Was würde ich diesen Eltern antworten, wenn ich es dürfte?

Was sage ich Menschen, die behaupten, dass die Maßnahmen an den Schulen ihren Kindern nichts ausmachen?

Zuerst würde ich fragen: „Wurde dein Kind schon dafür gelobt, dass es die Maßnahmen einhält? Und wenn ja, wie oft wurde es dafür schon gelobt?“

Wenn die Eltern diese Frage bejahen und auch sagen, dass das Kind regelmäßig dafür gelobt wird, würde ich fragen: „Wollen Kinder gelobt werden?“

Diese Menschen spüren ihre Kinder nicht. Sie spüren sich selbst nicht mehr. Wir sind im kollektiven Angst-Reaktionsmodus. Und wir schreiben den Kindern ebenso vor, nichts mehr zu spüren. Die Kinder müssen, genau wie die Erwachsenen, bedingungslos gehorchen. Folgsame Kinder teilen sich nicht mit. Man fragt ja nicht, ob es ihnen passt. Man verlangt es ihnen ab.

Viele Kinder waren wahrscheinlich vor den Maßnahmen schon bedingungslos angepasst an die Erwartungen, die man an sie stellte.

Kinder wollen geliebt und gelobt werden. Gewolltes Verhalten kann durch Lob verstärkt werden.

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Wenn sich ein Kind genehm verhält, wird es gelobt. Wenn ein Kind eine genehme Auffassung hat, wird es bestätigt.

Man darf auch nicht vergessen, dass die Kinder alle das Homeschooling, also die Isolation, erlebt haben. Das ist so ziemlich das Schlimmste, was man einem Kind antun kann. Nichts ist für Kinder so wichtig, wie unter Gleichaltrigen lernen zu dürfen. Und wenn sie dafür Masken tragen, sich die Hände waschen und Abstand halten müssen, werden Sie diese Anweisungen dankbar annehmen und als Lösungsoptionen deuten und auch empfinden.

Gibt es allerdings ein Masken Attest, kann sich diese Situation ändern.

Wenn man das Kind vor die Wahl stellt, ob es lieber zu Hause lernen oder in der Klasse in einem Glaskasten sitzen möchte, könnte es sein, dass das Kind dann doch lieber zu Hause bleibt. Was ist also schlimmer als Isolation? Schlimmer als Isolation ist Ausgrenzung. Man könnte auch sagen, schlimmer als die Isolation ist das Mobbing.

Es spielt keine Rolle, ob man diese Praxis dann semantisch neunormalisiert. Ausgrenzung bleibt Ausgrenzung.

Und dann stellt sich die Frage, ob man lieber der Mensch sein möchte, der ausgegrenzt wird oder ob man die Person sein möchte, die ausgrenzt.

Wenn zudem dann auch noch die Mehrheit die Minderheit und Andersdenkende ausgrenzt, also mobbt, sich zugleich jedoch „solidarisch“ nennt, wird es erst recht schwer für ein Kind, sich selbst wahr- und mit seinen eigenen Wahrnehmungen ernst zu nehmen.

Welches Kind hätte hier die Kraft, gegen Eltern, Lehrer und Mitschüler aufzustehen, und zu sagen, dass es die Realität anders wahrnimmt und die Maßnahmen nicht befürwortet?

Welches Kind hätte in so einer Situation mehr Mut als die eigenen Eltern, um sich zu positionieren mit seinem Schwindelgefühl, den Kopfschmerzen, der Konzentrationsschwäche, seinen unerfüllten Wünschen und natürlichen Bedürfnissen nach allen Facetten einer förderlichen, psychosozialen Entwicklung?

Gibt es ein Kind, dass all diese Bedürfnisse so kommunizieren kann, dass kognitiv gesteuerte Eltern ihm Recht gäben und ihre medial induzierte Überlebensangst vergäßen? Welches Kind soll sich gegen so eine Übermacht stemmen?

