Lina Hawk

Hochsensible an die Macht!!!

Ich beschäftige mich gerade wieder mit Hochsensibilität.
15-25% der Menschen haben hochsensible Fähigkeiten.
Würde man die Narzissten und Psychopathen an den Schlüsselpositionen im System durch HSPler ersetzen, hätten wir ganz schnell eine andere Welt.

 

Da das ohne Gewalt aber schwer möglich wäre, bleibt nur der bisher unerprobte langwierige Weg.
Die HSPler könnten sich formieren und die „Normalen“ im System warnen.
Sie haben ein Gehirn, das in Bereichen der Wahrnehmung und des Einfühlungsvermögens wesentlich aktiver ist:
„Insgesamt konnte durch bildgebende Verfahren wie fMRT bewiesen werden, dass Hochsensibilität mit höheren Aktivitäten der Gehirnbereiche für folgende Aufgaben einhergeht:
-> Wahrnehmungsfähigkeit (awareness)
-> Empathie
-> Handlungsplanung
-> Einordnung von Fremdinformationen in das eigene System (self-other-processing)“
Im Gegensatz dazu ist das Gehirn eines Narzissten in Regionen, die für das Empathievermögen zuständig sind, eingeschränkt:
„Der Mangel an Einfühlungsvermögen zählt zu den charakteristischen Merkmalen einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Das hat der Psychiater Stefan Röpke im klinischen Alltag oft hautnah miterlebt: „In Hirnregionen, also in Netzwerken, wo wir heute wissen, dass die für die Empathiefähigkeit notwendig sind, dass da strukturelle Auffälligkeiten sind bei Patienten mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung – ganz konkret: dass die in bestimmten Hirnregionen weniger graue Substanz haben als gesunde Personen.“ Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=PUer3BpO1fA
Da haben wir also Hochsensible, die besonders empathisch sind. Und wir haben Narzissten oder noch gesteigerter Psychopathen, die kaum oder nicht empathiefähig sind. Die große Masse bewegt sich in der Mitte dieser beiden Extreme.
Diese Masse an Menschen hat zwar eine grundsätzlich-natürliche Fähigkeit, Zusammenhänge zu verstehen und logische Schlussfolgerungen aus ihnen zu ziehen. Doch bewusst gestreute Fragmentierung und eingesetztes Framing machen tatsächlich vorhandene Sachverhalte für die Masse unsichtbar. Demokratische Strukturen werden auf eine für das Volk unsichtbare Weise erodiert.
Die Interessen der Minorität der Reichen werden so gewahrt. Die Demokratie ist ist die einzige Staatsform, die eine politische Macht legitimiert und das Volk in die Illusion versetzt, es wäre frei und könne selbst entscheiden. Doch nur wer die Wahrheit kennt und zwischen den Alternativen wählen kann, die tatsächlich existieren, ist frei. Der, dem wichtige Zusammenhänge und Fakten verschwiegen werden, kann sich keine freie Meinung bilden.
Die Masse wird über die Trennung zwischen rechts und links und mediale Techniken des Empörungsmanagements manipuliert, wie sie Professor Mausfeld in „Warum schweigen die Lämmer?“ darlegte:
75-85% der Bürger verfügen nicht über das wahr-nehmende Warnsystem im Gehirn, das die faschistischen Strukturen in der Wirtschaft erkennen und benennen kann. Sie werden gelenkt und in einem vereinfachten Glauben über komplexe Zusammenhänge gelassen, die ihnen vielleicht unbewusst schon auffallen, aber sie nicht so drastisch irritieren, dass sie ihren ohnehin schon herausfordernden Alltag davon stören ließen. Sie meiden unbewusst die Überforderung, die eine Erkenntnis mit sich brächte.
Bei Hochsensiblen ist das anders. Sie fühlen eine Diskrepanz zwischen ihrer Wahrnehmung und dem, was man ihnen weißmachen möchte, so dass sie Fragen stellen, um ihre eigene Wahrnehmung zu überprüfen. Und viele von ihnen haben die Lügen bereits entlarvt und fallen nicht mehr auf das „Teile und Herrsche Prinzip“ herein.
