezugs- und eventuell Identifikationsperson einzuspannen. Kinder brauchen beide Blickwinkel. Aber ich bin keine Nazibraut, die Schwule hasst, nur weil ich das vertrete.
Ich selbst bin kein Kind immernoch glücklich verheirateter Eltern. Aber ich weiß, dass ich eine männliche Bezugsperson gebraucht hätte, weil ich mich auch psychologisch mit meinem Werdegang beschäftigt habe.
„Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen.“
Da ist was Wahres dran, aber in einem engen Vertrauensverhältnis können Kinder leichter sein, wenn die eigenen vier Wände dafür einen Schutz bieten und keine zwanzig Mitschüler dabei zusehen, wenn meine Erziehungsberechtigten knutschen… 
Die Familie wird nicht umsonst vom Grundgesetz geschützt.
Die Toleranz andersartiger Mitbürger fällt meines Erachtens nicht nur in den sexuellen Bereich. Eigentlich ist das ganze Thema ein Fall für den Religions- bzw. Ethikunterricht. Im Sexualkundeunterricht wird immer mit Zuhause und sich selbst abgeglichen, was vermittelt wird. Sexuelle Identifikation sollte nicht von staatlicher Seite aus beeinflusst werden.
Natürlich gibt es Eltern, die rassistische und homophobe Sätze von sich geben, wenn die Wohnungstür geschlossen ist. Aber von diesen Leuten auf die gesammelte Elternschaft zu schließen und die Sexualerziehung an den Eltern vorbei staatlich von der Vater-Mutter-Kind-Familie weg-zu-dirigieren, finde ich mehr als unangebracht.
Wenn dann auch noch Außenstehende von Pro Familia damit beauftragt werden, denen man als Elternteil nicht einmal vorher auf den Zahn fühlen, mit deren Unterrichtsmaterialien man sich nicht einmal vorher anfreunden kann, auf die man keinen demokratischen Einfluss nehmen darf, finde ich das inakzeptabel.
Die Eltern, die gegen den neuen Lehrplan protestieren, werden von vielen öffentlichen Stimmen in die rechte Ecke gestellt. Das ist ja das Todschlag-Argument schlechthin. Spätestens mit diesem rechten-Etikett auf der Jacke wird diesen Leuten nicht mehr interessiert zugehört. Man hat kein Interesse daran, dazuzugehören und empathisch nachzuvollziehen, was deren Ängste und Wünsche wären, geschweige denn herauszufinden, ob und wo eine Schnittmenge existieren könnte.
Es geht aber nicht nur um die Grundschule. Auch die weiterführende Schule hat ja das Thema.
Es soll „sexuell gebildet“ werden. Nur wie und durch wen?
Ich zitiere einmal die Meinung einer Mutter aus einem Forum, das sich an dem Wort „Akzeptanz“ bzw. „Toleranz“ aufgehängt hat. Für mich klingen beide Begriffe nicht sehr warmherzig sondern recht theoretisch/analytisch:
 
„Dass der Sexual(kunde)unterricht teilweise ausgelagert wird, ist aber wohl nicht unüblich:
 
„Jungen dürfen in Nordrhein-Westfalen von der achten Klasse an den Führerschein machen. Nicht den für das Kraftfahrzeug, sondern einen anderen: Wer den Theorie- und Praxistest besteht, bekommt den Kondomführerschein. Dazu gibt es ein Paket mit Silikon-Penis, Augenbinde, Stiften, Übungs- und Prüfungsbögen, Lösungsbogen und Kondomen….
 
Schulen können das Projekt also buchen. Dann kommt ein Referent der Landesarbeitsgemeinschaft, bringt das „Bildungsmaterial“ mit und gibt eine fünfstündige Einführung…
 
Ziel ist die fächerübergreifende Darstellung der sexuellen Vielfalt. Natürlich auch in den Schulbüchern. Wiedenroth hat sich ein neues Mathebuch angeschaut. Darin ist ein Haus eingezeichnet, in dem zwei Frauen wohnen, die bisexuell leben und ein Kind adoptiert haben. Dazu gibt es eine Textaufgabe. In dem Buch sind noch andere Häuser, erzählt Wiedenroth. In keinem davon wohnen Vater, Mutter, Kind.
 
