Paradox im freien Fall

 

Ergänzung:

Vertrauen haben und uns trauen:

 

 

Das Dunkel, das Du fürchtest,

birgt ein einsam tiefes Licht,

das Sein, das sich aus dem Fenster lehnt

und sich viel zu lang schon

obwohl von Dir kalt abgelehnt,

leise flehend, nach Dir sehnt.

 

Tritt ein in den leeren Raum

und kreiere, was ihn füllt!

 

Die Sehnsucht ist der Trieb der Seele.

 

Die Emotion will sich durch Dich beleiben,

Dir zeigen, wie Du ihr vertrauen kannst,

Dich lehren, wie Du üben darfst,

in ihr geduldig zu verweilen,

zu bleiben, statt davonzueilen,

Dich hinzugeben, statt anzutreiben,

damit die Lust der angelegten Blüte

das Leben und die Ahnung Deiner Ahnenkraft

in Dir erweckt,

Dich behüte und das Streben der Natur

in Dir sich schüchtern und bestimmt

nach oben recke…

… wachsen darf.

 

Lass das Feuer Deines Herzens wüten

und Dir den einzig wahren Weg weisen.

 

Du darfst und kannst nichts

Deinem eingeschränkten Denken unterjochen.

Du sollst ihn nur ehren,

den kostbaren Funken, den es braucht,

um den Sud des Schicksals zu kochen

nicht nach Rezept, sondern rigoros frei

Dich der Innenschau hingeben

ohne Konzept

und endlich leben!

Sei neu!

Los!

 

Trau Dich!

 

Lass das Gestern sterben.

Es ist bereits vorbei.

 

Auf dass die Wucht der Farben Deiner Seele

Dein Rückrat Dir hinaufsteigen

und Dir den Mut dazu geben möge,

eins mit der leeren Leinwand zu sein,

das Vakuum im Koffer zu ehren,

ganz allein

und ohne Dich zu wehren,

niemals zu verzagen

einen Ausflug in das Jetzt hinein

zu wagen.

 

Erlaube allen Teilen Deines wahren Selbst‘,

den Pfad zurück zu Dir nun zu beschreiten.

Mögen gute Mächte sie begleiten.

Lad’ sie ein und lausche

Deiner Unschuld seiden Flüstern.

 

Gib sie auf, die Scham

und auferlegte Fremdbestimmung!

Nimm Dir alles, was Dir zusteht,

komme endlich zur Besinnung!

 

Und teile nun, was leben will durch Dich:

die Gaben, Deine Instrumente,

sie gehör‘n Dir nicht.

Du hast sie einst erhalten

um die Welt für alle zu gestalten.

Geh voran und zeige Dich verletzlich!

 

Trau Dich!

 

Trau Dich!

 

Das Raunen aller guten Geister

soll Deine Brust Dir weiten,

damit Du endlich atmen kannst,

so wie der Wind der Berge es vermag.

 

Sei die eichend Waagerechte

die den Vater Sterne mit der großen Mutter

neu verbindet!

 

Werde nun das Kind,

das sich alles Wissen aus der Weltenseele

selbst erschließt und neu verkündet!

 

Erlaub’ der Liebe Wirkmacht,

Dich nun als Kanal zu nutzen.

Nur dann wirst Du das kalte Herz

im Torso des Tyranns

mit Wärme und mit kluger Phantasie

so sehr verdutzen.

dass es weder Wort noch Schwert mehr gegen das,

was Dich behütet, schmieden kann.
Hab Vertrauen, und fange einfach an!

 

Lass Dich nicht von seiner Kälte lähmen!

Stell Dich mutig auf! Verweig‘re Dich dem Schämen.

Dafür, dass Du Deinen freien Willen

nutzt, wie Dir beliebt

wird Dich die Fratze des Tyranns

gar unerbittlich hassen.

Doch hasse nie zurück.

Wechsle die Frequenz!

Sei dankbar und stehe mit der ganzen Kraft der Liebe ein

für aller Weltenbürger Glück!

 

Niemand hat das Recht,

Dir Würde oder Zuversicht zu rauben,

Du bist eingezogen – hier in Deinen Leib

um dem Leben Sinn geben

und Dir alles zu erlauben,

was andere an das erinnert

was viel zu lang schon

unbemerkt verkümmert.

 

Wider die Angst, trotzend dem Neid,

niemals zum hohlen Zeitvertreib,

doch immer der Liebe dient sie

Deine Unerschrockenheit

der Freude gleichsam traust Du auch dem Leid…

Denn beides kommt aus einer Quelle.

Beides wohnt in jeder einzeln Zelle.

 

Das Glück ist jedermanns Bestimmung.

Die meisten aber haben früh den Sinn vergessen,

der sich jenseits ihrer Sinne

dem Sein erschließt.

Erinn‘re Dich

und lass Dich nicht

vermeidend in die Irre führen!

Erlaube Dir, was immer Ausdruck sucht,

mit aller Akzeptanz zu spüren!

 

Sei frei und vertrau‘ nun in das Unsichtbare!