Dass die Psyche eines Kindes, das dermaßen unter sozialem und institutionellem Druck steht, den leichteren Weg wählt, einen Weg, der das Einhalten der Maßnahmen bedeutet, statt den Weg, diese vielen inneren Konflikte auf Dauer auszuhalten und zugleich noch die Erwartungen der Eltern zu erfüllen, was Leistungen und Angepasstheit betrifft, ist nur nachvollziehbar.

Es existiert – bezogen auf das Virus und den gesellschaftlichen Umgang damit – nur ein Vergleichswert für das Kind.

Die andere, bereits erlebte Krisen-Verhaltensstrategie war das Homeschooling.

Der Erfahrungsvergleich zu diesem unnatürlichen AHA-Verhalten in der Schule ist die Isolation zu Hause.

Nur weil man bei Erfüllung einer Option weniger leidet als bei dem Erleben der anderen Option, heißt das nicht, dass man GAR nicht darunter leidet.

Ignoriert wird hier von allen Verantwortlichen, dass es noch eine dritte Option gegeben hätte, nämlich die, im Sinne der Kinder zu entscheiden.

Entwicklung passiert auf zwei Ebenen.

Die eine Ebene braucht den sozialen Kontakt, die andere Ebene braucht die Individuation, also die gesunde individuelle selbstbestimmte Entwicklung. Beide Ebenen müssen den natürlichen Gesetzmäßigkeiten entsprechen. Tun Sie das über so einen langen Zeitraum nicht, werden Kinder traumatisiert. Warum spreche ich jetzt hier von Trauma?

Um in der aktuellen Situation die Möglichkeit zu haben, sich sozial zu entwickeln, müssen die Kinder ihr individuelles Erleben von sich selbst abspalten.

Die Symptome unter der Maske, das Bedürfnis nach Nähe und barrierefreier Kommunikation, offene Fragen über Widersprüchlichkeiten und Frustrationen müssen verdrängt werden. Sonst entstünde ein innerer Konflikt. Wenn ein Kind über so einen langen Zeitraum all diese einzelnen Faktoren verdrängen muss, entsteht Trauma.

Der Isolation ausgeliefert zu sein, ist in der Tat für die meisten Kinder viel schlimmer als widernatürliche Maßnahmen in der Schule zu ertragen, denn hier gibt es immer noch eine kleine Hoffnung, dass diese eines Tages nicht mehr nötig sein werden. Trotzdem ist zumindest ein eingeschränkter Kontakt zu Gleichaltrigen möglich.

Jedes Kind wünscht sich, dass diese Maßnahmen aufgehoben werden.

Würden diese Maßnahmen den Kindern nichts ausmachen, würden sie sie nicht beenden wollen.

Das Kind darf jedoch den maßnahmenbefürwortenden Eltern gegenüber nicht eingestehen, dass es da eine andere Meinung vertritt. Das Kind vertritt auch keine eigene Meinung, denn um eine eigene Meinung vertreten zu können, muss man sich offen mit einem Thema befassen, Informationen zu dem Thema sammeln, einzelne Faktoren aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und nach einer Lösung für das Problem suchen können. Außerdem ist in so einem Prozess auch sehr wichtig, dass man sich über ein Problem mit anderen austauschen darf. Wenn es Meinungs- und Denkverbote gibt, ist so ein Austausch unmöglich.

Ein Kind wird unter Gleichaltrigen auch nicht in der Mittagspause sagen, was es denkt, wenn es vermutet, dass es dann abgelehnt werden könnte. Überall in neunormalen Räumen ist der treibende Faktor im Leben eines Kindes die Angst. Angst, andere anzustecken, Angst, sich selbst anzustecken, Angst, vor der Klasse mit einem positiven Test-Ergebnis abgeführt und ausgesondert zu werden, Angst, zwei Wochen zuhause eingesperrt zu werden, Angst, ausgegrenzt zu werden.

