Wenn man die Scham in jemanden hineinlegt, indem man ihn dazu verführt, seine eigene Seele zu verraten, bringt man ihn zum Schweigen.
Und schweigende Bürger, die sich – unbewusst oder bewusst – schuldig fühlen, machen sich nicht für die Liebe gerade. Sie verstecken sich vor ihr, weil sie glauben, sie nicht zu verdienen.
Das macht Pornografiekonsum mit Menschen, weil wir auf Seelenebene alle miteinander verbunden sind. Wer andere entseelt, um sich zu entladen, verursacht die Ursache von menschenfreundlicher Scham in sich selbst. Und weil neunzig Prozent der Männer dies tun, haben sich alle darauf geeinigt, es zu tabuisieren und zu normalisieren.
Die Scham ist der mächtigste Hebel der Unterdrückung. Er erzeugt Dissoziation und lähmt das Bewusstsein. Diese Scham ist das Eintrittstor in den Transhumanismus hinein, weil die Leute freiwillig hindurchgehen und das Bedürfnis ihrer Seele dafür opfern.
Wahre Intimität schließt die Seele immer mit ein. Und jeder Mensch braucht sie. Wer Geheimnisse hat, die anderen schaden, isoliert sich und verzichtet auf jene Nähe, die sein Herz braucht, um zu strahlen.
Deshalb haben zu viele von uns vergessen, was Glück wirklich ist.
Wozu dient die natürliche Scham? Um das intrinsisch motivierte Reifen von Kindern zu schützen. Um die Grenzen der eigenen Würde zu schützen und um die intime Sphäre von zwei Menschen zu schützen, die sich einander widmen. Diese Sphäre schützt die Verletzlichkeit beider Partner.
Die negativ besetzte Scham hat mit Grenzverletzung und Missbrauch zu tun. Diese Scham schützt ein giftiges Feld, in dem Täter geschützt und Opfer gegaslightet werden.
Nicht nur die Würde der abgebildeten Frau, sondern die Würde ALLER Frauen wird mit Pornografiefotografie, -filmproduktion und -konsum verletzt, weil nicht nur alle Menschen als übergeordnete Gruppe, sondern auch alle Frauen als Untergruppe miteinander verbunden sind.
Der kollektive Schmerzkörper der Frau wurde über Jahrtausende hinweg benutzt und weggeworfen, und das muss endlich aufhören.
Wir Frauen und unsere Ahninnen haben ein Recht auf unsere Würde und auf die Heilung dessen, was durch die Objektifizierung mit Füßen getreten wurde: die weibliche Seele.
Diese Angewohnheit zerstört das Gehirn, wie es eigentlich gemeint war. Das hat man gemessen und belegt. Aber – Gott sei Dank – nur solange Mann ihr frönt… zumindest was das Empathievermögen und die Dopaminsucht angeht. Ob die verlorengegangene graue Masse allerdings nachwächst, steht auf einem anderen Blatt.
Hier kann das Krafttier Löwe in Pflanzenform vielleicht helfen:
die Löwenmähne. Einen Versuch ist es wert.
“Die Löwenmähne rückt in letzter Zeit verstärkt in den Fokus der Forschung. Am bekanntesten ist der Pilz für seine positive Wirkung auf die kognitive Leistung und das Nervensystem.“