Kein Wunder, denn manche Gruppierungen finden, dieses Familienbild sei „von vorgestern“. In der Einladung der den Grünen nahen niedersächsischen Stiftung „Leben und Umwelt“ zur Fachtagung „Homosexualität und Heteronormativität in Schulbüchern“ heißt es: „Diese Dominanz des hergebrachten Familienbilds wirkt umso unverständlicher, als die ehemalige Privatangelegenheit des sexuellen Begehrens inzwischen täglich öffentlich verhandelt wird.“
 
In einer Übung sollen zehn Jahre alte Schüler aufgefordert werden, ihre „Lieblingsstellung/Lieblingssexualpraktik“ mitzuteilen, während sie sich zu dynamischer Musik schwungvoll durch den Raum bewegen.
Das Buch richtet sich an Pädagogen und Jugendarbeiter, die Auflage liegt bei 3000 Exemplaren. Es wird von SchLAu empfohlen – und vom Pro-Familia-Landesverband Niedersachsen.
 
Kinder sollen zeigen, was sie sexuell immer schon mal ausprobieren wollten. Anweisung an die Pädagogen: „Die Leitung moderiert und nimmt, sofern sie will, an der Übung teil.“
 
Was die Kinder wollen, fragt keiner.
 
Bei den Massagen für Zehnjährige, Stichwort „Gänsehaut“, genügt laut Anweisung jedenfalls dünne Kleidung, damit der unterschiedliche Druck und die verschiedenen Streichrichtungen auch erspürt werden können. Dabei dürfen verschiedene Massagetechniken angewendet werden, auch „vorgezeigt durch die Leitung“!!!!!!
Von außen sollte der Raum nicht einsehbar sein, empfehlen die Autoren.“
 
Die Dame führt folgenden Link als Quelle an:
 
 
Also für mich klingt das nicht rechts sondern mehr als besorgt. Und wenn meine zehnjährige Tochter nach der Schule nach Hause käme und mir verstört davon berichtete, dass die Fenster verhangen wurden, ihr Lehrer sie vor den anderen massiert habe und sie auch sagen musste, was ihre Lieblingsstellung beim Sex sei, da würde ich aber wutentbrannt das Sekretariat stürmen, egal ob mir am nächsten Tag rechtes Gedankengut vorgeworfen würde, das könnt ihr mir glauben. Und wenn es dann zur Schulpflicht gehörte, dass mein Kind an sowas teilnehmen müsste, würde ich wie andere Eltern, denen das als vorgeführtes Exzempel schon geschah, nachdem diese das Strafgeld aus Prinzip nicht gezahlt hatten, lieber in den Knast gehen als mein Kind nochmal dahin zu schicken.
Doch dazu müsste es nicht kommen. Das könnte man verhindern.
 
Liebe Eltern, lasst Euch nicht auf die Herabsetzung besorgter Eltern ein, spielt das Spiel nicht mit und fragt nach den Gründen. Es gibt natürlich erzkonservative Menschen von vorvorgestern., die gleichgeschlechtliche Ehen nicht akzeptieren wollen. Aber das ist in diesem Zusammenhang nicht entscheidend. Die Inhalte des Lehrmaterials und des Unterrichts sind entscheidend.
 
Bitte befasst Euch eindringlich und vor allem in den nächsten Jahren immer wieder mit den Inhalten des Sexualkundeunterrichts an der Schule Eurer Kinder.
 
Macht Euch Gedanken darüber, warum die herkömmliche Familie nicht mehr stattfinden soll in der beiläufigen Wahrnehmung Eurer Kinder.
 
Zuallererst möchte ich betonen, dass ich nicht gegen die Aufklärung bin. Ich hinterfrage und kritisiere aber, in welcher Entwicklungsphase, also wann, und in welchem Ausmaß Kinder sexuelle Visualisationen und Wertevorstellungen annehmen sollen.
 
Ich bin auch durchaus für die Homo-Ehe und hätte nichts dagegen, wenn meine Tochter eines Tages mit einer Lebenspartnerin nach Hause käme. Warum auch? Trotzdem würde ich mich klar dagegen äußern, wenn deren Sohn dann in der vierten Klasse schamverletzend unterrichtet würde. Darum sollte es nicht nur mir gehen. Denn wie sollte ein Kind, das von den eigenen Eltern vor derart Unterricht nicht geschützt wurde, noch Vertrauen in seine Eltern haben, geschweige denn in die Biolehrerin?
 
