Warum es so wichtig ist, sich selbst in den Arm zu nehmen

Wir dürfen in diesem Leben alle lernen, uns selbst zu trösten. Wer keine Eltern hatte, die das vorleben konnten, bekommt bis zum hoffentlich friedlichen Ende immer wieder die Chance, es zu versuchen und sich selbst lieb zu gewinnen.

Wer vermeidet, sich selbst im Gefühl zu halten und authentisch zu werden, schadet am Ende immer auch anderen, weil er in der Beziehung nicht transparent sein – also nicht vollkommen ehrlich kommunizieren – kann.

Die Vermeidung des wahren Ichs mit all seinen Bedürfnissen und ungewollten Regungen führt immer in vererbte Muster hinein, die destruktiv auf die Individuation einwirken oder sie gar verhindern.

Wir sind keine Maschinen mit Lächelzwang und Optimierungsupdates. Unsere stets zu erforschende Verbindung zum kreativen Geist unterscheidet uns von der KI und kann niemals ersetzt werden – außer wir lassen es zu.

Wir müssen den Ausdruck unserer Seele ein Leben lang fördern und so ermöglichen, dass sie der Menschheit erhalten bleibt. Die Seele ist das Einzige, was den Menschen überhaupt liebenswert macht, denn ohne sie stellt er nur Blödsinn an und zerstört, was er ausbeuten kann – auch und vor allem sich selbst…