GLS-Bank kündigt Velasquez

Die Bank der investigativen Journalistin Aya Velasquez, die sich nach Paul Schreyer vom Multipolarmagazin den RKI-Papieren widmete und die Dokumente von einem Insider zugespielt bekam, ehe Schreyer sie freiklagen konnte, hat ihr das Konto gekündigt – ohne Angabe von Gründen.

Sie finanziert sich und ihre Arbeit über Spendengelder. Wer da wohl seine Kontakte spielen ließ? (https://t.me/ayawasgeht/4861)

Ihr Kommentar:

„Das ist wirklich Realsatire: Noch am Anfang dieses Jahres hat sich die GLS-Bank vorgenommen, die Pressefreiheit stärken zu wollen:

„Pressefreiheit stärken – ein Weg zur Finanzierung unabhängiger Medien“ und „Wie können wir unabhängige Medien vor autoritären Kräften schützen, die sie übernehmen oder abschaffen wollen?“

Wurde dann wohl nichts aus den guten Vorsätzen.

GLS zur Pressefreit

Und auch im Geschäftskundenbereich der GLS Bank wirbt man gleich auf der Titelseite mit der Förderung von unabhängigem Journalismus: „Unabhängiger Journalismus braucht Partner mit klarer Haltung“. 

Jetzt wissen wir, was mit „klarer Haltung“ gemeint war.

https://gls.de/konten-karten/konten/geschaeftskonto/

Gerade bei der GLS Bank angerufen und mich freundlich erkundigt, was es mit der Kontokündigung auf sich hat. Zumal sie ja unabhängige Journalisten unterstützen wollen – und ich sei freie Journalistin, die über das Konto ihre Einnahmen empfängt. Der Dame am Telefon war es spürbar unangenehm – sie könne dazu aber leider nichts weiter sagen.“

https://t.me/ayawasgeht

 

… zu den Hintergründen der RKI-Papiere und des RKI-Leaks