Aber was meine ich damit? Es ist leider sehr komplex, das ganze Thema.
 
Das Gehirn eines Kindes unterscheidet nicht zwischen der Vorstellung und dem unmittelbaren Bezeugen von sexuellen Handlungen.
 
Es wird oft das Argument angebracht, dass die detaillierte sexuelle Aufklärung über das mannigfaltige detaillierte sexuelle Verhalten von erwachsenen Elternteilen (anstatt der ausschließlichen Aufklärung über die körperlichen Merkmale von Mann und Frau und das Beantworten von Kinderfragen zum Kinderkriegen) in der Grundschule wichtig wäre, um eine Missbrauchs-Prävention zu bewirken. Ob nun der Gustav zwei Mamis oder Papis hat, ist das Eine, was natürlich als ein mögliches auch gleichwertiges Szenario besprochen werden kann. Aber was zwei Papis oder zwei Mamis dann hinter verschlossener Schlafzimmertür machen, sollte die Biolehrerin einer Grundschule nichts mehr angehen.
Reicht es nicht, wenn die Liebe als hauptsächliches Element hinzugezogen wird und man den Kindern klar macht, das Mami auch eine Frau lieben darf, und dass man dann eben zu einem Doktor gehen muss, wenn sie ein Kind bekommen wollen?
Und wenn Papi einen Papi liebt, muss das Kind doch nicht im Detail wissen, warum der Papi mit dem Papi keine Kinder zeugen kann. Ich finde, das Motiv der Liebe für die Sehnsucht, eine Familie gründen zu wollen, müsste als Info in der Grundschule ausreichen.
Natürlich kommt man dann an Grenzen, um gleichgeschlechtliche Familien erklären zu können, wie man gegengeschlechtliche Familienplanung früher erklärt hat, wenn man die anatomischen Gegensätze von Mann und Frau beleuchtet und den Kindern begründet hat, wie sie selbst entstanden sind. Aber selbst das kann und sollte man ohne Fotos und Filme sondern mit schlichten Zeichnungen tun, die die theoretischen Inhalte vollkommen verständlich darstellen können.
Muss man die Kinder mit intimsten in diesem Alter auch oft verstörenden Vorstellungen konfrontieren? Genau das stellen viele Eltern in Frage.
Das Problem ist, dass Experimente mit diesen Inhalten die Kinder ausbaden müssten. Einmal konfrontiert, immer im Kopf.
 
Es gibt Menschen, die verleugnen, dass Kinder ein natürliches Schamgefühl entwickeln, wenn sie langsam größer werden. Diese Phase kommt vor der Pubertät und formuliert Grenzen, die von Erwachsenen geachtet werden müssen. Dazu gibt es viel psychologisches Wissen.
 
Leider ist aber das zu frühe, visuelle und auch zu detailliert berichtende Aufklären der Kinder schon missbräuchlich, weil sie sich selbst noch nicht dafür interessieren und Ekel empfinden, wenn es um genaue Beschreibungen, Fotos oder extrem realistische Darstellungen im Unterricht geht.
Jetzt gibt es sogar Menschen, die behaupten, dieses Schamgefühl sei von den prüden, sexuell vollkommen verschrobenen Eltern in sie hineinerzogen worden. Sollten Menschen, die diese These aufstellen, wirklich für die Inhalte an Grundschulen verantwortlich sein?
 
Noch einmal: dass neunjährige Kinder über die anatomischen Gegebenheiten an sich selbst und dann die Kinder in der beginnenden Pubertät zwischen 11 und 12 Jahren aufgeklärt werden, ist wichtig. Auch die nötigen Props zum geschützten Verkehr sollte man vor dem ersten Beischlaf vermittelt haben.
Aber warum muss ein neunjähriges Kind wissen, was Homosexuelle und Heterosexuelle unter der Bettdecke im Detail tun? Da sind sie selbst doch noch lange nicht angekommen. Warum sollte man ein Kind in der vierten Klasse darüber aufklären, dass es homosexuell sein könnte? Ich finde das absurd. Sie haben zu diesem Zeitpunkt weder ihre erste Periode noch den ersten Samenguß gehabt. Sie sind in ihrer Entwicklung noch Jahre entfernt von einem Interesse am Austausch von Körperflüssigkeiten.
Diese Unterrichtsinhalte verletzen das natürliche Schamgefühl der Kinder, das in der beginnenden Pubertät von selbst in ein natürliches Interesse übergehen wird.
 