Denn nur in seiner Weite findest Du das Wahre.

 

Erst dann wird sich Dir offenbaren,

wer Du wirklich bist und sein willst.

Erst dann kann die Blüte sich

durch Deinen unbefangen Ausdruck zeigen

… kostbar und erlaucht…

und der Welt ein neues Licht entzünden,

welches sie so dringend braucht:

 

Das Strahlen, das Du unter all den Schichten

immer warst und bist und sein sollst,

wartet hier und jetzt auf Dein Bezeugen.

 

… jenseits von Programm und Wiederholung

… jenseits allen angepassten Haftens an die Illusion

… jenseits aller Grenzen der Maschine manipulativen Denkens

wartet Dein Leben,

mächtig und fein

der Blütenkelch in Dir, darauf

dass Du Dir erlaubst,

zu sein.

 

Er ist weder fest noch endlich.

Er ist ein Hologramm,

das sich zusammensetzt

aus Deinem Mut, zu träumen,

und aus all den fliehenden Momenten,

denen Du Wurzeln schenkst.

In allen einsam Räumen,

die Du erfühlst und neu befüllst

Dich niemals mit Erwartungen beschränkst

 

Der Klang, die Form

der Tanz, die Tränen,

mit Lachen und mit Schreien

wütend oder schweigsam

aber immer unbenannt

Darf sich durch Dich der große Schöpfer zeigen

und Dir immer neue Farben einverleiben.

 

Die kindliche Kaiserin lebt auch in Dir

Du sollst sie retten vor dem Nichts an Deiner Tür

und seiner sinnlos Projektion

Widersteh‘ der flachen Reduktion

aus Nullen und aus Einsen.

Widersteh den Lügen, die die Pracht des Lebens

reduzieren auf Schwarz Weiß

Täusch‘ Dich nicht, spür‘ hin!

Adaptiere nie den fehlgeleitet Fleiß!

 

Bespiele neu den leeren Raum,

mit Deinen inn‘ren Bildern.

Verteidige Dein Feld der Imagination

Jetzt und hier in Dir ist schon Dein Lohn

 

Das gnadenlose unempathische Programm,

das uns‘re Welt mit seiner Übermacht befällt

ist nicht mehr als ein eingebildet Wespennest,

der letzte große Test,

der durch jeden Bildschirm uns

in unser Inn’res kriecht.

hinterlistig und gewieft,

nach Schwefel riecht das Nichts

das Leck im Rumpfe uns’res alten Schiffs

soll uns den Odem allen Lebens

mit Nebel und mit Autotune-Sirenen

ganz langsam

und meist unbemerkt

entnehmen

 

Du wirst von ihm heraus- und aufgefordert

endlich das zu werden, was die große Mutter

in Dir angelegt

Stets sanft geduldig hegte.

 

All die Zeit, in der Du lang umhergeirrt,

verwirrt, getäuscht den Holzweg hast beschritten,

war sie da, unser aller Mama Gaia

hat von Dir – nie registriert – für Dich gelitten.

unter all der Ignoranz,

unter all dem Firlefanz,

Unter all dem asphaltierten Glanz.

 

Es wird Zeit nun,

und es ist noch nicht zu spät.

Kehre um, besinne Dich.

Das nicht ein Moment noch ungenutzt vergeht

Verlier Dich nich‘

Nein, finde Dich!

 

Du brauchst und bist das Licht,

hergekommen, um das Dunkle zu bespielen

im wahren Sein

das unrecht Falsche zu verwandeln.

in all das, was dem Echten dient.

Denn ohne Wahrheit kann die Liebe niemals sein.

 

Der synthetisch kalten Gier,

die nach der Unschuld greift,

sollst Du die Maske runterreißen,

ihr Gift soll weichen

Deinem Fokus und aus allen Zellen!

Dein pures, klares Antlitz

sollst Du ihr entgegenstellen.

 

Schließ die Augen, höre auf, zu rennen!

Atme hin, wo nur Du

den Keim in Dir

erkennen kannst,

ohne jeden Drang,

ihn zu benennen.

Du musst Dich nur zu ihm bekennen.

 

Irgendwann wird ganz von selbst Dir

Deine Seele einen neuen Namen geben.

Wer Dir den nicht gönnt,

Dich auf das beschränken will,

was Du einst warst,

Dich in vorhersehbare Bahnen lenken will,

den darfst Du

stehen lassen.

Der will Dich zum Statisten machen und

Deinen Traum Dir nehmen,

um dem eigenen Komfort zu dienen.

 

Wer Dir verbietet, Dich zu wandeln,

Der liebt Dich nicht,

der greift nach Deinem Koffer

und will ihn Dir bestücken,

Dich Deines wahren Seins entrücken.

 

Gestern ist vorbei, morgen ist, was Du kreierst.

auf daß Du so die Liebe zu Dir selbst

nie mehr verlierst,

an jedem neuen Tag gebärst

was leben will – und reifen

vermehrst,

was fließen soll – ohne zu greifen.

 

Trau Dich!

 

Trau Dich!

 

Trau Dich!