Um von den Eltern bedingungslos geliebt zu werden, muss das Kind die Meinung der Eltern vertreten, damit es nicht fürchten muss, von den eigenen Eltern als unsozial verkannt zu werden.

Kinder wollen sozial sein. Kinder wollen umweltfreundlich, tierfreundlich und menschenfreundlich sein. Kinder wollen gemocht werden und Erfolgserlebnisse vor Zeugen haben.

Das Kind muss sich gegenüber den maßnahmenbefürwortenden Eltern entscheiden, ob es sich unterordnen oder widersprechen will. Ein Widerspruch würde bedeuten, dass die Eltern das Kind nicht so annehmen können, wie es sich wünscht, angenommen zu werden.

Zudem haben die Kinder nicht den gesunden Vergleich zu einer natürlichen Kindheit. Sie sind das erste Mal in dieser Situation, in diesem Jahrgang, an diesem Punkt ihrer Entwicklung…

Viele Erwachsene, die noch eine einigermaßen normale Kindheit erleben durften, vergessen diesen Umstand. Sie selbst können aufgrund ihrer eigenen sozialen Kindheits-Erfahrung kognitiv abpuffern, was heute geschieht.

Deren Kinder können das nicht.

Sie haben keinen Vergleich zu einer gesunden, normalen, natürlichen Schulzeit und Kindheit. Viele Kinder haben noch nicht einen Tag erlebt, an dem sie nicht mit Maske, Abstand und Test in die Schule gegangen wären. Sie kennen gar nichts anderes.

Dreijährige in der Kita müssen heutzutage schon Stäbchen in die Nase gesteckt bekommen und erleben übergriffige Erzieherinnen, die ihre körperliche Selbstbestimmung brechen, um ihren Job behalten zu dürfen.

Die subjektive Wahrnehmung von linearer Zeit ist für Kinder vollkommen anders als für Erwachsene. Ein Jahr in der Wahrnehmung eines Kindes käme vielleicht der Wahrnehmung von fünf Jahren im Leben eines Erwachsenen gleich.

Man verkauft diese Situation als neue Normalität, stellt somit infrage, ob es jemals eine Normalität NACH der Neunormalität geben wird.

Kinder verdrängen den Konflikt mit der aktuellen Situation, weil man ihnen nicht versprechen kann, dass sie jemals ein Ende haben wird. Wenn sich alle anpassen und die Erwachsenen das festlegen, dann ist es richtig und unumgänglich. Merkel würde sagen, es sei alternativlos.

Im System haben die Erwachsenen die Macht. Sie formulieren die Vorschriften. Nur leider formulieren Sie diese Vorschriften nicht zum Wohle der Kinder, sondern nehmen in Kauf, Kinder zu schädigen, um ihr eigenes „Wohl“ zu gewährleisten. Hier wird die systemische Ordnung umgedreht.

Es gäbe nur den Aufstand dagegen. Doch damit wäre ein Kind sehr wahrscheinlich allein auf weiter Flur. Ein Aufstand käme gefühlt einem sozialen Selbstmord gleich.

Kein Kind möchte als asozial betitelt werden.

Kinder brauchen Verbindung und Bestätigung.

Was glaubst du, würden diese Eltern sagen, wenn ich Ihnen meine Sicht auf die Dinge erklärte? Was glaubst du, würden diese Eltern sagen, wenn ich Ihnen erzählte, was mein Kind mir berichtet, wenn ich nach den anderen Kindern frage, deren Eltern keine Fragen stellen?

Würden Sie mir zuhören, diese Eltern, oder würden Sie lieber in ihrer Komfortzone bleiben?

Könnten Sie so mutig sein, ihren Umgang mit den vermeintlichen Gefahren derart infrage zu stellen, dass sie endlich wieder ein offenes Ohr für ihre eigenen Kinder haben können?

Hätten diese Eltern die Größe, ihre Fehler vor ihren eigenen Kindern einzugestehen und sich bei Ihnen zu entschuldigen?

Und was würden die Lehrer sagen?