Die kindliche Sexualität ist in ihrer Art eine vollkommen andere als die jugendliche und auch als die erwachsene. Dazu hat nicht nur Sigmund Freud einige Fakten zusammengetragen, die jeder Mensch nachlesen kann, Menschen die für die Bildung unserer Kinder verantwortlich sind, aber lesen müssten!!!
Wozu gibt es denn Kinderpsychologen und Entwicklungstherapeuten, wenn man sie in so entscheidenden Fragen nicht hinzuzieht und ernst nimmt?
Erst ab dem Beginn der Pubertät (also definitiv erst auf der weiterführenden Schule) wäre eine detaillierte Aufklärung angebracht und sinnvoll… Hier fände ich die sechste Klasse vollkommen ausreichend. Und ich denke, dass mir da einige Kinderpsychologen zustimmen würden.
Noch einal zur Prävention: Warum sollte schamverletzende Information vor den Zeugen der Mitschüler dazu beitragen, das Pädophile weniger leicht an Kinder herantreten können? Weil sie dann im Falle eines Übergriffes nicht vollkommen ahnungslos sind, was für abnormales Verhalten ihnen gegenüber gelebt werden will?
Das ist doch Wahnsinn!
Im Rahmen der sexuellen Gewalt-Prävention für Kinder sollte man doch nicht die Kinder damit beauftragen, die nötige Umsicht und den Schutz ihrer Unschuld zu gewährleisten. Das ist absurd!!! Dafür sind ausschließlich die Bezugs- und Aufsichtspersonen zuständig und auch verpflichtet.
 
Das ist so, als wolle man dem Kind beibringen, wie es seinen Kindersitz im Auto selbstständig festschnallt, ehe es sich da reinsetzt und am Sitz anschnallt. Und wenn es fragt, warum es das allein tun soll, erklärt man ihm im Detail, was ein Flug durch die Winschutzscheibe mit seinem Gesicht anrichten könnte. Und wer jetzt behauptet, das sei ein zu brutaler Vergleich, möge doch bitte die unzähligen Missbrauchsopfer befragen, die aus missbräuchlichen Gefällesituationen mit Lehrern, Betreuern und Priestern hervorgegangen sind.
Warum muss ein Kind wissen, was beim Sex genau geschieht, wenn es, seines Entwicklungsstandes gemäß, selbst noch keinen hat und auch keine Phantasien dazu entwickeln kann? Wozu? Damit das Kind weiß, wie man es nennt, was der Onkel immer macht, wenn es bei ihm übernachtet, wenn Mama Nachtschicht hat? Diese Denke ist doch nicht richtig!
Was man Kindern aber beibringen kann, ohne ihre Seelen mit Visualisationen und Informationen zu verletzen, für die sie noch nicht reif sind, ist ein „Nein“-Gefühl wahrzunehmen und auszusprechen, wenn ihnen etwas unangenehm ist. Das sollte definitiv auch ein Thema in der Grundschule sein. Aber auch die Grenzen der MitschülerInnen sollten da zum Thema gemacht werden.
 
