Mosaik

Die Freundin, auf die Du nicht hörst, wenn Du eigentlich abwarten und beobachten solltest, ist eine andere als die, der Du blind vertraust, wenn Dir jemand eine gemeinsame Scheinrealität und einen falschen Traum verkauft, um Dich gefügig zu machen.

Die eine heißt Angst, und die andere heißt Hoffnung.

Letztere kann man besonders dann, wenn die Angst noch von der Traumatisierung überschrien wird und Dein Nervensystem in Alarmbereitschaft versetzt, mit Versprechen und trockenen Brotkrumen locken.

Wer Dir in solchen Zeiten Schutz verspricht, nutzt die Gunst der Stunde, um die Hoffnung dazu zu verleiten, die Tür zu öffnen. Jede nebulöse Andeutung hin zu etwas gemeinsamen Besonderen nimmt die Hoffnung dann dankbar auf und fängt an, zu wünschen, dass alles wieder gut werden kann. Und das stimmt ja auch oft:

Gerade in dunklen Zeiten kann das Gute an die Tür klopfen, um Dich neu zu stärken und Dir zu helfen, durchzustehen, was auch immer Dich bedroht. Wenn dann die Liebe hinzukommt, kann dies zwei Dinge bedeuten: Segen oder Fluch.

Die logische Konsequenz gelebter Liebe ist immer Verbindung. Angelegt in uns ist das Bedürfnis, einen exklusiven und geschützten Rahmen zu erschaffen. Die Intimität erzeugt das Bedürfnis nach einem neuen, behüteten Zuhause, das den Neuanfang beherbergt und dem Erspüren von Zugehörigkeit Rechnung trüge. Ein drittes Element entsteht, wenn zwei Seelen in zwei Körpern sich wiedererkennen und in das Feld hineinflüstern, das immer dann entsteht, wenn zwei Lichter zu einem werden. So hat die Schöpfung es einst in uns angelegt. Es ist viel mehr als ein biochemischer Prozess. Es ist eine Macht, die uns ermöglichen kann, über alle Grenzen hinauszuwachsen und aufzublühen. Die Liebe ist die größte Kraft im Universum. Aber nur für jene, die ihr demütig gegenübertreten und sie achten.

Die Hoffnung prüft nicht, sie fühlt nur. Sie sieht nur das Licht der Seele in ihrem Gegenüber. Sie achtet nicht genug darauf, ob dieser Mensch dieses Licht auch selbst sehen und in die Welt hinaustragen kann. Sie weiß nicht genug von diesem Menschen. Ist er wirklich sicher, was er will? Geht es ihm um Dein Wohl oder nur um geheime Vorteile?

Wenn jemand Dich liebt, ist es seine größte Angst, Dich zu verletzen. Wenn jemand Dich objektiviert und benutzt, lässt er Dich weinen, ohne mit der Wimper zu zucken. Er geht mit der nächsten spielen, wenn Du schluchzt. Und dann ist der Dämon kurzweilig wieder satt und beruhigt, denn das, was Dich kraftvoll und stark machte, liegt nun wimmernd unter der Bettdecke und bedroht ihn nicht mehr.

Wenn Du jemand neuen kennenlernst, weißt Du nie, ob er lügt oder die Wahrheit sagt. Du kannst es nicht wissen.

Schwingt dieser Mensch wirklich auf einer Frequenz, die Frieden, Klarheit und Loyalität in Dein Leben bringt? Oder ist er ein guter Schauspieler, der nur Chaos und Verwirrung hinterlassen und nichts als Kummer verursachen kann? Sie fragt sich das nicht, die Hoffnung, denn sie vertraut bedingungslos und radikal. Deswegen könnte man sie eigentlich auch “Mut“ nennen.

Die Angst will die Hoffnung unterwerfen und mit Argumenten in die Ecke drängen. Sie meint, sie wäre mächtiger, denn das Leben gibt ihr oft recht. Zu viele Menschen haben den Kontakt zu ihrer Seele verloren und laben sich am Licht der anderen.

Und manchmal sagen die Intuition und die Angst dasselbe. Wenn die Hoffnung dann nicht zuhört, kann das auch mal schief gehen.

