Warum Gott D‘Angelo nach Hause geholt hat – Teil 2

 

Ich glaube mittlerweile, dass der im System programmierte Mann momentan nur durch die beseelte Sexualität aus dem Dornröschenschlaf seines – an das Finanzamt gebundenen – Matrix-Verstandes geweckt werden kann.

In erster Linie geht es dabei um Frequenzen, die Mann lernen soll, zu erspüren. Musik ist Frequenz. Und hier befasse ich mich mit der Musik von Michael Eugene Archer. Seit er starb, höre ich seine Platte “Voodoo“ noch häufiger als sonst. Ein Meisterwerk! Gestern Abend hat es nochmals Click gemacht, als ich tanzend hineinspürte. D war ein Botschafter der Liebe, und hat auch das Körperliche mit einbezogen. Vorgestern habe ich die Abschiedsworte seiner Tochter gelesen und geweint.

Die körperliche Liebe sollte immer Ausdruck der seelischen Verbindung sein. Dann entsteht neues Leben. Die Liebe zwischen Mann und Frau kann folgend durch die Liebe zwischen Eltern und Kindern gekrönt werden.

Vielleicht wird der ein oder andere jetzt einmal auf D’Angelos Lebenswerk aufmerksam und daran erinnert, was echt ist und in Vergessenheit geriet, seit die Droge Pornografie die natürliche Sexualität verdreht und Mann und Frau in ein Machtspiel hineingezogen hat, in dem am Ende die Kontrollsucht über die nahbare Liebe siegt.

Das vermeidende Verhalten erzeugt seelische Trennung und benötigt diese auch, um überhaupt in den Rausch hineinzukommen. Es ist ein Teufelskreis, der Intimität zerstört und Menschen als Vehikel zum Ziel missbraucht – und das als zementierter Teil einer Persönlichkeit, die durch die Macht der Wiederholung an diese Art der Regulation gewöhnt wurde. Wer das kritisch betrachtet, gilt ja heutzutage schon als prüde. So weit ist es gekommen.

Einfach von heute auf morgen mit der Droge aufzuhören, käme für viele allein deshalb nicht infrage, weil der Berg an verdrängten inneren Konflikten und ungewollten Gefühlen sichtbar würde und den gut getakteten Alltag stören könnte. Der Cold Turkey fällt also aus. Sonst könnte eine ausgewachsene seelische Krise aus der Abstinenz entwachsen und die Funktionstüchtigkeit im System einschränken. Das wiederum käme dem Finanzamt und dem Bruttosozialprodukt in die Quere. Gesetzt den Fall, man möchte dann doch noch einmal zu einer natürlichen Herangehensweise zurückfinden, könnte man die ungesunde Dynamik vielleicht ja wieder herausschleichen? Was könnte dabei helfen? Gute Musik und ein echter, verletzlicher Mensch, der sich wirklich widmen und das Risiko eingehen möchte, Gefühle aufkommen zu lassen.

Es geht überhaupt nicht darum, etwas Unbekanntes neu zu erkunden. Es ist nur nötig, sich endlich zu erinnern. Das sakrale Energiezentrum braucht eine Entwöhnung: Raus aus der vermeidenden Reaktion auf Stress und Trauma, rein in die heilsame Konfrontation mit dem Verdrängten. Das eine wird durch manipulative Muster und erlernte Strategien praktiziert, übergeht die Seele und objektiviert das Weibliche. Das andere begegnet ihm schützend und achtsam und findet so auch einen Zugang zum eigenen Weiblichen: dem Gefühl, das sich nur wandeln kann, wenn es gespürt wird.

Um diesen Raum zu eröffnen, braucht es nicht nur zwei Menschen, deren Pheromone zusammenpassen – auch die Seelen müssen sich spiegeln und auf ihrem Weg begleiten wollen. Letzteres geht m.E. nur mit einer Exklusivität, auf die sich beide felsenfest verlassen können, und mit einer nachhaltigen Nähe, da wir bei obiger Metamorphose von einem längeren Prozess sprechen, der nur mit einem tiefen Vertrauensaufbau und einer gesunden Abgrenzung zu Störfaktoren im Außen möglich wird.

Schaut man sich in Social Media um, kommt man auf die Idee, dass das Männliche in einer Welt voller oberflächlicher und leicht zugänglicher Medienangebote verlernt hat, das Schöne in der Verbindlichkeit wertzuschätzen und folgend nicht mehr erleben mag. So ist ein Phänomen entstanden: die “Male Loneliness“.

Früher waren Frauen existentiell abhängig von Männern. Heute können sie sich gesellschaftlich legitimiert selbst versorgen und Ansprüche stellen, die Ihnen ermöglichen, auf ihre seelische Gesundheit zu achten und sich dem Männlichen zu entziehen, wenn es sie objektiviert oder ihnen häuslich-mütterliche Tätigkeiten zuweist, für die sie nicht nur nicht entlohnt, sondern dann nicht selten auch noch betrogen werden, denn eine mütterliche Figur wird vom Mann nicht unbedingt als ein  erotisches Wesen wahrgenommen. In kommunikationsvermeidenden Partnerschaften ohne ein Bemühen um gemeinsam erlebte Erfahrungen wird es schnell eintönig und langweilig. Dann schläft die Lebensfreude zusammen mit der Libido ein.

Und die Katze beißt sich… Ihr wisst schon…

Wo Beziehungen an der Vermeidung scheitern, der sie auch dienen können, wenn die Partner nicht bereit sind, ausreichend zu kommunizieren und die heilsame Nähe zu nähren, ist Frau allein weniger einsam als zu zweit, denn sie braucht den Austausch, der ihr emotionale Sicherheit gibt, um sich körperlich zu öffnen. Wurde die Frau mehrfach in intimen Beziehungen belogen, entscheidet sie sich vielleicht irgendwann für das Zölibat und ihren inneren Frieden. Das zumindest kommentieren immer mehr Frauen unter Social Media Beiträgen, die sich mit den mannigfaltigen Auswirkungen des Narzissmus‘ auseinandersetzen.

Der schnelle, abspaltende Konsum – egal welcher Art – blockiert die natürlich-beseelte Lust am Leben. Die Motivation sollte niemals die vermeidende Entladung sein, für die man den Partner als Dopaminquelle benutzt. Der Sensor und Schlüssel zum Glück ist immer das seelische Empfinden in der Begegnung. Ohne sich für diese zu öffnen, hat die Magie keine Chance, zu wirken. Die Intimität auf Herzebene braucht tiefgehende Gespräche, die dafür nötige Zeit und gute Frequenzen.

Bitte gefühlt und am besten mit kabelgebundenen Kopfhörern lauschen

Interessant ist auch, wie das Umfeld von D‘Angelo alles in die Wege leitete, was nötig war, um ihn davon abzuhalten, zu seiner Seelenfrau zu stehen und mit ihr glücklich zu werden: Angie Stone berichtet über die Profiteure seiner Gaben

Dieser kurze Filmausschnitt verleitet mich dazu, noch tiefer in das Thema ’Liebe und Gesellschaft‘ einzutauchen. Aber das behandle ich dann doch an einem anderen Tag. Es ist Montag Morgen, und das Finanzamt… naja… Ihr wisst schon 🙂