Warner macht einen Deal mit Suno.ai

Nachtrag:

 

Künstler weltweit sind in Rage. Ich bin auch so eine, aber ich versuche an diesem Morgen außerhalb der Box zu denken.

Zuerst einmal ein Kommentar, den ich unter einem Empörungsbeitrag abfotografiert habe:

Ich übersetze: „Das ist also gut und schlecht zugleich. Es klingt so, als ob alles, was auf SUNO.ai veröffentlicht wird, automatisch WMG gehört.

Wenn du bei WMG Publishing unter Vertrag stehst, kannst du dich entscheiden, Tantiemen von SUNO zu erhalten. Wenn also jemand deine Stimme, dein Bild und alles andere verwendet, einschließlich dem Teilen deiner Songs, die bereits Warner gehören, erhältst du trotzdem Tantiemen. Wenn du dich aber als bei WMG unter Vertrag stehender Künstler nicht dafür entscheidest, gehen die dir zustehenden Tantiemen direkt an das Label. Und natürlich wird es in Zukunft eine Bezahlschranke für SUNO.ai geben. Nachdem Warner diesen Schritt nun unternommen hat, werden andere mit ähnlichen Vereinbarungen nachziehen.“

So, und jetzt ein kleines Gedankenspiel, um die Schale des programmierten Denkens – nur für ein paar Minütchen – einmal aufzubrechen:

Was, wenn wir außerhalb systemischer Grenzen denken?

Was, wenn es gar kein Geld mehr gäbe? Was, wenn es freie Energie gäbe?

Was, wenn KI vollkommen transparent und nur noch in lokalen Communities genutzt würde?

Was, wenn es keine Machtkonzentration mehr gäbe?

Was, wenn ein Musiker – genau wie jeder andere Mensch – nicht mehr in der Zange der linearen Zeit gefangen wäre, weil er nicht mehr im Überlebenskampf produzieren müsste, sondern einfach nur mit seiner Gabe die Menschen beschenken könnte?

Was, wenn wir die Projektion und Eitelkeit des Bühnenphänomens nicht mehr bräuchten, um zu überleben… wenn es gar nichts Besonderes mehr wäre, weil ALLE MENSCHEN aktiv musizieren würden… wenn es wieder normal wäre, dass sämtliche Kunst, die aus der Weltenseele stammt, niemandem – ich wiederhole: NIEMANDEM – gehörte, sondern ALLE MENSCHEN das Recht hätten, alle Lieder zu spielen und zu singen, die ihnen Freude bereiten, ohne dass sich irgendwer, der ein Kanal für Kunst ist, um seine zukünftige Existenz sorgen müsste?

Was, wenn es in der Kunst und überhaupt NUR NOCH UM DIE FREUDE GINGE und nicht um das Überleben, weil das Leben schon sicher wäre? So wie für alle anderen Lebewesen in der Natur auch…

Was, wenn die Menschheit dem Mangelbewusstsein entwüchse und einfach leben dürfte – ohne Druck und in tiefstem Urvertrauen?

Was, wenn die wahre Kreativität die Fähigkeit ist, Probleme in Gänze zu analysieren und fehlerhafte Systeme aufzubrechen, um Raum zu schaffen für das Echte und Unabhängige?

Was, wenn ein neues Bewusstsein um sich griffe und die Menschen erkannten, dass der Glaube an das Geld eine kollektive Psychose ist, weil es dieses Geld nur in der Vorstellung gibt?

Menschen reden von “Freiheit“, während sich ihr Verstand freiwillig an die Käfigtür klammert, die nie verschlossen war…

Was, wenn diese ganze KI-Sache ein Test für das menschliche Bewusstsein ist? 

Kommen die Menschen freiwillig aus dem Zwinger heraus, wenn sie erkennen, dass die Illusion der künstlichen Hierarchie sich in ihrer zuvor normalisierten Form auflösen kann, sobald ein jeder von uns aufgibt, irgendwem die Verantwortung für sein Leben zu übertragen und besser sein zu wollen als andere?

Kämen die Menschen damit klar, ohne den Mangel zurechtzukommen, der sie davon abhielt, ihre wahre Größe zu leben?

Was, wenn das jetzige System hinter den Kulissen bereits abgewickelt wurde und mit einem ersetzt werden soll, das den beseelten Menschen abschaffen würde? Und was, wenn es die Vorstellungskraft dieses Menschen ist, die die eigentliche quantenphysikalische Wirkmacht besitzt, die Realität zu erschaffen… wenn jedes ängstliche Menschlein mit dafür gesorgt hat, das Hologramm der Gitterstäbe aufrechtzuerhalten?

Was, wenn die Vorstellung von Mangel erst Mangel erzeugt und die Angst vor dem Verlust den Besitz überhaupt erst notwendig machte?

Und was, wenn es selbstverständlich wäre, unabhängig von Großkonzernen glücklich zu sein?