Hätten Sie die Größe, sich bei ihren Schülern zu entschuldigen, dafür dass sie so eine lange Zeit lang ihre eigenen Ängste über die natürlichen Bedürfnisse der Kinder gestellt haben? Würden Sie sich eingestehen, dass es ihre Pflicht gewesen wäre, sich darüber zu informieren, wie schädlich diese Anweisungen für Kinder sein können?

Was würden die Erwachsenen sagen, wenn ich sie damit konfrontierte, dass sie die systemische Ordnung im Kollektiv umgedreht und die Verantwortung, die sie selbst zu tragen haben, auf den Schultern der Kinder abgelegt haben?

Was würden Sie sagen, wenn ich Ihnen die Pflicht vor Augen führte, die sie verraten haben – die Pflicht, sich um die Schutzbefohlenen zu kümmern, anstatt von diesen zu erwarten, ihre Zukunft zu opfern, um eine Angst zu deckeln, mit der jeder Erwachsene schon längst hätte lernen müssen zu leben.

Der Tod gehört zum Leben.

Die Auseinandersetzung mit dem Tod darf nicht gesellschaftlich tabuisiert werden.

Es ist nicht solidarisch, das eine Leben über das andere zu stellen.

Es ist nicht solidarisch, von Eltern zu erwarten, dass sie ihre Kinder in der Schule misshandeln lassen.

Es ist nicht solidarisch, seine eigene Angst vor dem Tod über das natürliche Bedürfnis eines Kindes zu stellen, frei zu atmen, natürlich zu kommunizieren und entwicklungsfördernd zu lernen.

Würden Sie sich dafür entschuldigen, dass sie zwei Jahre lang den Kindern die Verantwortung für ihr eigenes Leben übertragen haben?

Kinder sind Kinder.

Eltern und Lehrer haben sich um die Kinder zu kümmern und nicht umgekehrt.

Ja, ich könnte das auch noch mit psychologischen Argumenten untermauern. Was die letzten Jahre mit der psychischen Entwicklung der Kinder angerichtet haben, wie Angst und Zwänge, Trauma-Erfahrung durch induzierte Vermeidungsstrategien und Verbote von natürlichen Bedürfnissen sich auch Jahrzehnte später noch ihren Weg in das Bewusstsein hinein bahnen können, zum Beispiel durch Waschzwänge, soziale Phobien, Panikattacken, Persönlichkeits-Abspaltungen, Depressionen, Aggressionen, Suchterkrankungen, Burn out und und und… diese Dinge können sich auch somatisieren, d.h. körperliche Beschwerden verursachen.

Ich könnte Ihnen erzählen, was für Folgeschäden durch die Maßnahmen aufkeimen und eine ganze Generation in psychisches Leid stürzen können. Ich könnte ihnen erzählen, wie zukünftig Beziehungen darunter leiden können, zu sich selbst und zu anderen. Ich könnte Ihnen von dem Phänomen der Übertragung berichten. Ich könnte Ihnen von transgenerativem Trauma auf zellulärer Ebene berichten, was entstehen kann, wenn wir dieses kollektive Trauma unserer Kinder nicht aufarbeiten.

Ich könnte in der Problemanalyse auch die Körper der Kinder fokussieren.

Ich könnte von all den Studien berichten, die bewiesen haben, dass Masken sehr schädlich sind für Kinder-Körper. Jeder Arzt lernt im Studium, dass Kinder-Körper nicht die Körper von kleinen Erwachsenen sind, nein, sie unterliegen ganz anderen natürlichen Gesetzmäßigkeiten.

Was für Erwachsene gilt, gilt nicht Für Kinder. Allein aus diesem Grunde wären Langzeitstudien auch bezogen auf die Masken, die Abstandsregeln und die Hygienevorsorge wichtig gewesen, bevor man das Kollektiv anweist, das Verhalten von Kindern derart zu beeinflussen.

Allein die neuronale Entwicklung ist so fragil in der Kindheit, dass diese Maßnahmen über alle Maßen verantwortungslos sind.

Ich könnte Ihnen erzählen dass Organe, Hirn, Herzkreislaufsystem, Schlafverhalten und die Resilienz der Seele durch die Masken Schaden nehmen.

Nur, würden diese Eltern das vielleicht nicht sehr gern hören. Sie würdenwahrscheinlich all die Plattitüden erwidern, die sie in Funk und Fernsehen durch ständige Wiederholungen implementiert bekommen haben. Sie würden sagen, dass es nun einmal so sei – während einer gefährlichen Epidemie, und dass die Kinder das ja auch alle ganz tapfer meisterten. Das erzählen sie dann mit zurückhaltendem Stolz in den Augen. Die Kinderhelden werden still beklatscht, während die Helden, die man einst für ihren Dienst in der Klinik beklatschte, nun gern zuhause bleiben sollen, wenn sie nicht am Experiment teilnehmen.

Auch das Argument, dass Kinder selbst im Krieg in der Lage wären, sich den gegebenen Umständen anzupassen, wird immer gern genannt. Warum?

Die meisten dieser Eltern gestehen sich bislang nicht ein, dass sie die Chance hatten, sich alternativ zu bilden.

Die meisten dieser Eltern gestehen sich nicht ein, dass nicht nur der Tod zum Leben gehört, nein, auch das Lernen hört niemals auf.

Auch wir Erwachsenen haben die Möglichkeit, uns ein Leben lang zu bilden.

Mit dieser Möglichkeit geht eine Verantwortung einher.

Erwachsen zu sein, bedeutet, Verantwortung zu tragen und nicht nur zu übernehmen, was einem von oben gesagt wird. Wenn Du Kinder hast, ist nicht der Staat oder die Gesellschaft im Recht, Entscheidungen über Dein Kind zu treffen, die seine Gesundheit oder Entwicklung betreffen – nein, Du selbst bist es, der diese Entscheidung zu treffen hat – und zwar in allererster Linie im Interesse Deines Kindes und nicht im Interesse der senilen Nachbarin, die ihr ganzes Leben lang zwei Schachteln Zigaretten am Tag geraucht hat.

Auch wenn Du Mitgefühl mit der Nachbarin haben und für sie einkaufen gehen kannst, kann diese Dir nicht abverlangen, die Entwicklung und Unversehrtheit Deines Kindes für ihr Leben zu opfern. Und ja, auch dann, wenn die Mehrheit der anderen Eltern dazu bereit ist, weil die Mehrheit das so macht, darfst Du trotzdem Deinen eigenen Schutzinstinkt für Dein Kind nicht verraten. Und ja, Du hast auch das Recht dazu, dies öffentlich zu vertreten. Denn Gott hat Dir dieses Kind anvertraut, weil er Dir zugetraut hat, dafür zu sorgen. Es ist Deine Pflicht, das zu tun. Es ist nicht die Pflicht Deines Kindes, dafür zu sorgen, dass die Nachbarin den nächsten Frühling erlebt. Das klingt hart. Aber das ist Natur. Die Alten sterben irgendwann. Die Jungen aber sollten eine Chance auf ein unbeschwertes und freies Leben haben.

Und die Politik wäre dazu dagewesen, Kapazitäten und Personal auf- statt abzubauen. Das wurde nicht getan. Milliarden wurden für ungenügend erforschte Injektionen ausgegeben. Seitdem diese verabreicht werden, steigen die Sterblichkeitsrate und auch die Inzidenz an.

Ich würde die Eltern fragen, ob sie wissen, dass die WHO schon vor über einem Jahr schon, den Mythos der asymptomatischen Ansteckung beendet hat. Drosten und Fauci haben das ebenfalls längst bestätigt. Kinder, die keine Symptome haben, sind nicht ansteckend.

