Facebook und die Meinungsfreiheit

Der Staatskontroll-Apparat hat Facebook zu seinem Instrument gemacht. Wenn Du in Zukunft einen Artikel von einem FBFreund teilen möchtest, weil du seine bezugnehmenden Worte zu einem verlinkten Artikel gut findest und möchtest, dass sie sich verbreiten, solltest du zur Kenntnis nehmen, dass sich da etwas geändert hat. 

 
Früher war es fast ein Automatismus, einfach auf „Teilen“ zu klicken. Dann wurde der ganze Post inkl. Link von deinem Freund auf deine Seite kopiert und veröffentlicht.
 
Heute aber fehlen die Worte von deinem FBFreund.
 
Nun erscheint auschließlich der Link, auf den dein Freund ursprünglich verwies.
Das selbstständige Denken ist wunderbar. Denn wenn jemand gut schreiben kann, kann der Prozess, den er durchlief, bis er zu einem anderen Ergebnis kam als das, was die Schäfchen glauben sollen, für die Leser seiner Rückschlüsse verkürzt werden.
Es dauert wesentlich länger, mit kreativen mutigen Schritten in eine andere Richtung zu denken und ein neues Ganzes zu erkennen, als wenn man einen Artikel liest, der das Ergebnis so einer Suche schlüssig darlegt.
Wenn sich so ein Artikel verbreitet, hat man u.U. erreicht, dass mehr Menschen kritisch hinterfragen und Alarmglocken angehen, wo vorher arglos geglaubt und nicht hintefragt wurde. Das will der Staat verhindern.
 
Ich finde, dass dieses Vorgehen nicht in das propagierte Bild von freier Demokratie hineinpasst, was man uns tagtäglich aufbindet. So viele Leute glauben noch, wir lebten in einer, und lassen sich mit verbundenen Augen und umnebelnden Frames Stück für Stück weiter in die Positivzins-Sklaverei hineinführen, in der einfache Feindbilder die eigentlichen Verbrecher verdecken…
Ich frage dich, möchtest du frei oder ein Instrument sein für jene, die die Massen ausbeuten und manipulieren?
 
Wer sich für die Freiheit entscheidet, sollte sich mit der nötigen Eigenverantwortung anfreunden und sein Gesicht zeigen. Er sollte sich mit jenen anfreunden, die diesen Weg vielleicht schon etwas länger gehen und ihm helfen können, den Weg des eigenständigen Denkens abzukürzen, indem sie ihn an ihren trainierten freien Denkprozessen teilhaben lassen.
Wenn auch du dich für die Freiheit des kollektiven Geistes entscheidest, solltest Du den Post deines Freundes kopieren und mit Verweis auf ein Zitat mit seinem Namen in deinen Post hinein kopieren.
Ist vielleicht ein bisschen mehr Arbeit, kann aber auch zu einem Automatismus werden. Am klügsten ist es dann noch, wenn du die FB-Seite deines Freundes im ersten Kommentar verlinkst, damit Interessenten sich in Zukunft mit ihm anfreunden können.
 
Liebste Grüße und ein Hoch auf die Meinungsfreiheit!
 
Weitermachen!
 
Eure Lina