Ich fragte Google heute Morgen:

Was ist mit ‚Reactive Abuse‘ gemeint?
„Was ist reaktiver Missbrauch? Reaktiver Missbrauch liegt vor, wenn ein Missbrauchsopfer auf den Missbrauch reagiert, beispielsweise mit körperlicher Gewalt oder Schreien. Dies liegt nicht daran, dass das Opfer ein Missbrauchstäter ist, sondern daran, dass es schon so lange Opfer des Missbrauchs ist, dass es selbst ausrastet.“
Meine Ergänzung: Dieser Begriff ist im Rahmen der Narzissmus-Erforschung etabliert worden.
Die im Opfer initiierte Reaktion (bevorzugt unter Zeugen zumindest aber für die spätere Erzählung und Rufmordkampagne) durch bewusst induzierte Provokation ist das Ergebnis des Missbrauchs, erscheint Außenstehenden selbst aber als unangemessen und verrückt.
Was bedeutet das genau für Dich, wenn Du selbst davon betroffen bist? Die Reaktion soll Dich in einem anderen Licht darstellen, als es Deinem eigentlichen Charakter entspricht, um Dich sozial und existenziell zu schädigen und Dein Nervensystem dauerhaft zu überreizen, sodass auch Deine Selbstwahrnehmung in Bezug auf andere davon beeinflusst wird. Die Reaktion selbst macht den Missbrauch deutlich.
Der Täter recherchiert zuerst, wo Deine Trigger sind, wo Du früher schon verletzt wurdest und so auch am verletzlichsten bist, was Dir in der Entwicklung und auch in späteren Beziehungen fehlte, also Deine Sehnsucht ist. Erzählst Du einem Täter von Deinen Wunden, ist diese Information seine Waffe. Er bedient, also spielt Dir vor, was Du brauchst, um Dein Vertrauen zu bekommen, und entzieht Dir selbiges, sobald Du Dich auf ihn beziehst und Dich so an ihn gebunden hast. Er hält Dich in Deinem Bezug aber in der Ungewissheit darüber, ob Du Dich nachhaltig auf das suggerierte/vorgetäuschte Gemeinsame bzw. das Versprochene wirklich verlassen kannst. Du wirst so labilisiert und gerätst in einen inneren Konflikt aus Hoffnung und Zweifel. Heute so… morgen so… Eine klare Kommunikation, auf die man den Täter festnageln könnte, wird von ihm umgangen. Er vermeidet, im Außen für sein Handeln zur Rechenschaft gezogen werden zu können. Nur das Opfer selbst spürt, dass etwas nicht stimmt, wird aber vom Täter gegaslightet: Die Wahrnehmung, dass irgendetwas im Argen liegt, wird vom Täter als “paranoid“ oder “irrational“ geframed. Gefühle wie Angst oder Verletztheit gelten als Schwäche, Überempfindlichkeit und Mittel zur Unterwerfung. Das Ziel ist, dem Opfer das Vertrauen in seine Selbstwahrnehmung und seine Deutung der gemeinsamen Wirklichkeit zu nehmen. Es soll innerlich ins Wanken gebracht werden, damit es leichter kontrollierbar wird.
Menschen reagieren unterschiedlich auf diese Form der emotionalen Bedrohung: Wut, Verzweiflung, Tränen, Starre… manche gehen in selbstschädigendes Verhalten oder Süchte, starke Ängste oder Zwänge hinein. Rezidive können auftreten.
Gestern habe ich einen Podcast gesehen, in dem ein Täter beschrieb, wie er seine Frau bewusst seelisch schädigte, damit sie mehr putzt, weil er von ihrem früheren Zwang gewusst hat und ein vorzeigbares Zuhause wollte. Er verglich die fleißig putzende Ehefrau eines Freundes mit der eigenen und sagte seiner Angetrauten, er würde sich vor seinen Freunden für sie schämen. Je mehr ihre Seele unter der psychischen Belastung in der Beziehung litt, desto größer wurde der innere Druck, und so fiel sie zurück in den Zwang und putzte weinend bis zur Erschöpfung das ganze Haus. Erst dann war er zufrieden.
Gern wird die Herabwürdigung auch im Witz verpackt. Beispiel: Zum Ende eines Kindergeburtstages hin sagt der Vater des Kindes der Mutter vor den Eltern der anderen Kinder, sie könne doch schon einmal anfangen, zu fegen. Niemand lacht, außer ihm.
An einem Trigger-Punkt kommt es dann nach einer Periode wiederholter Trigger im Verborgenen zu einem Ausbruch im Opfer, der dazu dienen soll, dieses zu diffamieren. Der misshandelte Mensch verlässt sein eigentliches Naturell, explodiert entweder oder unterdrückt aus Angst oder Scham den Ausbruch und gleitet dann entweder in schädliches Verhalten oder Krankheit hinein (Somatisierung). Oft wird diese Spirale noch mit Isolation kombiniert. Das Opfer wird – aufgrund des Reactive Abuse vor und von der Familie, vor und von Freunden oder vor und von der Gesellschaft selbst schlecht gemacht und immer mehr isoliert. Oder der Täter manipuliert das Opfer so, dass es sich wegen seines Verhaltens schämt, kein Vertrauen mehr in andere hat und sich freiwillig zurückzieht.
Das Umfeld nimmt nur wahr, dass das Verhalten der auslösenden Situation (dem Tropfen im vollen Fass) nicht angemessen erscheint und erklärt das Missbrauchsopfer für verrückt oder gar gefährlich.
Kommen wir zu den möglichen Methoden, einen Menschen psychisch so sehr zu belasten, dass seine Seele sich in einer ausweglosen Situation gefangen fühlt und/oder retraumatisiert wird und hyperventilierend reagiert:
Vertrauensmissbrauch durch den Bruch der Verschwiegenheit und das nicht legitimierte Teilen intimer Informationen, Zwang, Erpressung, Nötigung, Häme, Rufmord, Lügen und Verdrehungen, Lästern (Mobbing), Verführung in ein Verhalten, das den eigenen Werten widerspricht, in einer vulnerablen – manchmal vom Täter selbst verursachten Situation – Schutz (Heilversprechen) ankündigen, dann immer wieder zu vertrösten, den Schutz aber nie geben, systemische Erpressung durch Macht, Gruppenzwang wider die Selbstbestimmung, Ausgrenzung, Herabwürdigung, Unterstellung unwahrer niederer Motivationen – auch vor anderen, Freiheitsberaubung, Androhung von Kindesentzug durch staatliche Institutionen bei Verweigerung der Erlaubnis, das Kind seelisch oder körperlich schädigen zu lassen, Androhung einer erzwungenen Medikation mit unzureichend erprobten Substanzen (Grundrechtsverletzung der körperlichen Unversehrtheit), bewusst herbeigeführtes Erleben einer Wiederholung von Trauma (Vertrauensmissbrauch), bewusst induzierte Derealisation: falsche Wahrnehmung einer gemeinsamen Wirklichkeit, die auf Lügen und dem Verschweigen wichtiger Fakten basiert, deren Kenntnis für die Nutzung des freien Willens (der Freiwilligkeit, die mit der menschlichen Würde verknüpft ist) notwendig ist.
Ein derealisierter Mensch kann keine freie Entscheidung treffen, ist Opfer von Manipulation und schädigt sich bei fehlender Erkenntnis und Traumabonding an den Täter (emotionale oder existenzielle Abhängigkeit) unbewusst selbst.
Was geschieht, wenn man die Reaktion in der semantischen Selbstwirksamkeit verbietet (Selbstmitteilung im Gespräch)? Können Not und Trauer nicht geäußert werden, entsteht Wut. Verhindert man auch das Verbalisieren der Wut, zwingt also die Seele des Betroffenen in die Selbstverleugnung hinein, verlagert sich der Reactive Abuse in das Unterbewusstsein oder führt in eine neue Sozialisation mit Gleichgesinnten hinein, in der eine offene und mitfühlende Kommunikation wieder möglich wird. Verweigert man dieser Gruppe das demokratische Gehör im Kollektiv, bis irgendwann ein Gespräch nicht mehr möglich erscheint, weil jegliches Vertrauen verloren ging, ist die Gesellschaft gespalten.
Wird ein Opfer in seiner Reaktion gesellschaftlich legitimiert kriminalisiert oder sogar entmenschlicht („Blinddarm der Gesellschaft“), kann das System selbst für die Täter-/Opfer-Dynamik ursächlich sein. Es braucht dann nur genügend derealisierte ausübende Mittäter.
Für einen Kommentar im ÖRR-Fernsehen gelten natürlich andere Regeln als für die Berichterstattung selbst. Das sei hier erwähnt. Allerdings wäre dann trotzdem eine entmenschlichende Sprache zu vermeiden, wie ich finde. Und heute so, morgen so, funktioniert auch nur bei jenen, die der digitalen Demenz erlegen sind und eine gewisse Coabhängigkrit von ihrer Glotze entwickelt haben, wenn es darum geht, mit dem ersten oder dem zweiten Auge besser zu sehen als man es mit einem wachen Geiste, neugierigen Fragen und einer gesunden Skepsis könnte. Ich erinnere mich jedenfalls noch an all die Aussagen derjenigen, die Menschen wie mich gern aus der Gemeinschaft ausgrenzen wollten, auch wenn derlei filmische Einflussnahmen mir weismachen sollen, dass ich mich falsch erinnere… Die RKI-Papiere belegen sogar, dass Herr Lauterbach mir mit 1G untersagen wollte, für mein Kind und mich Lebensmittel zu kaufen.
Die Medizin hat uns ja bislang beigebracht, dass ein Blinddarm wie ich genauso überflüssig ist wie ein Weisheitszahn für den mRNA-optimierten Neunormalo. Nun stellt sich bei Letzterem aber heraus, dass dem gar nicht so ist:
“Übersicht mit KI