D‘Angelo hat seine Gaben geteilt

Gott hat ihn nach Hause geholt, damit seine Musik jetzt von vielen Menschen gleichzeitig gehört werden kann – um die kollektive Frequenz anzuheben und das ❤️ der kritischen Masse zum Leben zu erwecken.

“I will never betray my heart.“

Genau darum geht’s.

Die Sucht nach Anerkennung ist die dringlichste. Und jene, die sich keinen Deut für Deine Seele interessieren, sind die Dealer.

Im Scheinwerferlicht den Kontakt zur eigenen Essenz nicht zu verlieren oder sie zumindest immer wiederzufinden, ist eine große Kunst. Besonders, wenn die Industrie, die Deine Werke an den Konsumenten heranträgt, sexuelle Reize hinzunimmt, die das hochkomplexe spirituelle Gefäß, das der Kanal für das Heilsame ist, auf eine Ware reduziert.

Männer und Frauen, die ihren Körper verkaufen, um von ihrer Kunst leben zu können, begeben sich auf ganz dünnes Eis. Sie lassen sich als Droge anbieten – den teuflischen Kuchen (Devil‘s Pie) – die den Rezipienten lüstern auf seinen Trieb reduziert, anstatt ihn für das Spirituelle in der Musik zu öffnen und die göttliche Frequenz auch in die höheren Chakren hineinzubringen. D hat den Spagat gewagt und mit seiner Musik das Magische in der körperlichen Begegnung zum Thema gemacht. Seine Musik ist frei und auf hypnotisierende Art und Weise sexy. Aber sie verrät niemals das Herz an das Ego. Sie transzendiert die Lust und hebt sie auf die Seelenebene. Bei “Voodoo“ denken viele gleich an Luzifer. D‘Angelo aber hat damit etwas anderes benannt: den Zauber der Verbindung zwischen dem Männlichen und dem Weiblichen, dem Trieb des Körpers und dem Streben der Seele, das Gefühle zum Ausdruck bringt und nach dem AllEinsSein greift, das man nur zu zweit erlangen kann.

Ob ein Mensch mit besonderen Fähigkeiten mithilfe seines Ruhmes einen heilsamen Raum für alle öffnet, wo das Geschäft nur den Reibach mit ihm und seiner Optik machen und ein Bedürfnis nach Konsum im Zuhörer wecken möchte, ob er teilt, was er geschenkt bekam, und so auch die Welt beschenkt und weder Geld noch Projektionsenergien an sich rafft, sondern individuelle Freiheit vorleben kann, hat meines Erachtens etwas damit zu tun, ob er an die Liebe angebunden ist und seinem Herzen intuitiv vertraut. In seinem Lied „Prayer“ setzt er Gott mit der Liebe gleich. Dieser Mann hat sein Herz der ganzen Welt geschenkt.

Frei zu werden von der Abhängigkeit nach anhimmelnden Frequenzen, erfordert eine gesunde Distanz zum eitlen Schein-Ich.

Wir leben in einer Kaugummi-Bubble, in der dopaminambitionierte Jäger in Katalogstrukturen denken und ihre territoriale Selbstbeweihräucherung mit der Widmung derer annähren, denen sie was vormachen.

Aber es gibt ein paar Ausnahmewesen, die einfach nur pur, authentisch und kraftvoll sind.

Ohne D‘Angelo hätte ich einige Male nicht zurück in meine ursprüngliche Lebensenergie gefunden. Ich kann nicht zählen, wie oft ich mir die In Ears reingetan und zu seiner Musik getanzt habe, wenn mein Vertrauen in andere enttäuscht wurde und die Traurigkeit sich lähmend in mir auszubreiten drohte. Ich bin so dankbar für seine Musik.

You saved my buttttttt, D’Angelo! I love you! Thank you for your Soul! Have a good journey home. ❤️

R.I.P.                    How does it feel?

Zum Mittanzen: Sugah Daddy

Musik ist wichtig für die Psyche. Doch jene, die mit der Bürde des Ruhms resilient umgehen müssen, um ihre Gaben zu teilen, haben es nicht immer leicht. D hat die Herausforderung angenommen.

Dokumentation:   Devil‘s Pie