Konkurrenz verhindert Verbindung, Wachstum und Bestimmung

 

Wahre Männer treten niemals in Konkurrenz zu den Fähigkeiten und Berufungen ihrer Seelenpartnerinnen. Sie wissen darum, dass beide einen eigenen Bereich abdecken und sich gegenseitig ergänzen, um gemeinsam eine neue Ära an Energie-Initiation in den Raum hinein zu ermöglichen.

Frauen, die sich im Schatten ihrer Männer verstecken, um von deren Ego gemocht und nicht verlassen zu werden, opfern ihr eigenes Potenzial und verhindern die kollektive Evolution.

Beide – Frau und Mann – sind in ihrer ureigenen Frequenz unerlässlich.

Beide bringen eine unvergleichliche und kostbare Individualität mit ein.

Beide verkörpern und kanalisieren Aspekte der schöpferischen Ordnung über ihren weiblichen und männlichen Zugang zum Urwissen. Letzterer wird nur durch den Zugang zur eigenen Seele ermöglicht.

Beide sind gleichberechtigt wichtig. 

Beide halten einander hoch, stehen in gleichem Licht für das Richtige ein und erinnern sich und alle anderen daran.

Ihre Freude, ihr Glück, ihre jugendlich beseelte Zugewandtheit erinnert alle anderen daran, was sie vergessen haben, und macht ihnen Mut.

Beide lüften Aspekte der komplexen Offenbarung. Sie halten sich nicht mit Machtkämpfen auf, um ihre Angst vor Nähe zu bändigen – sie geben sich der Nähe hin und lassen sich neu gebären.

Nur gemeinsam können sie etwas Drittes kanalisieren: eine neue Perspektive, die auch anderen die inneren Augen öffnet und Heilung in das kollektive geistige Feld hineinstrahlt.

Alles wird vom göttlichen Plan bestimmt, und wer bescheiden vor der Schöpfung auftritt, darf mitkreieren.

Für diese Aufgabe aber müssen Frau und Mann ihr programmiertes Kopfkino opfern und im Herzen ankommen. 

Der egoistische Drang nach kognitiver Kontrolle muss im heiligen Feuer der Demut verglühen und Raum schaffen für die Wahrheit. Und durch sie hindurch wird die Liebe sich ausbreiten und alle Metastasen multipler Ego-Geschwüre sanft entwirren und das wahre Selbst jeder/s einzelnen freilegen.

Erst wenn Mann und Frau ihre Wirkmächte gleichberechtigt teilen und sich gegenseitig den Raum schenken, den es braucht, um das Leuchten in ausreichendem Maße zu ermöglichen, wird sich die dritte Kraft entfalten, der Dunkelheit entgegenstrahlen, das Gute mit Leichtigkeit etablieren und die Urfrequenz von der kritischen Masse auf den Rest der Gemeinschaft übertragen.

Jene Männer, die sich durch die Programmierung der Matrix immer noch über ihre Frauen stellen, die Bühne okkupieren und ihren Weibern den Raum der Sichtbarkeit verweigern, sie für sich reservieren und verbergen, ihnen den eigenen Schatten übertragen und sie so begrenzen, anstatt sie wahrhaft lieben zu wollen, sind zu unreif für das Neue. Gebt ihnen nicht zu viel Aufmerksamkeit und forscht nach der seltenen maskulinen Spezies, die bereit dazu ist, ihr wahres männliches Potenzial zu heben und die Frau zu ehren und zu behüten.

Der Hang des abgespaltenen Männlichen, das Weibliche kontrollieren zu wollen und ihre geistigen Gaben für die seinen zu verkaufen, anstatt mit ihr gemeinsam zu wirken und auf Augenhöhe groß zu werden, beweist ihre fehlende Disziplin auf Seelenebene.

Sie strengen sich nur an, wenn sie dafür belohnt werden: mit Applaus, mit Ruhm oder Geld. 

Diese Männer sind auf der inneren Landkarte vollkommen verloren. Sie kennen ihren Weg nicht und wollen ihn auch nicht gehen. So wollen ein Programm abspielen und alle um sich herum als Avatare im egozentrierten Ablauf benutzen bzw. in das Spiel hineinprogrammieren. Sie betrachten ihre Bezugspersonen als Mittel zum Zweck.

Wenn Du sie fragst, warum sie Menschen schätzen, nennen sie als Grund immer einen Nutzen für sich selbst.

Frauen werden auf ihre körperlichen Vorzüge reduziert, wegen ihrer Bereitschaft gehalten, sich um die Peripherie zu kümmern, um dann auch noch ihre geistigen Fähigkeiten im Gespräch ins eigene Denken so hineinzuweben, dass die Früchte dieses Austauschs der Aussenwirkung der männlichen Persona allein dienen.

Geheilte Männer feiern die Macht, die Intelligenz und die Individualität ihrer Frauen – nicht nur auf der Zunge, sondern auch in ihren Taten, nicht nur im Wohnzimmer, sondern auch auf der Weltenbühne…

Geheilte Frauen bezeugen ihren Männern, dass sie die gute weibliche Macht und ihren Respekt verdienen. 

Ohne gegenseitige Wohlgesonnenheit, Loyalität und Vertrauen wird keiner von beiden heilen und authentisch ins wahre Potenzial kommen können.

Sexualität dient nicht der Trennung. 

Wird Sexualität ohne Kontrollsucht und in authentisch-demütiger Verletzlichkeit zugelassen, ist sie die heilende Frequenz, die uns deprogrammieren und in die Verbindung zurückbringen kann. 

Mann und Frau gehören zusammen, als Team, das den gemeinsamen intimen Raum und das gegenseitige Vertrauen behütet wie einen Schatz.  Diese Intimität ist der heilige Gral. Doch leider wissen das nur die Bescheidenen, die keiner danach fragt, denn die Leute schauen auf Persönlichkeiten, die lauter sind und sich beklatschen lassen.

Es geht nicht darum, belohnt zu werden und das Leben in Genusssucht und Selbstbeweihräucherung zu verschwenden. Es geht darum, das Richtige zu tun und wahrhaftig zu sein – egal, was die Programmierten dazu sagen.

Liebe ist kein Kampf.

Liebe ist die Medizin. Doch sie kann nur da wirken, wo wir fühlen und ehrlich sind, wo wir uns nicht abspalten, sondern die Aufgabe annehmen, die uns das Leben stellt – wo wir sie – die Liebe – nicht verraten und ihr mehr vertrauen als unserem programmierten Verstand.

Wir sind hier, um zu lernen und zu wachsen.

Wir sind hier, um zu lernen, wie man liebt.