Ich höre wiederholt von Eltern, dass Kinder ein deutliches „Nein“! aussprechen, wenn es um eben den Sexualkundeunterricht in der Grundschule geht, weil sie ihn eklig finden und Angst davor haben. Sie wollen da nicht hingehen.
Hinzu kommt, dass diese Inhalte kurz vor dem Schulwechsel besprochen werden und die Kinder glauben, sich auch mündlich beteiligen zu müssen, wenn sie ihre oft leistungsorientierten Eltern nicht enttäuschen und einen guten Notendurchschnitt erzielen wollen. Sie fühlen sich gezwungen, vor ihren Mitschülern darüber zu sprechen, obwohl sie sich schämen! Selbst wenn es keine Noten dafür gibt, was ja auch irgendwie schon seltsam ist. Wäre es angemessen für dieses Alter, warum dann einen Unterschied zu anderen Fächern machen?
Aber selbst wenn sie nichts zu den Inhalten sagen müssten, haben die Inhalte ja doch das Gehirn erreicht. Es geht nicht darum, DAS Kinder aufgeklärt werden. Es geht darum WANN und in WELCHEM UMFANG das geschieht.
Die Schulpflicht und somit die Pflicht die zu detaillierten und ideologisch indoktrinierenden Inhalte des Gender-Mainstreaming in die Kinder zu importieren, kommt einem Überschreiten der Schamgrenze gleich und ist missbräuchlich, auch wenn es dabei nicht um Handlungen an sich geht. Die bloße Vorstellungsgabe der Kinder ist hier schon Vehikel genug.
Nur die Eltern und auch die Lehrer könnten sich dagegen aussprechen und mit ihrer Gemeinschaft bewirken, dass der detaillierte Unterricht zu diesen Inhalten auf die Pubertät verlegt wird, denn da wäre er angebracht und sinnvoll.
Alles was vorher vermittelt wird und über Symbol-Zeichnungen und das ausschließliche Beantworten intrinsisch motivierter Fragen der Kinder hinausgeht, überschreitet die Schamgrenze der Kinder und bringt sie um die Jahre natürlicher Entwicklung, die vor der Pubertät noch stattzufinden haben.
Allerdings müssten die Eltern und Lehrer, die sich dagegen aussprechen, schon dafür bereit machen, dass sich einige Eltern, die durch die Presse und die panische Angst davor, als homophop oder rechts hingestellt zu werden, sich nicht detaillierter damit beschäftigen wollen, sie anfeinden werden. Eine öffentliche Demonstration wird höchstwahrscheinlich in die rechte Ecke gerückt werden, selbst wenn achtzig Prozent der Anwesenden die Linken gewählt hätte. Darüber sollte man sich im Klaren sein.
Ich bin bin mir darüber bewusst. Ich wurde davor gewarnt, mich öffentlich dazu zu äußern.Ich wurde auf Facebook auch beleidigend dafür angegangen. Aber es gab auch einige Menschen, die sich dafür interessierten und nun wachsamer damit umgehen.
Die Meinungen der Leute, die mich angehen und anfeinden, und auch mein Ruf sind mir nicht so wichtig wie das seelische Wohlergehen meiner Tochter und anderer Kinder. Denn ich liebe Kinder. Ich glaube an die Kinder – mehr als an die Erwachsenen. Und wenn es etwas gibt, das ich tun kann, um sie vor Übergriffen oder freiheitsberaubender Indoktrination zu bewahren, tue ich das. Und ich schreibe diesen Artikel, weil ich den Wunsch hege, dass ich mit dieser Einstellung nicht alleine dastehe.
 
Die Folge von diesem missbräuchlichen Unterricht können nicht nur übergriffige Handlungen von Kindern der höheren Klassen auf Kinder, die gerade erst den Kita-Modus ablegen, sein. Die Sprache wird sexualisiert, wo Kinder in diesem Alter von selbst nie drauf kämen. Die Kinder werden mit Vorstellungen angefüttert, die ihrer natürlichen Entwicklung vorrausgreifen. Und gelernte Inhalte werden nicht selten praktisch erforscht. Das ist so bei Kindern.
Hier wäre dann allerdings auch die körperliche Grenze überschritten.
 
Wollen wir, dass Viertklässler praktisch an Erstklässlern ausprobieren, was die Großen so machen, weil sie selbst schon groß sein wollen? Und wollen wir, dass sie nur darüber reden, dass sie es tun könnten? Es gibt immer Kinder, die Grenzen austesten, auch die Grenzen kleinerer Mitschüler. Ohne die schulisch vermittelten Informationen würden sie gar nicht von selbst darauf kommen – abgesehen natürlich von den Kindern, die Handys mit in die Schule nehmen, die nicht für youporn gesperrt sind. Dass Eltern das nicht unterbinden, ist ein anderes Thema und wäre sicherlich auch durch die Schule anzugehen.
 
