Tu mir einen Gefallen…

… Wenn Dir nicht gefällt, was ich sage, fühle oder zeige, sag es und geh weiter. Ich möchte niemandes Nerven belasten. Ich vertraue mich nur jenen an, die ihr Interesse nicht heucheln.

Willst Du mehr von mir als ich geben kann, wende Dich einfach an den, der mehr zu geben hat als ich.

Brauchst Du jemanden, der Dir hilft, das, was Dir nicht gut tut, immer wieder zu regulieren, damit Du morgen schon damit weitermachen kannst, komm nicht zu mir. Ich werde Dich auf Deine Komfortzone aufmerksam machen und Dir sagen, dass Du nur in ihr verweilst, weil es sich sicher anfühlt und Du Dich so zurücklehnen kannst und nichts verändern musst. Ich unterstütze Dich nicht dabei, Dein Unglück zu nähren. Ich animiere Dich dazu, im Unbekannten das Unsichere zu umarmen und frei zu werden, damit Du glücklich sein kannst.

Möchtest Du mich in eine alte Rolle reinquetschen, damit ich besser in Dein enges Weltbild passe und Du Deine eigenen Themen auf mich projizieren kannst, lästere mit anderen, wenn Du das brauchst, aber ich bin dann lieber woanders als Du.

Meinst Du, mir erklären zu müssen, was Liebe ist, während Du davon überzeugt bist, mir zugleich meine Grenzen definieren zu dürfen, meinen wir nicht dasselbe, wenn wir von “Liebe“ sprechen.

Nimmst Du jemandem seine Wut übel, nachdem Du ihn über Tage, Monate oder gar Jahre hinweg hast weinen lassen, nenne ihn nicht extrem. Frag Dich lieber, warum Du so wenig Mitgefühl hast, dass Du jemanden erst dann hörst, wenn er laut wird, anstatt das Sanfte und Verletzliche in den Arm zu nehmen, solange Gott Dir noch die Möglichkeit dazu gibt.

Lernt ein Mensch, sich selbst zu lieben und anzunehmen, nachdem er alleingelassen und ausgegrenzt wurde, legt er das Sanfte in sich frei und findet seinen inneren Frieden. Du solltest ihn nur darin kontaktieren, wenn Du auch bereit bist, nach vorne zu gehen und dem Alten zu entwachsen.

Sei nicht neidisch auf den, der sich freigekämpft hat und sich selbst genügt. Nimm ihn Dir zum Vorbild und stelle Dich an seine Seite. Erschaffe eine neue Welt, anstatt nur über die alte zu motzen.

Hältst Du an der Version von Leben fest, die Dich zurückhält und runterzieht? Oder bist Du mutig und erfindest eine neue?