Die Angst behält oft recht. Doch sie ist keine Kaiserin. Sie ist nur eine Zofe am Hofe. Sie sieht die Wappen der Systeme anderer, und der Hof derer, vor denen sie uns warnen will, ist ein Gemäuer mit kalten Wänden. Dort gibt man mehr auf das Geraune, das von dem einen Stockwerk in das nächste getragen werden könnte, als auf die Wahrheit, die im Herzen wohnt und Wärme schenkt. So ein kaltes Scheinschloss, das nur für beobachtende Augen glänzt und keinen Kamin hat, an dem die Hoffnung es wagen und erfüllt einschlafen kann, wäre eh kein schönes Heim.

Ohne die Geborgenheit wäre keine unserer Freundinnen in emotionaler Sicherheit. Und wer nicht in der Lage ist, Geborgenheit zu schaffen und aufrechtzuerhalten, wird immer nur die Deine an sich raffen und den Schatz ausbeuten.

Die Angst will verhindern, dass irgendwer die Hoffnung in eine verborgene Dachkammer hineinlockt, in der er gedenkt, sie vor der Außenwelt zu verbergen, um ihr Licht auszubeuten. Die Einwände der Angst sind berechtigt.

Aber man muss eben auch aufpassen, dass die Angst die Hoffnung dann selbst nicht in die Kemenate der Vorsicht einsperrt, in der ihr dann die Kreativität und Lebensfreude Gesellschaft leisteten und nichts mehr erschüfen, was eigentlich Deine Bestimmung wäre, zu erschaffen.

Wir alle sind hier, um aus unseren Gaben zu schöpfen und das Schöne mit der Welt zu teilen. Wir sind nicht hergekommen, um unser Licht vor den Motten zu verbergen.

… und die Hoffnung fragt: “Aber warum machen Menschen sowas? Warum lügen sie, um etwas zu bekommen, dass sie gar nicht schätzen und bewahren wollen? Das ergibt doch gar keinen Sinn!“

“Weil diese Menschen ihre männlichen Anteile darauf trainiert haben, zu lügen, um die weiblichen Anteile anderer in ein Vertrauen hineinzutricksen, das nicht gerechtfertigt ist. Sie sind neidisch auf jene, die mit der Wahrheit weiterkommen als sie. Sie spüren, wie mächtig ein Mensch werden kann, der rigoros mit der Liebe geht und sich dem Leben in anderen anvertraut. Sie wollen das Geheimnis herausfinden und stehlen. Doch das ist unmöglich.

Sie selbst sind nicht so mutig, denn dann müssten sie andere nicht dazu benutzen, vor ihrer wahren Bestimmung zu fliehen.

Sie müssten sich nicht von einem Tag in den nächsten hineinretten vor Fernzielen, die ihrer Seele dienten und nicht ihrem vergnügungssüchtigen Ego, das noch eine offene Rechnung mit der eigenen Mutter hat.

Das geheilte Männliche in uns hat das Bedürfnis das Weibliche in uns zu schützen, pervertiert diesen Drang aber nicht bis in einen Kontrollzwang hinein, der der Hoffnung die Kehle zuschnürte.

Wieviele Leute tun so, als könne man über den Schmerz und über tragische Fehlentscheidungen der anderen lachen, weil sie sich von Lügnern austricksen ließen, die sich als Retter in der Not getarnt haben.

Menschen mit gesunden männlichen Anteilen lachen nicht über den Schmerz, die Ängste und die Zwänge anderer, denn sie fühlen mit, welch Tragik sich in den Folgen der Vermeidung zeigt.

Niemand, der das Weibliche, das Fühlende, in sich selbst behütet und ihm Raum gibt, kann darüber lachen, wenn andere leiden.

Diese Leute sind neidisch auf Deinen Mut, zu fühlen, wo andere sich betäuben, liebe Hoffnung. Sie glauben, man könne den Mut jemand anderem stehlen und das Licht gleich mit dazu.