Warum also quält der Staat die Kinder mit Tests, Masken und Abständen weiter? Warum wissen das die Lehrer, die doch unseren Kindern beibringen sollen, wie man als selbstdenkender Mensch ins Leben hinausgeht, das nicht?

Warum lassen Eltern ihre Kinder in der Obhut von Menschen, die ihnen suggerieren, dass sie gefährlich für andere sind, obwohl sie kerngesund sind. Warum müssen die Kinder beweisen, dass sie gesund sind, wo ihnen ihre Körper doch längst zeigen, dass sie es sind? Wo bleibt die Selbstwahrnehmung im Kontakt mit anderen? Was lasst Ihr Euren Kindern nur für gefährliche Unwahrheiten geistig einimpfen?

Tag für Tag werden Euren Kindern die Selbstwahrnehmung und der gesunde Menschenverstand von Autoritäten verboten, die Angst vor ihnen haben wie ein Elefant vor einem Mausechor.

Wenn es darum geht, dass wir Verantwortung für Kinder zu tragen haben, sind wir auch verpflichtet, uns zu bilden. Es kann nicht sein, dass wir, um unseren Job behalten zu können, verdrängen müssen, dass uns nicht wohl dabei ist, wie unglücklich die Kinder sind.

Es kann nicht sein, dass wir unsere innere Stimme verraten, um uns einem Kollektiv anzupassen, dass diese kinderfeindliche Politik widerstandslos hinnimmt.

Ich würde die Eltern fragen, wie sie diese Misshandlung vor sich selbst verteidigen wollen, wenn sie irgendwann einmal auf dem Sterbebett liegen.

Aber das darf ich alles nicht sagen. Wisst Ihr, warum? Weil mein Kind es mir verboten hat. Es befürchtet, dass dann all diese Eltern ihren Kindern verbieten könnten, sich mit meinem Kind zu verabreden. Jene, die anders denken, werden in dieser Gesellschaft gemieden, wie der Teufel das Weihwasser meidet.

Also, was würde ich stattdessen sagen, wenn sie behaupten, ihren Kindern machten die Maßnahmen an den Schulen nichts aus?

Ich würde ihnen raten, Mitgefühl mit ihren Kindern zu haben. Ich würde ihnen raten, sich oft und lang mit ihnen zu unterhalten. Ich würde ihnen raten, das sie ihre Kinder fragen, ob diese sich wünschen, dass Corona vorbei ist. Und dann würde ich sie fragen, warum es cooler wäre, wenn es vorbei wäre. Und wenn die Kinder schüchtern antworten, würde ich darauf achten, was die Augen sagen. Suchen die Augen nach Bestätigung? Gibt es da ein „Wie soll ich jetzt antworten?“ oder ein „Das darf ich nicht denken.“ zwischen den Zeilen?

Ich würde den Eltern raten, ihren Kindern zu versichern, dass sie anders darüber denken dürfen als die Großen.

Ich würde ihnen raten, den Kindern die Wunderfrage zu stellen.

Die Wunderfrage wäre ein gutes Tool, um wieder an die Urbedürfnisse heranzukommen:

„Wenn heute alles gut wäre, was hätte sich verändert?“

Erschreckend wird es, wenn man dann bemerkt, dass viele Kinder diese Frage gar nicht mehr beantworten können, weil sie innerlich aufgegeben haben. Das ist die stumme Sprache des Traumas.

Kinder, die aufgegeben haben, können kein Ziel mehr formulieren, das an die Gesellschaft gebunden ist, weil sie sich nicht mehr vorstellen können, dass das NEUNORMAL irgendwann einmal obsolet sein könnte.

Und ich würde mich mit folgendem Satz verabschieden:

Würden die Maßnahmen den Kindern nichts ausmachen, würden sich die Kinder nicht wünschen, dass sie ein Ende haben.

– Lina Hawk –

https://harald-walach.de/2022/06/02/gesichtsmasken-fuehren-zu-gefaehrlich-hohem-kohlendioxidniveau-in-der-einatemluft-von-kindern/