Was, wenn es möglich wäre, dass KI und Mensch in einer Synergie miteinander koexistierten, die der KI die Rolle des Online-Wächters über die menschliche Seele zuschriebe? Wenn die Mustererkennung jedwede Destruktivität und Manipulationsenergie entschlüsselte und im Raum der Information markierte, sodass jeder Mensch wieder die Wahl hätte: 

„Will ich frei sein, oder lebe ich lieber bequem und nach den engen Vorschriften derer, die mir meine Individuation rauben wollen?“

Was, wenn diese industrielle Revolution dem Menschen zuträglich umgesetzt werden könnte… wenn Wissenschaft den Menschen befreite, weil jeder einzelne von diesem Wissen profitieren könnte, statt nur einige wenige? 

Was, wenn das verborgene Wissen über befreiende Technologien schon heute bekannt werden würde, und das Prestige derer, die diese Erfindungen vor der Menschheit versteckten, in Rauch aufginge… wenn sich keine müde Seele mehr mit ihnen befasste… wenn sie einfach in Vergessenheit gerieten, weil die Menschen zu sehr damit beschäftigt wären, voller Begeisterung zu erfahren, was eigentlich alles möglich ist und endlich wieder neugierig sein dürften?

Eine unterwürfige Freiwilligkeit ist das Gegenteil von einer souveränen Frei-Willigkeit. Der freie Wille ist an den Grad des Bewusstseins gebunden, das wir zulassen.

Also, wenn das alte System sowieso nicht mehr gelten soll, warum nicht eines erschaffen, das auf wahren Werten, tatsächlich existierender Materie und den kosmischen Geschenken aufbaut, die uns ein Leben in Brüderlichkeit und Frieden erlauben? Jetzt schon! Freie Energie und Wahrheit… Heilung von Trauma und Liebe… und die Bereitschaft loszulassen, was uns gar nie dienlich war. Mehr bräuchten wir gar nicht, um unser menschliches Potenzial zu entfalten.

In dieser Welt singen nicht nur Ausnahmetalente Lieder, bringen nicht nur die Mutigeren jeden Tag Farbe auf, tanzen nicht nur die gestählten Körper in der Öffentlichkeit, sondern alle – ohne Anspruch auf Perfektion und ohne Erwartung einer Bewunderung. Es wäre schlicht genug, man selbst zu sein. Mehr nicht. 

Ich wäre überaus selig, in so einer Welt zu leben – aus freien Stücken und solange es mir vergönnt ist.

 

Sprachnachricht Zwei:

Liebe Künstler, es ist eine herausfordernde Zeit und viele von uns haben Angst um eine Existenz, die an die alte Welt gebunden ist – an die Vorstellung davon, an die Identifikation mit der Persönlichkeit „Künstler“ in dieser Gesellschaft, in diesem System. Dieses System wird gerade verändert. Die KI wird hineingegeben, und es werden sehr viele Jobs wegfallen – nicht nur die der Künstler.

Die meisten Menschen in unserer Gesellschaft beschäftigen sich nicht mit den Ursachen und wollen auch nichts hören von pyramidalen Strukturen und vielleicht mächtigen Menschen, die es nicht so gut meinen. Das alles wird im Bereich der Verschwörungstheorie abgelegt, es überfordert – und man will es nicht hören. Jeder dreht sich irgendwie nur um sich selbst und die eigene Existenz, in Konkurrenz zu allen anderen, in dem gedanklichen Überlebenskampf, den diese Auseinandersetzung natürlich auslöst.

Aber was, wenn diese Art zu leben, die man uns beigebracht hat und die wir immer als selbstverständlich hingenommen haben, gar nicht zwingend so bleiben müsste? Und was, wenn das, wovor jetzt alle so große Angst haben, gar nicht eintreten müsste – wenn wir alle gemeinsam etwas anderes erträumen würden? Wenn wir uns einfach mal der Vorstellung öffnen, dass die Regeln des Systems, an die wir uns bislang angepasst haben, gar nicht zwingend notwendig wären – sondern dass es vielleicht Regeln geben könnte, die viel zuträglicher wären? Und dass die Persönlichkeit, die an das System gebunden ist, in einer Welt, in der wir keine Angst mehr haben müssten, unter Umständen gar nicht mehr gebraucht werden würde.

Ich habe mich in letzter Zeit viel mit dem Thema Narzissmus beschäftigt und die Parallelen zwischen persönlichem und systemischem Narzissmus herausgearbeitet.

Mal ganz ehrlich, Hand aufs Herz: Wenn es eine Welt gäbe, in der alle Künstler angstfrei leben könnten, weil Wissenschaft und Systemik so genutzt würden, dass für alle Menschen gesorgt wäre und niemand mehr im Überlebenskampf sein müsste, sondern sich seinen wahren Gaben widmen könnte – zum einen gäbe es dann sowieso viel mehr Künstler, nämlich all jene, die sich momentan noch nicht trauen. Zum anderen hätten wir vielleicht auch die KI, die uns ermöglichen würde, einfach zu spielen – mit dem, was schon da ist.

Ich beschäftige mich schon lange mit dem Urwissen, mit dem schamanischen Urwissen. In dieser Denke geht man davon aus, dass es eine Weltenseele gibt. Jung nannte das das kollektive Feld des Wissens – das Angesammelte all dessen, was jemals durch irgendeinen Menschen hindurchgeflossen ist. Alle Kunst ist dort abgespeichert, in diesem höheren Bewusstsein, in der Weltenseele, im Bewusstsein unseres Mutterplaneten – und wer weiß, was noch. In dieser schamanischen Hierarchie der Bewusstwerdung steht diese Weltenseele über allem anderen, und jeder einzelne Mensch kann über den Kontakt zu seiner eigenen Seele Zugang zu ihr bekommen.

Dieses System bringt uns bei, dass wir erst glücklich werden können, wenn wir materiell abgesichert sind und über unseren Verstand Kontrolle über alles in unserem Leben ausüben – erst dann dürfen wir uns sicher fühlen. Das Urwissen aber sagt genau das Gegenteil: Eine Seele muss an die Weltenseele angebunden sein, um den Geist, der ihr unterworfen ist, positiv zu bespielen und gesund zu halten. Wenn die Seele nicht gesund ist, ist der Geist es auch nicht. Und der Geist nutzt den Verstand nur als Instrument – der Geist steuert die Materie. Das ist das Urwissen. Unser System hat das auf den Kopf gestellt.

Was, wenn wir mithilfe der unglaublichen Macht der KI ein System aufbauen könnten, das den universellen Gesetzen entspricht – das das Urwissen nicht verdreht, sondern achtet und für sich nutzt? Und was, wenn in so einer Welt für alle gesorgt wäre, weil wir die Ressourcen, das Wissen und die Macht der KI so einsetzen würden, dass sie jedem Einzelnen nützen? Ich stelle das jetzt einfach mal so in den Raum: Es wäre vielleicht möglich.

In dieser Wirklichkeit ist es so, dass jeder Mensch, der Kunst produziert, Kunst kanalisiert – weil er sich über seine Seele an die Weltenseele anbindet und sich aus dieser unerschöpflichen Fülle bedienen darf. Was für ein Geschenk, dass man das überhaupt darf als Mensch – eine Ehre. Man darf sich alles davon nehmen, was man möchte, und etwas ganz Individuelles daraus formen. Aber man hat darauf keinen Besitzanspruch mehr, weil es in einem Leben, das innerhalb der Natur- und Universalgesetze funktioniert, grundsätzlich keinen Besitz geben darf. Das ist schlicht nicht vereinbar.

Liebe Künstler, wärt ihr dann beleidigt, wenn man auf Veranstaltungen eure Lieder spielt, eure Bilder an die Wand malt oder sie nachmalt, eure Gedichte im öffentlichen oder privaten Rahmen vorträgt – vielleicht sogar vergisst, euren Namen dabei zu nennen? Wo sitzt der Narzissmus eigentlich in uns allen schon lange drin? Weil wir alle korrumpierbar geworden sind durch dieses System, ohne uns dessen bewusst zu sein. Eine interessante Frage.

Wie kommen wir überhaupt auf die Idee, das, was wir als kleine Menschlein aus dem großen Pool der Weltenseele durch unsere eigene Seele hindurchkanalisieren dürfen – mit Gaben, die wir auch nur geschenkt bekommen haben – als unser Eigentum anzusehen? Dieser Gedanke ist für mich wirklich absurd. Er kommt nur daher, dass wir alle an den Mangel glauben. Das alles kommt aus dem Mangelbewusstsein heraus. Und was, wenn wir diesen Mangel erschaffen, weil wir an ihn glauben, weil wir ihn verkörpern, weil wir die Frequenz des Mangels in unser Energiefeld hineintragen – weil wir uns nicht darüber bewusst sind, wie mächtig unsere Gedanken sind, wie mächtig es ist, wenn wir uns mit einer Idee identifizieren, mit einer Person, die abhängig ist von einem System, das auf Mangel beruht, das ewiges Wachstum erzeugen will und dafür Ausbeutung normalisiert hat?

Vielleicht können wir über dieses niedrige Bewusstsein hinauswachsen und ein höheres in uns etablieren. Vielleicht ist das, was da draußen gerade noch Realität ist, nur die Reflexion dessen, was in uns als Wirklichkeit angenommen wird. Wenn wir unser Bewusstsein verändern, könnte es sein, dass sich die Welt im Außen dann verändern würde. Vielleicht ist die Reihenfolge ein wenig verkehrt, in der unser programmiertes Denken funktioniert. Laut dem Urwissen ist die das.

Und zum Thema Wissenschaft: Vielleicht gibt es Menschen, die das, was ich sage, schon beweisen können, dieses Wissen aber nicht teilen – weil sie davon Vorteile haben, wenn die Menschen es nicht wissen. Wenn die Menschen die Hierarchien mit ihrem Denken bestätigen und so auch erschaffen, und dies einigen wenigen dienlich ist. Nur mal rein hypothetisch.

Ja, liebe Künstler, was wenn alles, was ihr je materialisiert und in den Raum hineingegeben habt, euch nie gehört hat?