Doch wer nie lernt, Verantwortung für die eigene Hoffnung zu übernehmen und lieber trickst, um einen leichteren Weg gehen zu können, irrt und verirrt sich. Nur der, der selber mutig wird und sich hingibt, statt zu rauben, wird mit dem individuellen Licht belohnt werden, das ihn tragen und auf den rechten Weg zurückführen kann.

Sie belügen Dich, weil sie Dich scheitern sehen wollen, selbst wenn sie das Gegenteil behaupten. Wer sieht, dass Du den mutigen Weg gehst und Liebe in die Welt gibst, wird niemals etwas tun, das Dich von Deinem Pfad ablenken oder gar abbringen könnte. Wer den Weg nicht mit Dir gehen will, um das Scheinwerferlicht nicht teilen zu müssen, gibt nur vor, gemeinsam für das Richtige einstehen zu wollen, wenn er eigentlich nicht vorhat, mehr zu tun, als nur darüber zu reden. Es sei denn, er ist unehrlich.

Solche Leute lenken Deinen Fokus auf sich und somit von Deiner eigentlichen Aufgabe weg. Sie wollen Deine Widmung und Liebe für sich haben und leben nichts von dem, was sie versprechen, um Dich zu locken.

Wer Dich in das Feld der Täuschung und somit auf den eigenen Irrweg hinüberzieht, der liebt Dich nicht, denn er weiß, dass er Dir schadet. Er weiß es, und er tut es trotzdem. Solche besetzten Wesen wollen Dich auf ihre Ebene herunterziehen, damit Deine pure Existenz ihnen ihr eigenes Vermeiden und ihre Unehrlichkeit nicht spiegeln kann. Du bist der lebende Beweis dafür, dass es auch anders ginge. Und das triggert sie.

Du hast nichts falsch gemacht, liebe Hoffnung. Du hast geglaubt, was Dir erzählt wurde, weil Du weißt, dass jeder dazu in der Lage wäre, das Richtige zu tun. Sie sind perfekt im Täuschen, liebe Hoffnung. Manche von ihnen sind sich bewusst darüber, und andere reden sich ein, dass es zu rechtfertigen wäre, Spielchen zu spielen.

Wenn Du einmal das eigentlich Richtige tust und ihnen vertraust, haben sie Dich in ihr Netz gesponnen und manipulieren Dich mit Deinen eigenen Bedürfnissen. Sie nehmen sich alles, was Dein offenes Herz zu geben hat. Zuerst bewundern sie Dich und heben Dich auf ein Podest. Dann hassen sie Dich für alles, was sie nicht aus sich selbst heraus generieren können, weil sie die Arbeit scheuen und sich an einer falschen Identität und jenen festklammern, die weniger konsequent und fordernd sind. Sie sind süchtig nach Anerkennung und kennen sich selbst nicht. So ein Scheinheld hasst Dich dafür, dass Du den Menschen in ihm sehen kannst, der er sein könnte, denn das fordert ihn dazu heraus, die Maske abzulegen und verletzlich zu werden. Das bedeutete Mühe und neue Prioritäten. Das bedeutete, das eigene Herz zu öffnen, die eigene Hoffnung zu spüren und Dir ausgeliefert zu sein. Und es bedeutete für eine ungewisse Zeit lang weniger Bestätigung im Außen und mehr Ungemütlichkeiten im Inneren.

Die Täuschung mit Authentizität zu ersetzen, ist nichts, das man in einem Wochenendworkshop erledigt bekommt.

Die Freiheit fordert einen hohen Zoll. So zu tun, als wäre man gelassen und frei von Zweifeln und Wünschen, ist eben das Gegenteil von der Freiheit, mit all dem ehrlich umzugehen und klar für die eigene Wahrheit einzustehen, mit der Liebe zu gehen und wach zu werden.

Du kannst die Metamorphose vermeiden oder Dich ihr stellen und dem Leben vertrauen. Eigentlich ist es richtig, zu vertrauen. Jene, die lügen, um zu täuschen, tun das nicht mit den Schwachen, die ihnen hörig sind und es aushalten, im Nebel zu wandeln und ohne Träume zu leben. Nein, das wäre ihnen zu langweilig. Sie peilen die Starken, die Mutigen, die gesunden und freien Herzen an, denn da ist am meisten Energie zu holen und ein Kampf zu gewinnen. Das Tier, das das Weibliche, nicht zu bändigende Freie hasst, hat Blut geleckt. Dieser Anteil hasst das Weib, weil er ihm auf Augenhöhe und ehrlich gegenübertreten müsste.

Die Angst in einer Frau, die für ihre eigene Macht und Stärke gehasst und bekämpft wurde, vertraut nicht mehr, weil sie weiß, wie brillant diese Täuscher lügen können, um die Frau wieder weich zu machen, wo sie gelernt hat, sich männlich und hart zu zeigen, um den Schatz zu behüten und überleben zu können. Sie weiß, um wieviele Jahre der Entwicklung sie uns zurückwerfen und so auch indirekt existenziell bedrohen können, die Täuscher. Die Angst ist eine Kriegerin, die es nicht hinnimmt, wenn jemand  ihre zarten, sanften und grenzenlos liebenden Anteile hinters Licht führen will. Wir wollen nicht hinter dem Licht der Erkenntnis stehen. Wir wollen eins mit ihr werden und uns unabhängig machen von den Intentionen anderer.

Die Angst fokussiert aber trotzdem auch nur die Stellvertreter, die uns begegnen, und beschützt Dich eigentlich vor etwas Altem, das sich noch in der Tiefe Deiner Blutlinie und seelischen Erinnerung versteckt aber eigentlich schon längst vorbei ist.

Du bist nicht die erste, die man belogen hat. Vielen vor Dir wiederfuhr bereits dasselbe. Und der eingefrorene Schmerz löst sich nicht, wenn man ihn auf dem Friedhof begräbt. Er vererbt sich.

Die Angst ist Deine Freundin. Aber sie weiß nichts davon, dass die lineare Zeit nur eine Einbildung ist. Alles geschieht gleichzeitig. Alles, was wir jetzt tun, wirkt sich auf das Gestern und das Morgen aus.

Der, der die Verantwortung für die Liebe ablehnt, ist auch nicht in der Lage, die Liebe anzunehmen.

Wer leugnet, dass Intimität Bindung erzeugt, wird niemals klar werden und die Welt unter einem Schleier betrachten müssen, der die wahrhaftige Lebendigkeit verhindert und das Herz betäubt.

Er jagt von einem Feuerwerk zum nächsten, und kommt doch niemals an. Und um sich spannt er ein Netz aus Bindungsfäden, durch die er Energien erntet, die er freiwillig nicht bekommen, wenn er nicht gelogen hätte.

Die Angst weiß nicht, dass jene, die bereit für die Liebe sind, niemals vor ihr davonlaufen würden, egal was es braucht, um das heilende Wunder zu leben. Die Hoffnung weiss das auch nicht, denn das weiß man nie, doch sie spürt, dass es möglich ist.

Die Angst will Dich warnen, denn manch einer tut nur so, als sei er bereit, doch wenn Du Dich dann einlässt, fliegt das Schauspiel auf, und dann sitzt auch die Sehnsucht wieder mit auf dem Sofa, obwohl sie eigentlich schon längst überwunden war. Doch auch sie hat eine Berechtigung, zu sein. Denn ohne sie können wir nicht träumen. Und ohne Traum sind wir gezwungen, zu Statisten im Traum anderer zu werden.

Da kann man sich hineinergeben. Man könnte es aber auch lassen und selbstbestimmt leben. Jene, die sich das nicht trauen, neiden es den wenigen, die es wagen, und wollen ihnen rauben, woran sie selbst nicht glauben. Ja, es ist paradox. Und es sollte niemals zum Maßstab ernannt werden, so dahinzuexistieren.

Du kannst nie wissen, wer lügt, und wer die Wahrheit sagt und wirklich Dich meint… und oft behält die Angst dann recht und starrt die Sehnsucht streng an. Sie hat es ja gewusst und Dich gewarnt. Aber Du wolltest Dich nicht von ihr beherrschen lassen und Vertrauen haben. Ja, oft hat sie nicht geirrt, die Angst…

Aber die Angst davor, anderen zu vertrauen, ist auch eine kodierte Programmierung. Der Schmerz hat Deinen Verstand auf Vermeidung programmiert.