Nicht alle, die die politischen Spielchen begriffen haben, sind Hochsensible. Es gibt einige Neugierige, die nicht sonderlich empathisch sind. Sie ziehen aus ihrem politischen Hintergrund-Wissen meist ausgrenzende Schlüsse, werden sarkastisch und argumentieren von oben herab, wenn jemand an ihre Mitmenschlichkeit appeliert.
Sie kann man leicht von Hochsensiblen separieren, die versuchen, Alternativen zu Ausbeutung und Waffenexporten zu erdenken. Doch nicht alle Hochsensiblen widmen sich dieser Auseinandersetzung. Sie nehmen das Leid bewusster wahr als andere, die sich mit Krieg, Umweltzerstörung und Menschenrechtverstößen auseinandersetzen, und leiden folglich auch mehr unter diesen Erkenntnissen. Viele Hochsensible haben verständlicherweise entschlossen, diese Themen zu meiden, um sich damit nicht zu überfordern.
Es gibt zudem eine Menge feinsinnige Menschen, die erlebt haben, dass ihr Umfeld sie nicht ernst nahm oder sie für schwächlich und überreaktiv hielt. Diese Menschen haben nicht selten selbst ein unliebsames Bild von sich entwickelt, das ihre besonderen Fähigkeiten deckelt, ihnen aber ermöglicht, in sozialen und familiären Zusammenhängen bestehen zu können, ohne abgelehnt und ausgegrenzt zu werden. Sie haben nicht selten die Rolle des Verlierers im System auf sich genommen. In der Familie sind sie an allem Schuld, was nicht richtig lief. Sie machen sich klein, um endlich geliebt zu werden, wie sie sind. Nur leider geschieht dies nie, weil sie innerhaln ihres Systems nicht verstanden werden.
Diese Menschen leiden, weil sie ihre natürlichen Gaben verneinen und ablehnen, um geliebt und akzeptiert zu werden. Oft geben sie dieses Spiel viel zu spät auf.
Doch es gibt Hochsensible, die entweder durch ihre Herkunftsfamilien oder später durch Freunde oder psychologisch geschulte Personen ernst genommen werden und lernen, sich selbst und ihren Wahrnehmungen zu vertrauen, sich zu positionieren und mit Gleichgesinnten zu formieren.
Wenn wir die Liebe in uns etablieren, der Gewalt auch semantisch radikal entsagen, konsequent selbst- und fremdfürsorglich, verbindend und verbindlich sind, können wir ein Netz spannen, das den widerständischen Untergrund stärkt und vergrößert.
Wir können die kritische Masse erreichen und die soziale Kälte vom Inneren der Gesellschaft aus sanft erwärmen.
Die Psychopathen, die unserem System vorstehen, haben Angst vor den Gaben der Hochsensiblen.
Deshalb gibt es pathologische Bezeichnungen wie:
das „Aufmerksamkeitsdefizits- mit oder ohne Hyperaktivitäts-Syndrom“, kurz „ADHS / ADS“ oder die „Depression“.
Diese Begriffe bezeichnen die hochsensiblen Reaktionen unserer (inneren) Kinder auf das unnatürliche System als krankhaft.
Man betäubt die Symptomträger unseres Gesellschafts-Körpers mit Ritalin und Antidepressiva, damit die weißen Blutkörperchen des Kollektivs die krankhafte soziale Kälte und den ihr zugrunde liegenden Positivzins nicht ausmachen und bekämpfen können.
Solange die HSPler sich klein machen und in ihre Schutzräume zurückdrängen lassen, werden wir dieses System nicht verändern können.
Wir müssen uns formieren:
in gebündelter Meditation und in Achtsamkeit,
in gemeinsamer Aktion,
in gemeinsamem Austausch über die Möglichkeiten, unser Nervensystem vor Überreizung zu bewahren und unsere besonderen Fähigkeiten so in die Gemeinschaft einzubringen, dass die Mehrheit unsere Stimme hört und unsere Achtsamkeit als erstrebenswerter erachtet als die tote Materie.
Wir können ansteckend sein, wenn wir zusammen stehen.
– Lina Hawk –
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