Liebe stabilisiert. Sie gibt Klarheit und erscheint mit Bestimmtheit.
Alles, was Dich von Deinem Seelenweg abbringt, ist keine Liebe.
Alles, was Deine Grenzen verletzt, ist keine Liebe.
Alles, was Dein Bedürfnis und Deine Wahrnehmung leugnet, ist keine Liebe.
Alles, was sich über Dich stülpt oder Dich klein macht, ist keine Liebe.
Alles, was Dein inneres Kind übersieht oder vor den Kopf stößt, ist keine Liebe.
Alles, was Dich in Schubladen steckt, weil es nicht tief genug hinsieht, um zu verstehen, ist keine Liebe.
Alles, was Dich in Verwirrung zurücklässt, ist keine Liebe.
Du verdienst aber Heilung, Klarheit und Respekt. Du darfst immer Deinen ganz eigenen Weg gehen und musst Dich nicht anpassen, wo Du Dich ausgeliefert fühlst.
UND Du musst Dich nicht erklären. Du musst überhaupt gar nichts. Du darfst.
Vertrau auf Deine Intuition.
Die Anpassung an abgesteckte Felder verhindert das Neue und somit die tatsächliche Evolution.
Sei der Anfang und sage „Nein“, solange Du kein „Ja“ im Herzen spürst.
Vertrauen darf langsam entstehen. Behüte das Pure in Dir. Es enthält Deine Urfrequenz. Du wirst täglich getestet: Ist es Willkommen, oder wird es in die Anpassung hineingepresst?
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Warum nur die Anerkennung des Verletzlichen das innere Kind so stärkt, dass es sich mit seiner Gabe zeigen mag:
Das Gemeinsame darf die Verletzung von Individuen nicht einfach überrollen. In dieser Erfahrung liegt der Same der wandelnden Kraft.
Soziale Verabredungen sind von Vorteil, wenn sie etwas Gemeinsames erschaffen. Die Form aber darf nicht starr werden. Sie sollte unseren inneren Kindern einen Rahmen bieten, sich zart und unverfälscht zu zeigen. Nur so können wir Träume in die Tat umsetzen, die den Rahmen erweitern und einen Ausdruck ermöglichen, der den kollektiven Schmerz heilt.
Das Zarte braucht unbedingt mehr Raum.
Es ist nicht falsch, eine weniger dominante Präsenz zu haben.
Es ist nicht falsch, das Dominierende im Kollektiv nicht übertrumpfen zu wollen.
Es ist nicht falsch, leiser oder sensibler zu sein.
Niemand MUSS sein natürliches Wesen verleugnen, um der Struktur zu genügen.
Wenn die Struktur den Sensiblen mit ihren Gaben nicht genügend Raum gibt, ist das System ungenügend – nicht der Mensch aus der hochsensiblen Minderheit.
Ohne die Realitätswahrnehmung der HSPler in die Einschätzung unser aller Wirklichkeit hineinzunehmen, werden wir die Konflikte niemals lösen, weil dann der wichtigste Anteil des Menschen immer der Maschine unterworfen wird: die Seele und ihr natürliches Bedürfnis nach authentischem Ausdruck.
Das Maß aller Dinge ist nicht die Anpassung an ein System, dass die Seele als irrelevant abtut und Leid verursacht.
Wer die Hilfe für seelisches Leid systemisch verunmöglicht, um die kollektive Lebensenergie in Form von Steuergeld in Waffen zu investieren, wird weder der Verantwortung seiner politischen Aufgabe, noch dem Gesetz der universellen Ethik gerecht. Der ist eine Gefahr für die menschliche Existenz, weil er vorgibt, er könne Frieden bewahren, indem er seine Bereitschaft bekundet, schlimmstes Leid, Tod und Verderben über andere zu bringen – mit noch gefährlicheren und weitreichenderen Bomben. Indem er Waffen in Kriegsgebiete sendet, die dann gegen Zivilisten eingesetzt werden.
Alles Leid auf der Erde entsteht aus dem ungeheilten Schmerz der Seele. Jene, die mit Waffen statt mit Worten sprechen, haben eine Therapie wahrscheinlich am allernötigsten – gesetzt den Fall, der Grad ihres psychischen Leidens verhindert die Reflexionsfähigkeit nicht. Ich habe da so meine Zweifel…
Bis Jetzt,
Eure Lina