Das Passwort für die Dekodierung dieser ungesunden Dynamik wohnt in Deinem Herzen.

Um den Code zu entdecken, musst Du einen Tempel betreten, der Dich radikal ehrlich macht und Dich jeden Menschen neu betrachten lässt. Und wenn man Dir erneut Dein Herz gebrochen hat, nimmst Du Dir die nötige Zeit, die Risse in den Wänden dieses heiligen Ortes in Deiner Brust mit einem wunderschönen Mosaik zu schmücken und das Licht Gottes zu erhaschen, das durch sie hindurchscheint.

Dann verstehst Du, dass der Schmerz Dich nur brechen kann, wenn Du es zulässt und aufgibst.

Vertraust Du Gott, dann weisst Du, dass Dein Herz nicht gebrochen, sondern geweitet wurde. Und es ist ein Muskel und zugleich ein Raum, in dem Du zuhause und geborgen bist. Und jede Träne, die Du zulässt und weinst, nährt eine Blume, die im Zentrum wächst. Jedes Mal, wenn Du Dich Dir selbst zuwendest, geht ihre Blüte auf.

Da ist ein stiller Klang, der im Resonanzkelch der Blüte erklingt und Dich tief im Sein an die Freundin erinnert, deren Kontur nun klar zu erkennen ist, nachdem die Täuschung sich durch die geschmückten Risse hindurch davonstahl: sie ist die Liebe zu Dir selbst.

Manche von uns sind inkarniert, um diese Liebe in die Linie ihrer Ahnenreihe hineinzuweben, alle ungeweinten Tränen ihrer Vorfahren zu weinen und jenen Schmerz in die Halle hineinzubrüllen, für den sich nie jemand interessiert hat. Sie sind es, die bereit dazu sind, jahrhundertealte Flüche zu lösen und die Täuscher zum Donnerdrum zu schicken, egal wie weh es tut.

Manche von uns sind demütiger als die Angst, die manchmal größenwahnsinnig wird und meint, den Mechanismus des Narzissmus‘ in jedem Unbekannten zu erahnen. Die Selbstliebe wird stärker mit jeder Begegnung mit einem reinen Herzen. Aber sie wird auch stärker, wenn man sie wie Müll aus dem Fenster eines fahrenden Autos wirft. Sie wird immer stärker, wenn man ihr die Zuwendung gibt, die sie verdient hat.

Manche von uns lernen, ihren eigenen Wert kennen, wenn man versucht, sie zu brechen.

Manche von uns lassen die Hand ihrer Freundin Hoffnung niemals los und geben nicht auf.

Manche von uns werden stärker, mit jedem neuen Splitterbild, das sie ihrem Mosaik hinzufügen. Und je tiefer sie darin versinken, desto befriedeter ist die Sehnsucht und lächelt still in sich hinein.

Manche von uns kann man nicht brechen, weil sie unter dem Schutz ihrer Ahnen stehen und von tausend Engeln begleitet werden. Sie sind anders als die Massen.

Sie glühen, weil mit jedem Pochen in ihrer Brust, das Licht, das man ihnen abringen wollte, wieder und wieder durch ihre Adern gepumpt wird und sie an ihre Bestimmung erinnert.

Wer mit der Weltenseele verbunden ist, steht mit einem Bein bereits in der Ewigkeit und weiß, dass niemand in Deinem Leben sein soll, der Dich Dein Licht vergessen lässt.

Und die Intuition wird mit jeder Ent-Täuschung mächtiger und arbeitet zunehmend mit der Angst zusammen, deren Verstand regelmäßig an mystische Grenzen stößt.

Wir haben es nicht eilig. Wir lernen, die Felder der Menschen zu lesen, die um unsere Gunst werben.

Die, die wirklich zu Dir gehören, bringen ihr eigenes Licht zu Dir und lieben es, gemeinsam Mosaike zu legen.

Die sind rar, aber es gibt sie.

Mit ihnen kannst Du am Feuer der Transformation sitzen, und den unnötigen Ängsten dabei zusehen, wie sie in Rauch aufsteigen.