„Der Verlust des Schamgefühls ist das erste Zeichen von Schwachsinn… Die Zerstörung der Scham bewirkt eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten – eine Brutalität und Mißachtung der Persönlichkeit des Mitmenschen sind die Folge… und dann ist das Kind nicht mehr erziehungsfähig“
 
Sigmund Freud
 
Angesichts der zunehmenden Verrohung unserer Gesellschaft durch Ballerspiele, Medien, Sprache und mangelndes Empathievermögen, sollten wir den schulischen Inhalten, die unsere Kindern prägen, kritisch gegenübertreten und besorgniserregenden Konzepten notfalls gemeinsam entgegentreten.
Hier fordere ich auch alle Lehrer zu einer wirklich kritischen Hinterfragung von Schulplänen und Büchern auf, die zum Beispiel von Pro Familia stammen.
Auch wenn man verbeamtet ist und seinen Job gern behalten möchte, hat man in erster Linie eine Verantwortung gegenüber den Kindern und die ethische Pflicht, ihr psychisches Wohlergehen nicht zu gefährden.
 
Unsere Kinder sind keine Versuchskaninchen.
 
In diesem Zusammenhang empfehle ich auch dringend, sich mit dem Gender-Mainstreaming in der Schule auseinanderzusetzen. Da geht es nicht nur um die Gleichstellung randgruppiert-sexueller Präferenzen. Da geht es um die Gleichmachung genetischer Vorraussetzungen und das indoktrinierte Unterbinden von Identifikation mit dem eigenen Geschlecht.
Die intrapsychischen und psychoszozialen Folgen dieser Ideologie habe ich schon mehrfach angesprochen.
Der unten verlinkte Aufsatz liefert Berichte aus der der FAZ, Interviews mit Hirnforschern, Sexualtherapeuten und besorgten Eltern und auch Biografien von Kindern, die die Ernsthaftigkeit dieses Themas deutlich machen.
Das GenderMainstreaming ist in vielen Bundesländern längst im Bildungsplan der Grundschulen, teils sogar schon in den Kitas angekommen und soll bundesweit ausgeweitet werden.
Da es aber aufwendig ist, zu diesem doch recht umfangreichen Thema zu recherchieren, und da der Begriff „Gender-Mainstreaming“ in der Erwachsenenwelt so ein positives, weltoffenes Standing hat, interessiert es niemanden. Es sind ja nur Kinder. Und Menschen wie ich, die sich damit befassen, werden entweder belächelt oder als lästig empfunden.
Mir fällt auf, wie sehr Menschen abblocken und das Thema von vornherein tabuisieren wollen. Man stellt Eltern, die mehr dazu wissen und in den Austausch gehen möchten, in die hysterische oder gar rechtsradikale Ecke. Und das macht mich fassungslos.
Wenn da alles in Ordnung ist, gibt es ja nichts zu verbergen. Außerdem sollte man sich doch darüber freuen, wenn Eltern daran interessiert sind, dass ihren Kindern ausschließlich Inhalte vermittelt werden, die altersgerecht ausgewählt wurden.
Je mehr da geblockt wird, desto seltsamer finde ich das. Was hier in Hamburg an einer einzigen Schule für ein Umgang mit dem Thema herrscht, ist das eine. Was z.B. in Hessen schon längst an den Eltern vorbei praktiziert wird, ist das andere.
Die Gender Mainstreaming Ideologie ist hochgradig gefährlich. Der Begründer ist übrigens pädophil gewesen. Es gibt zig Studien und Aussagen von Therapeuten und Hirnforschern, die vor der GM-Ideologie warnen und ganz klar sagen, dass diese Unterrichtsinhalte in der Grundschule traumatisieren können, weil sie zu früh und zu detailliert vermitteln, was frühestens ab der Pubertät eine Relevanz für die Kinder hätte. Aber die EU und nun auch die Bundesregierung will es trotzdem bundesweit in die Schulpläne an Grundschulen integrieren. In einigen Bundesländern ist das bereits Realität mit dem Ziel auf bundesweite Umsetzung. Gerade WEIL ich soviel fundiertes Wissen dazu gesammelt habe, mache ich mir Sorgen. Wenn mir dann beschwichtigend gesagt wird, man halte sich an den Bildungsplan, ohne die Inhalte aufzuführen, bin ich alles andere als beruhigt.
Und die Presse schweigt.
Den ausführlichen Artikel mit allen Quellen und Berichten findest du hier: