Vertraue niemals Menschen,
die das Leben für ein Spiel halten,
sonst bindest Du Dich an jene,
für die Du nur eine Figur auf dem Brett bist.
Sie werden früher oder später Dein Herz verletzen,
weil sie nichts und niemanden an sich heranlassen
aber immer das nächste Level erreichen wollen,
immer zu ihren Konditionen
und notfalls auch ohne Dich.
Nichts ist ihnen heilig,
außer ihre bereits gesammelten Orden,
ihr Image und ihre Habseligkeiten.
Hab-selig sind die, die das Sein unterschätzen
und immer die Gewinner sein wollen.
Sie kommen nie zur Ruhe,
ehe sie nicht gewonnen haben,
was sie haben wollen.
Sie sind nicht selten auch aus
auf die menschlichen Trophäen.
Und wenn sie dann haben,
was sie wollten,
ist es ihnen nicht mehr genug.
Was das Ego will und die Seele braucht,
ist nicht immer dasselbe.
Anstatt nach dem zu streben,
was uns sicher wäre und fest macht,
sollten wir beginnen, uns für das zu öffnen,
was uns verlorengehen könnte,
was wir nicht erworben haben
sondern was uns geschenkt wurde.
Nur wenn wir erspüren und nähren,
was vergänglich und gerade deshalb so kostbar ist,
erkennen wir, was wirklich von Wert ist.
Teile Dein Feld nur mit den Verletzlichen,
die auch Deine Verletzlichkeit ernst nehmen.
Wer ehrlich ist, macht sich verletzlich.
Nur da, wo man ehrlich ist,
gibt es Raum für die beidseitige Liebe.
Die Liebe hat viele Formen.
Doch wo auch immer, wie auch immer
sie sich ankündigt,
stets braucht sie die Wahrheit,
um gedeihen zu können.
Wahrheit kann nur mit Kommunikation geschenkt,
mit Zuwendung und Zeit gepflegt
und vor der ganzen Welt verkündet werden.
Sie ist die Luft und der Regen,
die das Pflänzchen zum Wachsen braucht.
Das Leben ist nichts ohne die Liebe,
nichts ohne die Verletzlichkeit,
nichts ohne die Wahrheit
und nichts ohne das Sein,
das sie priorisiert.
Das Fühlen kommt vor dem Denken,
denn wer denkt, ohne zu fühlen,
ist ohne die Liebe und lebt nicht.