An der Schwelle zur Tür
entzünd‘ ich mein Feuer
und es fängt an, zu knistern
und es ruft meinen Namen
wird zur lodernden Welle
die Blende zu mir
und ich wende mich ab
schaue fort von dir
Was versprochen war
und doch niemals klar
wird verschluckt nun
vom gläsernen Schweigen
Meine Perle hab ich Dir gegeben
und dann hast du bei ihr gelegen
Hab dir geglaubt und erlaubt
in mein Licht zu sehen
und dann hast Du‘s geraubt
Spür ihn durch deine Wand
auf mir ruhn, deinen Blick
was einst warm und bekannt
wird nun kalt und distant
weil dein Kopf deine Flamme
im Herzen erstickt
sich in uralten Fäden verstrickt
Nun türmt sie sich auf
meine Welle aus Feuer
stellt sich vor mich
verbirgt dein Gesicht
das gefangen und stumm nur
starrt durch die Wand aus Glas
Feuer! Feuer! Bäume dich auf!
Brenne laut und noch schneller!
Feuer! Feuer! Lenke den Lauf!
Bleib bei mir, mach mich heller
Ich zieh dich zu mir
damit ich nicht mehr frier
Mach warm mir mein Herz
und komm näher ran
damit das heilen kann
Feuer! Feuer! Zünde mich an!
lass mich zittern und beben!
Feuer! Feuer! Löse den Bann!
Mach mich eins mit dem Leben…
damit mein Blut wieder glüht
und mein Herz wieder tanzen kann.